Mädchen durch Diäten anfälliger für Zigarettenkonsum

1. März 2001, 12:05

Studie: ExpertInnen verweisen auf psychologische Anspannung

Washington - Junge Mädchen, die Diät halten, sind anfälliger für Zigarettenkonsum als andere. Für diejenigen, die einmal pro Woche hungern, bestehe ein zweifach höheres Risiko für den Griff zur Zigarette, heißt es in einer Studie in der Fachpublikation "American Journal of Public Health" vom Donnerstag.

Bei weiteren Hungertagen steige die Wahrscheinlichkeit weiter, fanden ForscherInnen des Kinderkrankenhauses von Boston heraus. Als Grund für den Griff zur Zigarette nannten die ExpertInnen die mögliche psychologische Anspannung durch das Hungern. Die dickeren unter den getesteten Mädchen hätten wesentlich weniger geraucht als die magereren. (APA)

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