Selbstmarketing für Frauen

14. Februar 2002, 18:03
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Frauen sind manchmal zu zurückhaltend und unsicher, wie sie den Weg zu

  • mehr fachlicher Anerkennung
  • mehr Verantwortung und
  • höherer Bezahlung

antreten sollen.

Lösung: Selbstmarketing

Selbstmarketing heißt nicht, sich nur "besonders gut zu verkaufen". Aktives Selbstmarketing hat sehr viel mit der eigenen Persönlichkeit zu tun:

  • zu wissen, was man gut kann und stolz darauf zu sein
  • die eigenen Schwächen und Defizite zu erkennen, sie anzunehmen und daran zu arbeiten
  • ein gesundes Selbstbewusstsein zu haben

Wer daran arbeitet, ernet Erfolg, wenn er sich im Job behaupten und aktiv weiterkommen will. An der Stelle allgemeiner Parolen, die individuell nicht entsprechen, steht die positive Einstellung zu sich selbst. Dabei gibt es keine "richtige" oder "falsche" Antwort. Es geht um persönliches Empfinden und die Reaktion darauf.

Sich selbst kennen(lernen)

Wer sich gut vermarkten will, muss wissen was er kann und wer er ist. Was sind meine Stärken, was meine Schwächen? Was gilt denn als Stärke bzw.Schwäche? Darauf folgt, stolz auf die eigene Person und die eigenen Erfolge zu sein. Nach der Erkenntnis, dass Selbstbehauptung nichts mit Arroganz und dass Stolz auf die eigene Person nichts mit Angeberei zu tun hat, steht der nächste Schritt an:

Kommunikation mit Kollegen und Geschäftspartnern

Der Umgang mit anderen ist relevant für den Erfolg. Von der Wortwahl und dem Benehmen im Gespräch hängt die Stellung im Beruf bzw. im Unternehmen ab. Darunter fällt auch der Umgang mit Lob und Kritik. Um selbst weiterzukommen und auch geachtet zu werden, ist der Umgang mit Lob, aber vor allem auch mit Kritik wichtig.

Wer das beherrscht wird definitiv aktiver im Job sein, wird seine Meinung sagen und Ideen vorbringen. In einer durchdachten und strukturierten Form dargelegt, werden diese Vorstellungen auch ernst genommen.

Den eigenen Horizont erweitern - den "Marktwert" erhöhen

Sich aktiv weiterbilden, ist ein wichtiger Grundstein für das Selbstmarketing. Nach der Definition eines Ziels ("Wo will ich hin?" und "Was brauche ich dazu?") sowie der Erkenntnis, welcher Lerntyp man ist, steht der optimalen Weiterbildungswahl nichts mehr im Wege.

Umsetzung

All diese Erkenntnisse warten dann auf die Umsetzung. Ein schriftlicher Aktionsplan soll garantieren, dass die Vorhaben Realität werden. (red)

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