Kärntner Unternehmensnetzwerk "me2c" wächst rapide

26. Jänner 2001, 12:18

61 Firmen und Institutionen bilden Cluster mit Kern in Villach

Villach - In nur einem Jahr hat sich das Unternehmensnetzwerk "(micro)electronic cluster" (me2c) zu einem beachtlichen Impulsgeber entwickelt. "Innerhalb des Netzwerkes wurden zusätzlich rund 700 neue Arbeitsplätze geschaffen", erklärte me2c-Obmann Kurt Gruber am Freitag. Derzeit sind 61 Firmen und Institutionen Mitglied des Clusters.

Bei einer Art Pressekonferenz in Villach definierte Gruber die Ziele des me2c. Man wolle die Kernkompetenzen der einzelnen Mitglieder optimal nutzen und gemeinsam Synergien generieren. Es gibt monatliche Clusterforen, wo sich die Mitglieder treffen, um Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren oder einfach Kontakte zu pflegen. Projekte, die in den Foren beschlossen wurden, werden danach in einer der fünf Projektgruppen des me2c weiterentwickelt. Die Themen dieser fünf Gruppen sind Gemeinsame Informationstechnologie, Qualifizierung, Marketing, Regionale Wertschöpfung und Business Excellence.

7.000 hoch qualifizierte Arbeitsplätze

Insgesamt bieten die Mitgliedsfirmen, unter ihnen Infineon, SEZ. Legrand, Kelag, aber auch Firmen aus Deutschland, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg und Wien, mehr als 7.000 hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Laut Gruber sei auch weiterhin ein Aufwärtstrend zu erwarten, da der gesamte Bereich der Elektronik/Mikroelektronik rapide wachse. Die derzeitigen Wachstumsraten bezifferte Gruber mit etwa 14 Prozent pro Jahr. Die Clustermitglieder hingegen verzeichneten ein Wachstum von 30 Prozent.

Der Cluster soll nun auch über die Grenzen hinaus ausgebaut werden. Nach ersten Kontaktgesprächen mit slowenischen und italienischen Firmen soll die überregionale Kooperation nun forciert werden. Der me2c ist auch im Internet vertreten. Auf der Homepage gibt es auch eine Jobbörse, die einen zentralen Bewerberpool anbietet (www.jobs.me2c.org). (APA)

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