Kollektivvertrags-Löhne 2000 um 2,1 Prozent über Vorjahr

1. Februar 2001, 10:01

Eisen- und Metallindustrie sowie Energiebereich mit höchsten Abschlüssen

Wien - Die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter in Österreich lagen im Jahr 2000 durchschnittlich um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Wie die Statistik Austria errechnet hat, machte die Jahresveränderung für Arbeiter 2,3 Prozent aus, für Angestellte 2,1 Prozent, für öffentlich Bedienstete 1,6 Prozent und für Verkehrsbedienstete 1,5 Prozent.

Die niedrigsten Abschlüsse erzielten 2000 Angestellte im Geld- und Kreditwesen (1,1 Prozent) sowie in den Privatkrankenanstalten Österreichs und die kaufmännischen und technischen Angestellten der österreichischen Luftfahrtgesellschaft AUA (1,4 Prozent), gab die Statistik Austria in einer Pressemitteilung vom Donnerstag weiter bekannt.

Die höchsten Abschlüsse gab es mit jeweils 3,7 Prozent für Arbeiter und Angestellte in Bergbauunternehmen, in der Eisen- und Metallindustrie und für Arbeiter bei Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU). Angestellte in der chemischen Industrie schlossen laut Statistik Austria mit 3,5 Prozent, bei den EVU-Angestellten waren es 3,3 Prozent. (APA)

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    foto: photodisc
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