AMD verfehlt Analystenprognosen

18. Jänner 2001, 11:12

Schwacher PC-Verkauf für Anfang 2001 befürchtet

San Francisco - Der US-Chiphersteller American Micro Devices (AMD) hat seinen Gewinn im vierten Quartal 2000 zwar mehr als verdoppelt, damit aber die Prognosen der Branchenexperten verfehlt. Der Gewinn je Aktie habe auf 53 Cents (0,564 Euro/7,76 S) zugelegt, verglichen mit 21 Cents im Schlussquartal 1999, teilte AMD gestern, Mittwoch, nach US-Börsenschluss in San Francisco mit.

Analysten hatten nach einer Umfrage von First Call/Thomson Financial zuletzt mit einem Ergebnis je Aktie von 55 Cents gerechnet. Der Reingewinn stieg nach Angaben des im kalifornischen Sunnyvale ansässigen Konzerns auf 177,9 Mill. Dollar (189,3 Mill. Euro/2,605 Mrd. S) nach 65,1 Mill. Dollar im Vorjahresquartal. AMD habe im vierten Quartal mit 1,18 Mrd. Dollar (1,256 Mrd. Euro/17,28 Mrd. S) 21 Prozent mehr umgesetzt als im Schlussquartal 1999.

Für das erste Quartal 2001 erwarte AMD indes, dass schwache PC-Verkaufszahlen die Umsatzentwicklung beeinträchtigen. Die übliche saisonale Abschwächung der Nachfrage nach PC-Prozessoren zusammen mit den Auswirkungen der überaus hohen Lagerbestände bei PCs würden sich wahrscheinlich belastend auf den Prozessor-Umsatz im ersten Quartal auswirken, hieß es von Unternehmensseite. (APA/Reuters)

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    foto: amd
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