Wann lohnt sich ein Jobwechsel

22. November 2001, 09:24
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Die Auslöser sind Geld, Karriere, Unzufriedenheit oder Stress

Laut AMS wird ein Dittel aller Beschäftigten 2001 den Job wechseln. Die Gründe dafür sind Geld, Karriere, Kündigungsgefahr, Unzufriedenheit oder Stress.

Ein höheres Einkommen ist nicht immer der Auslöser für einen Wechsel, oft lockt auch die "Herausforderung" einer neue Wachstumsbranche.

Denkanstöße vor einem Wechsel

  • Wo will ich hin?

  • Welche Branche, welches Unternehmen passt zu mir?

  • Gibt es anderswo neue Karrierechancen oder vielleicht sogar im eigenen Unternehmen?

    Nach dem Abwägen von Chancen und Risiken spielt auch die Wahl des richtigen Zeitpunkts eine Rolle. Als Faustregel für die erste Station gelten zwei bis drei Jahre. In dieser Zeit sollte man es schaffen, durch Leistungen Aufmerksamkeit zu erregen. Eine ideale Zeitspanne für die zweite Station auf dem Berufsweg sind vier bis fünf Jahre, in denen man die Leistungen und Auswirkungen der eigenen Tätigkeit vorweisen kann.

    Laut ungeschriebenem Gesetz der Aufsteiger folgt nun der Sprung in die erste oder zweite Führungsebene. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase steht die Entscheidung an, ob die Wahl richtig getoffen war oder ob ein schneller Absprung ratsamer wäre. Es ist besser, seinen Fehler zu erkennen und konsequent zu handeln, als in einer unpassenden Situation zu bleiben.

    Ein Rat zum Schluss

    Trotz Firmenwechsel sollte man den Kontakt zum alten Unternehmen nie abreißen lassen, denn jeden, den man kennt und mit dem man schon zusammengearbeitet hat, knüpft das Karrierenetz automatisch weiter. (red)

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