Preisspanne für Unisphere-Börsengang gesenkt

12. Februar 2001, 14:10

Siemens reagierte damit auf die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten

Der Siemens-Konzern hat die geplante Preisspanne für den Börsengang seiner US-Tochter Unisphere

wegen der schlechten Stimmung an den Finanzmärkten gesenkt. In den offiziellen Unterlagen für die US-Börsenaufsicht SEC sei jetzt eine Preisspanne von 15 bis 17 Dollar (16,1 Euro/221 S bis 18,2 Euro/251 S) angegeben, bestätigte eine Siemens-Sprecherin einen Bericht des "Handelsblatts" (Montagausgabe). Im Herbst sei ein Preis von 20 bis 22 Dollar je Aktie prognostiziert worden.

Noch ist der Zeitpunkt für den Börsengang

Unklar ist weiter der Zeitpunkt des Börsengangs der Tochter, die auf Verteilertechnologien für Datenströme im Internet spezialisiert ist. Der Chef des Bereichs "Information and Communication Networks" (ICN), Roland Koch, sagte in der vergangenen Woche, der Börsengang sei weiterhin innerhalb des ersten Halbjahres 2001 geplant. Allerdings müsse man die Marktentwicklung abwarten. Angekündigte Zukäufe in den USA müssten so lange verschoben werden, da die Unisphere-Aktien eine wichtige Akquisitionswährung sein sollen.

Am 12. März will auch die Siemens AG (Berlin/München) selbst in den USA an die Börse gehen. Das Notierung soll den Konzernumbau der vergangenen zwei Jahre krönen. (APA/dpa)

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    foto: unisphere
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