Das ideale Timing für die Gehaltsverhandlung

28. März 2002, 19:06
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Erfolgsabhängiges Gehalt, Aktienpakete oder Stock Optins sind ernstzunehmende Alternativen zur klassischen Gehaltserhöhung

Wenn sich der Wunsch nach einem höheren Gehalt mehr und mehr ins Bewusstsein drängt, sollte man bzw. frau sich überwinden und den Gang zum Chef wagen.

Vor allem wenn das Aufgabengebiet gewachsen ist, der Verantwortungsbereich schleichend ausgeweitet wurde und die Zahlen für eine gute Leistung sprechen, kommt der Karrierist nicht darum herum, um eine adäquate Entlohnung zu bitten. Einen besseren Moment für eine Gehaltsverhandlung gibt es nicht - wer ihn verpasst ist selbst schuld.

Zeitplan

  • Darstellung der eigenen Leistung

  • Den Vorgesetzten um eine Bewertung bitten und eine Bedenkzeit vereinbaren

  • Gehaltsvergleiche studieren

  • neuerliches Gehaltsgespräch führen und dabei branchenübliche Gehälter oder Konkurrenzangebote erwähnen.

Boni im Arbeitsvertrag

Manche Chefs bieten statt einer Gehaltserhöhung oder schon beim Einstellungsgespräch einen 30-prozentigen Bonus am Jahresende oder ein dreiprozentiges Aktienpaket für den späteren Börsegang an. Wenn man das auch noch schriftlich bekommt, kligt das hervorragend.

  • Erfolgsabhängiges Gehalt
  • Wichtig ist, vorher festzulegen, was die Basis für die Auszahlung ist: Umsatz, Cash flow, Gewinn (vor oder nach der Steuer). Hängt ein Bonus von der Erreichung bestimmter Ziele ab, müssen diese präzisiert sein - im Idealfall durch eine Formel. Schwer messbare Ziele wie Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit sollte man vermeiden.

  • Stock Options
  • Dabei ist zu beachten in welchem Zeitraum und zu welchen Konditionen die Aktien erworben werden können.

    Ausscheiden aus dem Unternehmen

    Viele Boni werden häufig erst am Jahresende ausbezahlt. Im Arbeitsvertrag sollte daher klar definiert sein, dass der Bonus auch im Falle eines Verlassens des Unternehmens vor diesem Termin ausbezahlt wird. (red)

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