"Der Stapel Beschwerdebriefe ist mir bisher entgangen"

24. Jänner 2007, 14:15
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derStandard.at/Kultur-Chat mit Kunststaatssekretär Franz Morak vom 5. Februar 2001

FRANZ MORAK es kann losgehen! ich freue mich auf ihre fragen und die diskussion im netz.
kalind Herr Morak, warum sind Sie Politiker geworden?
FRANZ MORAK spannende annäherung an die problemstellungen der zeit, spannende diskussionen in einer zeit, die sich so radikal verändert wie noch nie zuvor und hier mitgestalten zu können im medien- und kulturbereich. das ist die herausforderung. ich liebe diese herausforderung - jeden tag.
kalind Politik ist doch ein schmutzigs Geschäft. Sind Künstler da nicht ungeeignet?
FRANZ MORAK nicht jeder gemeinplatz ist schon eine ewige wahrheit.
fussel herr morak, inwiefern soll man als politiker über kunst urteilen dürfen
FRANZ MORAK ich bin seit ich denken kann teilnehmer am prozeß der kulturproduktion in diesem land - sie wissen ich komme aus dem theater, ein forum in dem literatur, bildende kunst und musik tagtäglich abgehandelt werden. der annäherungswert als politiker ist natürlich ein anderer, ohne daß ich meine vergangenheit verleugne. aber gerade in der kulturpolitik ist man dazu angehalten sich in einem ständigen diskussionsprozeß mit den beiräten, mit topqualifizierten beamten und den medien und natürlich mit den künstlern auseinanderzusetzen und die bestmöglichen entscheidungen für einen pluralistischen ansatz in der kultur- (kunst)politik zu treffen.
hirni1 sehr geehter Herr Staatssekretaer! Wie stehen sie zum Prinzip der Beiraete in ihrem Ressort? Werden sie sich an Beiratsempfehlungen halten oder in einigen Faellen Beiratsempfehlungen nicht umsetzen?
FRANZ MORAK soweit es in den budgetansätzen möglich ist, ist für mich die empfehlung der beiräte eine wichtige grundlage. ich bin mir aber bewußt, daß kulturpolitik immer auch ein kontinuum darstellt, d.h. selbst radikale entscheidungen von beiräten, die negativ sind wurden von mir politisch dahin korrigiert, daß wir hier um sie umzusetzen in einen dískussionsprozeß mit den beteiligten eingetreten sind oder eintreten werden um hier im rahmen dieses kontinuums zu positiven lösungsansätzen zu kommen.
AllesTheater Sie haben mir geschrieben, dass Förderungen als Starthilfe gedacht wären, um sich am Markt zu etablieren. Nennen Sie mir bitte zumindest ein österreichisches Ensemble, das sich mit zeitgenössischer Musik ohne Förderungen am Markt halten kann?
FRANZ MORAK es ist in der tat eine der großen herausforderungen gerade im bereich der neuen musik zeichen zu setzen. wesentlich in diesem zusammenhang scheint mir zu sein, daß wir den autoren möglichkeit zu arbeiten geben. ich habe das im rahmen der erhöhung der stipendien deutlich gemacht. das problem auf das sie ansprechen betrifft die ensembles die sich mit dieser musik in verdienstvoller weise beschäftigen und ich bin mir bewußt, daß hier eine förderschiene nötig ist, die wir auch wahrnehmen.

ich möchte aber auch darauf hinweisen, daß gerade diese pflege des originären musikschaffens im 21. jhd. nicht ausschließlich eine aufgabe der kunstsektion des bka sein kann, sondern natürlich eingebunden sein muß in ein netz der gemeinden und länder. ich glaube, daß besonders hier ein weites feld der verbesserungen ist und ich in meiner arbeit mit den beiräten und den beamten ständig auf die wichtigkeit dieser bestrebungen verweise.
AllesTheater Ihr vielgepriesenes Künstlersozialgesetz bedeutet de facto eine Honorarkürzung um ein Viertel. Würden Sie (als Künstler) das hinnehmen?
FRANZ MORAK wenn ich das richtigstellen darf handelt es sich bei ihrer frage nicht um ein künstlersozialgesetz sondern um einen zuschuß zur sozialversicherung für selbständige künstlerinnen und künstler im rahmen eines fonds, der gespeist wird einerseits von den kabelbetreibern und andererseits über den verkauf von satelitenanlagen. damit wird ein verdienstspektrum zwischen ats 3.900 und ats 22.500 abgedeckt u.zw. aus gründen eines schlanken apparates im bereich der pensionsversicherung die bei den geringeren einkommen, die pensionsversicherungsbeitrag zu 100% abdecken. ich danke allen politischen parteien, die diesem gesetz zugestimmt haben - vor allem meinen partner in der fpö und spö.
kalind Friedrun Huemer fordert Frauenquoten in Orchestern. Was sagen Sie dazu?
