Rettung für das Internet-Radio

20. Februar 2001, 12:04

Ein neues Konzept soll Kosten senken und für Aufschwung sorgen

Die Firma Supertracks aus Portland, Oregon, hat ein neues Konzept Internet-Radioanbieter entwickelt. Durch diese Innovation soll es möglich sein die Kosten drastisch zu senken und so dem Internet-Radio zum Durchbruch zu verhelfen. BridgePort 1.0, so der Name des Systems, bietet neben einigen Verbesserungen für die User auch patentrechtlich relevante Features. So werden User nicht die Möglichkeit haben Musikstücke abzuspeichern oder zu archivieren und auch die Abfolge der Titel kann vom User nicht verändert werden.

Drastische Kostenreduzierung

Für jeden User mussten die Radioanbieter eine Bandbreite bereithalten, so entstanden, laut Angaben von Supertracks jährliche Kosten von 81 US-Dollar pro Nutzer. Mit dem neuen Programm können diese Kosten auf 15 US-Dollar senken. Bei Bridgeport wird nicht, wie bisher üblich ein kontinuierlicher Stream, sondern ein 800 Mbyte großes Musikpaket übermittelt. Dieses enthält die vom Radiosender am häufigsten gespielten Titel und wird durch laufende Updates aktualisiert. Da die Kontrolle über die Lieder weiterhin beim Sender bleibt und keine Urheberrechtsverletzungen möglich sein werden, rechnet Supertracks mit der baldiger Einführung der neuen Software. Allerdings ist das Programm nicht zum Realplayer kompatibel sondern läuft ausschließlich unter Microsofts Media-Software. (red)

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