Deutsche gelten in den USA als BSE-frei

19. Jänner 2001, 11:46

... Menschen wohlgemerkt. Französisches Blut will man hingegen nicht mehr akzeptieren.

Washington - Deutsche oder Ausländer, die längere Zeit in Deutschland gelebt haben, dürfen in den USA weiter Blut spenden. Dagegen empfiehlt ein Expertenausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA, zum Schutz vor der menschlichen Variante von Rinderwahnsinn (BSE) kein Blut mehr von Spendern zu nehmen, die seit 1980 insgesamt zehn Jahre lang in Frankreich gelebt haben.

Auch Portugal und Irland sollten in den Kreis der BSE-verdächtigen Länder aufgenommen werden, entschied der Ausschuss der FDA. Die von einigen Experten angeratenen Vorsichtsmaßnahmen gegen alle westeuropäischen Länder konnten sich dagegen nicht durchsetzen. Die FDA folgt den Empfehlungen ihrer Beraterausschüsse fast durchgehend.

Bereits vor einem Jahr hatte die Gesundheitsbehörde einen Riegel vor Blutspenden von Briten oder Amerikanern geschoben, die sechs oder mehr Monate in Großbritannien verbracht hatten. Dort war Mitte der 90er die bisher schlimmste Epidemie von Rinderwahnsinn ausgebrochen. (APA/dpa)

  • Deutsche Blutzellen, als relativ ungefährlich eingestuft
    montage: derstandard.at

    Deutsche Blutzellen, als relativ ungefährlich eingestuft

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