FRANZ MORAK ich bin gegen jede form von quoten. sie sind auf sicht gerechnet kontraproduktiv und schaden dem anliegen, das ich sehr gut verstehe. dazu möchte ich noch bemerken, daß die letzten besetzungen gerade im kuratorenbereich bewußt mit frauen besetzt wurden wie elisabeth schweeger, elisabeth samsonov und birgit jürgensen.
sommer7 Wie viele Frauen sollen bei den Philharmonikern spielen dürfen?
FRANZ MORAK nach der letzten frage wissen sie wo mein herz ist. aber die philharmoniker entscheiden immer noch selber über die zusammensetzung des orchesters. sie sind einer dieser glücksfälle einer orchestralen selbstverwaltung.
rafaela Stimmt es, dass Sie Ihrem Assistenten Wohnout die Vollmacht erteilt haben, alle Akten und Schrifstücke zu unterfertigen?
FRANZ MORAK ja. dr. wohnut ist der chef meines kabinetts, ein äußerst gewissenhafter und fleißiger arbeiter, der mein volles vertrauen genießt, aber natürlich in ständiger rücksprache mit mir handelt. selbstverständlich wird mir jeder akt vorgelegt. es gibt laufend sitzungen und diskussionen - kabinett, kunstsektion und staatssekretär.
Bambis Mama Na, Ihr Assistent Wohnout ist ja ein ziemlicher Choleriker. Wie hoch ist der Beschwerdestapel in Ihrem Büro?
FRANZ MORAK das cholerische temperament des dr. wohnut, den ich seit sieben jahren kenne, beobachte und schätze ist mir bisher entgangen, so wie der stapel der beschwerdebriefe. aber wenn ich jetzt in mein büro zurückgehe werde ich gleich nach diesesm stapel suchen.
Eliza Wiener Der Galerist Hubert Winter gilt als Ihr Berater. Er hat seine langjährige Lebensgefähritin Birgit Jürgenssen als Kuratorin vorgeschlagen. Sie haben diese daraufhin als Kuratorin für die Biennale Kairo bestellt. Was halten Sie eigentlich von Nepotismus?
FRANZ MORAK der galerist hubert winter ist wie viele andere auch ein teilnehmer am kunstmarkt und der kunstszene österreichs, die ich schätze und mit denen ich eine gute dialogbasis habe. im übrigen schätze ich frau birgit jürgenssen außerordentlich. als künstlerin, als visionäre frau und als diskussionsbereite expertin. das fällt mir dazu ein - und nicht nepotismus.
rafaela Stehen Sie eigentlich noch zu der Aussage, die österreichische Film soll sich mit Hilfe der Fremdenverkehrswirtschaft finanzieren? Das wurde ja von vielen Seiten als ziemlich weltfremd kommentiert
FRANZ MORAK ich halte diese aussage nicht für weltfremd. wenn wir davon ausgehen, daß standorte, städte, länder sich zunehmend über filmische inhalte in tv, auf video oder auf der großen leinwand transportieren, ist es nur logisch, daß die fremdenverkehrswirtschaft hier einen beitrag leistet, wie das schon in tirol erfolgreich passiert, um nur ein beispiel zu nennen.
Nickerchen Der Kunstbetrieb und auch Sendungen des ORF werden nur mehr nach Zuseherquoten bewertet. Halten Sie diesen Umstand für fortschrittlich?
FRANZ MORAK das ist eine sehr schwierige und komplexe frage. unbestritten ist der orf die nationale mediale plattform schlechthin und unbestritten ist der orf in seinem angebot teurer als über hörer- und sehergebühren rückgeführt wird. dieser balanceakt zwischen quote und öffentlich-rechtlichen inhalten ist die wirkliche herausforderung jedes redakteurs und redakteurin, jedes generalintendaten und selbstverständlich der politischen entscheidungsträger. selbstverständlich ist aber auch, daß die diskussion der programminhalte immer kritisch zu führen ist, ohne beleidigt zu sein - hüben wie drüben.
clarisa wie geht es weiter mit der Medienbehörde KommAustria?
FRANZ MORAK hier ist das prinzip hoffnung angesagt. ich glaube nach wie vor an die grundintelligenz aller beteiligten und daß sie für dieses land das beste wollen. zum besten zählt die kommaustria, eine unabhängige, weisungsfreie, aus dem politischen tagesgeschäft losgelöste regulierungsbehörde im telekom-medienbereich, die die wesentlichen fragen der konvergenz der digitalen plattformen, des know-hows im telekom-medienbereich beantwortet und löst.
johanna_h Wenn der Tourismus-Werbefilm die Zukunft des Österreichschen Films sein soll , sind wir dann nicht bei der Zukunft der österreichischen Kunst als PR-Kunst? Wollen Sie Kristallwelten fördern?
