Singapur: 340 Hinrichtungen in den vergangenen zehn Jahren

12. Jänner 2001, 16:56

247 Personen wegen Drogendelikten zum Tode verurteilt

Singapur - In Singapur sind in den vergangenen zehn Jahren 340 Menschen hingerichtet worden, wie die Regierung mitteilte. Die meisten davon, 247 Personen, waren wegen Drogendelikten zum Tode verurteilt worden, 89 Menschen wegen Mordes und vier wegen Schusswaffendelikten. Alle zum Tode Verurteilten seien gehenkt worden, hieß es in der Stellungnahme des Innenministeriums zu einer Parlamentsanfrage der Opposition.

Schusswaffen während einer Tat gilt als Kapitalverbrechen

Singapur ist nach Auffassung seiner Regierung wegen der strengen Gesetze einer der sichersten Staaten Asiens. Die Einfuhr von mehr als 15 Gramm Heroin oder 500 Gramm Marihuana zieht in dem Stadtstaat die Todesstrafe nach sich. Das Benutzen von Schusswaffen während einer Tat gilt als Kapitalverbrechen. Die Gerichte sind verpflichtet, Mörder zum Tode zu verurteilt(APA/AP)

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