Jobwechsel- Abschied mit Fingerspitzengefühl

22. November 2001, 09:30
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Tipps, wie man sich vom alten Job löst, ohne alle Brücken abreißen zu lassen

Vor zwei Jahrzehnten nahm man noch einen Job an und verblieb darin bis zur Pension. Heute ist so etwas unvorstellbar, denn Flexibilität ist das Zeichen unserer Zeit. Nur wer flexibel ist, kann heutzutage "beruflich überleben".

  1. Kein Grashüpfer sein
    Am Anfang der Karriere, ist es kein Problem, wenn Sie Ihren Beruf alle zwei Jahre wechseln. Problematisch ist es nur, wenn sie ihren Job alle paar Monate wechseln und wie ein "Grashüpfer" agieren. Das macht sich im Lebenslauf nicht gut und läßt den Schluss zu, dass sie Ihre Richtung noch nicht gefunden haben.

  2. Zeit lassen
    Lassen Sie sich vor allem Zeit, bevor Sie den Job wechseln und überlegen Sie sich genau die Gründe. Einen Job wechselt man nicht einfach aus Gutdünken! Stellen Sie sich folgende Fragen: Ist es das drückende Betriebsklima, der neue Chef, die schlecht gelaunten ArbeitskollegInnen oder reizt Sie ein neuer Arbeitsbereich? Erst wenn Sie sich über diese Fragen im Klaren sind, sollten sie sich zu einem Jobwechsel aufraffen.

  3. Netzwerke knüpfen
    Gestalten Sie Ihren Jobwechsel so diskret wie möglich! Versuchen Sie nie von Ihrem Arbeitsplatz aus, einen neuen Job zu finden. Gehen Sie auf Jobmessen, Vorträge und Seminare, denn bei einer Tasse Kaffe im Anschluss, kommt man wesentlich leichter ins Gespräch als durch das Versenden einer offiziellen Bewerbung.

  4. Der Chef- der erste Ansprechpartner
    Wenn Sie sich schon erfolgreich um einen neuen Job bemüht haben, sollten Sie auf die Hierachiekette achten. Ihr Chef ist der erste, der von Ihrem neuen Job informiert werden sollte. Erfährt er es nämlich über Ihre KollegInnen, so können Sie mit einer nicht sehr freundlichen Reaktion rechnen, denn er fühlt sich verständlicherweise hintergangen.

  5. Bis zum Schluss voller Einsatz
    Durchhalten heißt die Devise! Sie sollten so fair sein und bis zum Schluss ein engagierter Mitarbeiter/ eine engagierte Mitarbeiterin sein! Schlagen Sie Ihrem Chef vor, Ihren Aufgabenbereich so zu übergeben, dass nach ihrem Weggang keine Unregelmäßigkeiten auftreten.

  6. Brücken nicht abbrechen lassen
    Falls Sie sich doch noch mit dem Gedanken spielen, in den alten Job zurückzukehren -natürlich in eine bessere Position- so versuchen Sie auch Kontakt zu ihren KollegInnen zu pflegen! (red.)
"Im Arbeitsleben begegnet man
sich mindestens zweimal ..."
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