FRANZ MORAK wenn ich meine letzte antwort präzisieren darf, so wäre das geld, das im tourismus steckt ein teil einer möglichen finanzierung einer österreichischen filmwirtschaft. es geht mir vor allem um die basis das alltagsgechäft der filmwirtschaft abzudecken, auf der dann der film von dem sie jetzt geschrieben haben aufbauen kann.

es geht nicht darum kristallwelten zu fördern. glauben sie mir, dazu braucht andre heller kein geld aus der filmförderung. aber es wäre schön, wenn wir in zwei bis drei jahren sagen könne, solche entrepreneurs wie andre heller gibt es nicht nur in der freizeitindustrie sondern auch in der filmwirtschaft.
pieter zu den rundfunkgebühren: wie lassen sich diese aufgrund der vielen werbung im orf noch rechtfertigen? siehe zum beispiel die millionenshow mit barbara stöckl - da ist kein unterschied zu einem privatsender
FRANZ MORAK ich möchte sie nicht nur auf die beantwortung der frage vorhin verweisen, wo es darum ging, wie sich der orf als medienunternehmen finanziert, aber sie sprechen natürlich einen sehr sensiblen punkt an im verhältnis öffentlich-rechtlich und privat, den ich selbstverständlich im gespräch mit dem orf bei der diskussion um ein neues orf-gesetz berücksichtigen werde.
Nickerchen zu pieter: man beachte das Kronenzeitungsinsert während der Sendung!!!!
FRANZ MORAK das ist mir auch aufgefallen.
FRANZ MORAK zur vorigen frage: daß das nicht nur eine wesentliche österreichische fragestellung ist, sondern eu-weit diskutiert wird, zeigt auch schon die komplexität und die vernetzung der auseinandersetzung mit diesem thema auf europäischer ebene.
Georg67 sollten reine regierungsbeschimpfungen (wie zb. schlingensief-aktionen) gelder aus oeffentlichen mitteln bekommen?
FRANZ MORAK die verantwortung liegt beim zuständigen direktor der wiener festwochen. darüberhinaus unterliegen projekte einer strengen auswahl durch beiräte und durch die sektion und durch mich. beschimpfungen können auch einen künstlerischen gehalt haben. ich verweise in diesem zusammenhang auf karl kraus, nestroy, thomas bernhard ................
sommer7 Bekommt nun Public Netbase Subventionen von Ihnen?
FRANZ MORAK public netbase im zusammenhang mit einer evaluierung (nach abschluß des berichts) hat einen fragenkatalog bekommen, der bis heute noch nicht bei uns eingegangen ist.
Ich frage Sie Was haben Sie während der "Containerwoche" von Schlingensief gemacht? Ich fand Ihr Schweigen bestürzend....
FRANZ MORAK hier gibt es eindeutige äußerungen von meiner seite. nocheinmal projekt der wiener festwochen. peter marboe hat die sätze dazu gesagt, die dazu zu sagen waren. die freiheit der kunst ist teil unserer verfassung.
Georg67 werden Sie das oesterreichische Staatskuenstlertum endlich als sozialistisches Fossil abschaffen? oder werden oesterreichische platzhirsche ohne auftrag im ausland weiterhin unser kulturgeschehen dominieren?
FRANZ MORAK kann man das präzisieren?
hirni1 Von den 13 (incl. Praesidenten) Komm Austria Mitgliedern werden 4 von den Nationalratsparteien (je einer), 1 von der Landeshauptleutekonferenz und 8 von der Bundesregierung direkt bestimmt. Soll das eine unabhaengige Behoerde sein?
FRANZ MORAK nach den bestimmungen des europäischen gerichtshofes ergibt sich die unabhängigkeit einer behörde aus der dauer ihrer bestellung - mindestens fünf jahre, selbstverständlich der absenz der weisungspflicht (dazu brauchen wir eine 2/3 mehrheit) und selbstverständlich einer finanzierung die unabhängig vom obersten organ ist. darüberhinaus ist es standard der österreichischen verfassung, daß alle behördern von der bundesregeriung vorgeschlagen und vom bundespräsidenten ernannt werden wie z.b. jetzt schon die telekom controll kommission.
clarisa wer ist Ihr Favorit für den nächsten ORF-Generalintendendant(in)?
FRANZ MORAK elfer-fragen werden nicht beantwortet.
Schnemann zweiter Versuch: Haben Sie an der Großdemo anläßlich 1 Jahr SchwarzBlau teilgenommen ?
FRANZ MORAK ich war nachweislich in st. anton am arlberg.
Ich frage Sie Viele Ihrer Songs haben einen betont anzüglichen Inhalt. In einem thematisieren Sie, von einer Minderjährigen erregt worden zu sein. Goutiert man das in Ihrer Partei?
