Intershop muss mit Schadensersatzklagen rechnen

7. Jänner 2001, 16:49

Kanzlei vertritt enttäuschte Anleger

München - Nach dem Kurssturz beim einstigen Vorzeigeunternehmen Intershop muss die Firma mit Schadensersatzklagen verärgerter Aktionäre rechnen. Die auf Kapitalanlegerecht spezialisierte Kanzlei Tilp und Kälberer befasse sich bereits mit den Ansprüchen enttäuschter Anleger, berichtet das Münchner Magazin "Focus" am Sonntag im Voraus aus seiner neuen Ausgabe.

Dabei werde auch eine Sammelklage gegen die Internet-Firma in den USA erwogen, wo die Gerichte Klägern in der Regel höhere Schadensersatzzahlungen einräumen als in Deutschland. Die Aktie von Intershop hatte nach einer Gewinnwarnung zu Jahresbeginn 70 Prozent an Wert verloren. (APA)

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    foto: intershop
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