FBI ermittelt gegen Bosaikatzenverkäufe

11. Februar 2001, 14:02

Eine Gagsite mit schlechtem Geschmack geriet ins Visier der Fahnder

Was schlechter Humor und noch schlechteres Sinn für Humor bewirken können, wurde kürzlich eindrucksvoll in Amerika demonstriert. Auf der Gagsite Bonsaikitten werden Katzen in Gläsern verkauft, da diese besser haltbar wären, stubenreiner und außerdem leichter zu verstauen sind. Als Beweis werden einige Bilder mit „gefolterten“ Katzen gezeigt. Ein Verkauf der keiner ist

Alle „Produkte“ werden auch zum Kauf angeboten. Die durchschnittliche Wartezeit auf seine Bonsaikatze würde etwa 3 bis 4 Monate dauern, so die Betreiber. Allerdings sind weder Adresse noch Preise ausgewiesen, daher wird es wohl doch nicht so ernsthaft sein. Doch für die Massachusetts Society for the Prevention of Cruelty to Animals und das FBI war diese Seite durchaus ernst. So wurden die Ermittlungen gegen die Betreiber aufgenommen.

Dr. Wong Chang und seine Studenten

Als Betreiber wurde ein gewisser Dr. Michael Wong Chang ausgeforscht, allerdings war dies natürlich nur ein Pseudonym. Hinter dieser Site stehen Absolventen des MIT (Massachusetts Institute of Technology), die sich einen Scherz erlauben wollten. Ob das MIT die Daten der Studenten ausforschen kann und danach auch freigibt wird in den nächsten Tagen beschlossen werden. Bis dahin wird das FBI wohl noch weiter ermitteln. (red)

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    foto: bonsaikitten
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