FRANZ MORAK diese frage ist nicht zu beantworten. für mich stelle ich allerdings klar wenn wir von künstlerischer freiheit reden, für die ich und diese bundesregierung stehen, dann muß sie auch für einen schauspieler gelten, der nicht ganz erfolglose popsongs gemacht hat und jetzt staatssekretär ist.
AllesTheater Hören Sie noch Ihre Platten?
FRANZ MORAK meine platten habe ich nur im studion beim produzieren gehört und dann leider nie mehr. aber wie man sieht gibts noch welche die sie hören und kollege cap im parlament hat daraus sogar schon zitiert (himbeereis).
AllesTheater Wer sind, aus Ihren Zeiten als Künstler, noch Freunde?
FRANZ MORAK wenn sie sorgen haben, daß ich mich einsam fühle, seinen sie beruhigt.
clarisa wie gefällt Ihnen die Kunst von Hermann Nitsch mit Tierblut?
FRANZ MORAK die diskussion um den wiener aktionismus ist so alt wie der aktionismus. unbestritten ist, daß er in der österreichischen kunstgeschichte und weit darüber hinaus ein wirkliches asset in der weltweiten rezeption. nitsch ist ein schaffer eines katholischen mythos in der kunst, der von vielen menschen mißverstanden wird. nichtsdesto trotz ist er teil der europäischen und zutiefst österreichischen kunstgeschichte.
tlanawoifi Was halten sie von der förderung homosexueller Künstler?
FRANZ MORAK künstler sind künstler sind künstler sind künstler. ohne ansehen des geschlechtes, der rasse, der sexuellen neigung oder der religion.
rafaela Bei dem Staatspreis an Rudolf Burger bekam man den Eindruck, dass da der Haus-und Hofphilosoph der Koalition für geleistete Dienste belohnt wurde. Wie wurde da eigentlich ausgewählt?
FRANZ MORAK es ist klar, daß rudolf burger über ein jury ausgewählt wurde, die aus wesentlichen intellektuellen dieses landes bestanden hat und genauso klar ist für mich daß rudolf burger einer der ganz großen denker dieses landes ist. und die in ihrer fragestellung verpackte denuntiation ihm gegenüber von meiner seite gegenüber schärfstens zurückgewiesen wird.
hasi71 Glauben sie, abgesehen von der Künstlersozialversicherung, etwas Relevantes, Kulturpolitisches geleistet zu haben
FRANZ MORAK verteilung der einkommen drei jahre, zuzugsregelung für ausländische künstler, neuformulierung der buchpreisbindung in zusammenarbeit mit dem deutschen buchhandel, pauschalierung der betriebsausgaben (kein zettelsammeln), reform der galerienförderung in zusammenarbeit mit den österreichischen museen und galeristen, neue form der messenbeteilung der österreichischen galeristen in zusammenarbeit mit dem außenministerium der wirtschaftskammer, erhöhung der stipendien und preise, nachhaltige sanierung der josefstadt in zusammenarbeit mit peter marboe, neuer lyrikpreis nach ernst jandl, ...........
kupf noch ein versuch: was haben sie in sachen zeitungsversandtarif unternommen?
FRANZ MORAK die neuordnung der presseförderung ist eines der nächsten in angriff zu nehmenden projekte. diese wird in übereinstimmung mit dem regierungsübereinkommen verstärkt auf vertriebsförderung abgestellt. für die gemeinnützigen vereine konnte im rahmen der koalition eine abfederung erreicht werden.
man006 wie sinnvoll finden sie Volksbefragungen über kultureinrichtungen (opernhaus linz)?
FRANZ MORAK wenn wir das beispiel luzern hernehmen (konzerthaus), so ist es bei einer optimalen information und offensiven disskurs durchaus möglich die bevölkerung in solche entscheidungen einzubinden. selbstverständlich ist das ein auftrag an die politk sich als kulturvermittler verstärkt einzubringen und alles zu unternehmen, um solche leitprojekte bei der breiten bevölkerung auch durchzusetzen. gerade projekte im öffentlichen raum, und hier beziehe ich mich nicht nur auf kulturbauten, sind gegenstände stärkster diskussionen.
Ich frage Sie Wie bekommt man/frau bei Ihnen einen Gesprächstermin?
FRANZ MORAK durch anruf, brief, fax oder e-mail. und im übrigen ist mein terminkalender natürlich ein dichter, aber bisher hat noch jede/r einen termin bekommen, entweder bei mir oder bei meinen mitarbeiter/innen. für alle fälle hier die e-mail-adresse: franz.morak@bka.gv.at.
FRANZ MORAK und im übrigen danke für das gespräch. bis zum nächsten mal im www.
MODERATOR das team von derStandard.at bedankt sich für die teilnahme am chat - das protokoll ist in kürze abrufbar
  • Artikelbild
    foto: derstandard.at
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