Reitplatzböden

Allwetterreitplätze sollen den optimalen Untergrund für den Pferdesport bieten – und das bei jedem Wetter. Wir haben Experten des Reitpatzbaus nach ihren speziellen Rezepten für soliden Grund befragt. erschienen in Pferderevue 1/2000, S. 36–40 und 2/2000, S. 38–41

Ein guter, der jeweiligen Disziplin und ihren Anforderungen entsprechender Boden ist das Um und Auf des Pferdesports – nicht nur der Gesundheit der Pferde wegen, sondern auch, weil die Ausübung dieses Sports überhaupt erst auf geeignetem Untergrund möglich wird. Wer einmal versucht hat, in grundlosem Sand zu laufen oder aus tiefem, gatschigen Morast abzuspringen, weiß, wieviel Energie, Kraft und Substanz dabei verlorengeht. Tatsache aber ist, daß vielen Pferden ein solcher Reitplatzboden zugemutet und ihr Bewegungsapparat dabei nachhaltig geschädigt wird. "Ich halte es daher für überaus sinnvoll, im Vorfeld, bei Planung eines Reitplatzes beratend tätig zu sein, um Fehler ausschließen zu können. Leider werde ich oft erst als Gutachter zugezogen, wenn etwas bereits fehlerhaft ist." (DI Peter Gattermann, Direktor des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau und selbst aktiver Reiter)

Erfahrung macht den Meister

Auch wenn es keine Normen und festgeschriebenen Regeln gibt, wie und aus welchen Materialien ein Außenreitplatz gebaut sein muß, haben sich im Laufe der Jahrzehnte Rezepte herauskristallisiert, die funktionieren. Wir haben mit einigen Experten des Reitplatzbaus gesprochen und sie nach den Geheimnissen ihrer Böden befragt. Wichtigste Erkenntnis aus den Gesprächen: Je mehr man weiß, desto größer wird die Angst, etwas falsch zu machen. "Und jene, die keine Angst haben, die haben keine Ahnung." (Dr. Hermann Weiland, deutscher "Boden-Papst", baute u. a. die Reiterstadien in Linz-Ebelsberg, Wiesbaden, Zagreb und Aachen)

Die folgenden Ausführungen sollen daher nicht als allgemeingültige Patentrezepte für Reitplatzböden verstanden werden, sondern deutlich machen, wie diffizil, schwierig und tückisch das Anlegen eines Reitplatzbodens ist – und ab wann spätestens man den Rat eines Experten einholen sollte.

Das Ideal

Der ideale Untergrund für den Pferdesport – darin sind sich alle einig – wäre ein Rasenplatz. Dieser bietet die Elastizität und Rückfederungseigenschaften, die für den Organismus und den Bewegungsapparat eines Pferdes ideal sind. "Man weiß auch aus der Pferdepsychologie, daß der Rasen vom Pferd gut angenommen wird. Das Pferd hat auf Rasen ein sicheres Gefühl, es weiß genau, daß die Oberfläche hält." (di Gattermann) Nun hat aber ein Rasenplatz auch zwei gravierende Nachteile: Beim Pferdesport kommt eine hohe Masse mit großer Kraft auf einer relativ kleinen Fläche auf – bei einem Sprung über ein Hindernis von 1,5 m z. B. werden aus den 600 kg des Pferdes sechs Tonnen! Bei einem Rasenplatz kommt es – wird er häufig beansprucht – dadurch sehr rasch zu einer starken Bodenverdichtung – die Wurzeln verkümmern und nach kurzer Zeit wächst dort kein Halm mehr. Ein weiteres Problem sind die Scherkräfte, welche die Grasnarbe beschädigen.

Es besteht zwar die Möglichkeit, durch einen speziellen Aufbau wie beim Sandplatz, bei dem der Rasen in ein Sandbett eingesät wird, den Rasen dauerhafter und gegenüber Regen unempfindlicher zu gestalten – für eine Dauernutzung ist aber auch ein solcher Platz nicht geeignet. Ein, zwei Turniere im Jahr hält er bei entsprechender Größe (nicht unter 10.000 m2) und akkurater Pflege wohl aus, für den täglichen Gebrauch ist ein konventioneller Rasenplatz jedoch kaum zu empfehlen.

Armierter Rasen

Wesentlich erhöhen kann man die Widerstandsfähigkeit gegenüber Scherkräften und Verdichtung durch das sogenannte "Netlon® Advanced Turf-System", bei dem Reflexelemente – kleine Kunststoffgitterstücke aus Polypropylen in der Größe einer Spielkarte – in eine speziell gemischte Rasentragschicht aus ausgesuchten Sanden und Erden eingemischt werden. Dadurch erreicht man eine bessere Druckverteilung und höhere Festigkeit – ähnlich wie durch Stahlmatten in Beton. Die kleinen Gitterstrukturen bewirken durch ihre Federkraft, daß Verdichtungen sich von selbst wieder dehnen. Auch Regen ist damit kein Problem mehr, da das Wasser durch den gelockerten Untergrund schneller abfließt. Dadurch ist eine intensivere Nutzung des Platzes möglich – die Tragfähigkeit wird bis zu 500 % erhöht.

Bewährt hat sich dieses System von kunststoffverstärkter Tragschicht und Strath AyrTM erdfreiem Fertigrasen vor allem auf großen, internationalen Galopprennbahnen, bei denen die Verschiebung oder Absage eines Rennens Millionenverluste (Dollar!) bedeuten würde. Es sei daher nicht verschwiegen, daß das System nicht ganz billig ist: Pro Quadratmeter muß man mit 600,– bis 800,– Schilling rechnen, rund 400,– Schilling mehr als für gitterlosen Rasen.

Otto Normalverbraucher, der seinen Reitplatz erstens täglich und zweitens kostengünstig benutzen will, wird daher nach einer Alternative Ausschau halten, die griffig, dabei aber auch elastisch, möglichst langlebig sowie witterungsbeständig und nicht allzu teuer ist.

… und das Machbare

Die Alternative zum Rasenplatz schlechthin ist der Allwetter-Sandplatz. Bewährt hat sich hier das "Drei-T-System" – Tragschicht, Trennschicht, Tretschicht – wie es vor etwa 25 Jahren von Horst Schwab, einem der erfahrensten Reitplatzbauer Europas, entwickelt wurde. Er war übrigens auch der erste, der vor rund 15 Jahren Gummimatten als Trennschicht einführte (die berühmte Power Ground-Matte).

Der Sandplatz hat im Grunde die gleichen Probleme zu lösen wie der Rasenplatz: Er muß das Regenwasser schnell ableiten, den enormen Scherkräften der Pferdehufe widerstehen, damit sich die Tretschicht nicht mit dem Unterbau vermischt, er darf sich nicht zu sehr verdichten, sondern muß seine elastischen Eigenschaften möglichst lange beibehalten. Gleichzeitig darf er aber auch nicht rutschig oder rollig sein, sondern muß dem Pferdehuf griffigen Halt geben. Um all diese Anforderungen erfüllen zu können, bedarf es eines in sich stimmigen Systems, d. h., die einzelnen Reitplatz-Schichten müssen zusammenpassen und als Ganzes zusammenwirken.

Doch kommt es nicht nur auf den Aufbau allein, sondern auch ganz wesentlich auf die verwendeten Materialien an, damit ein Reitplatzboden "funktioniert". Und nicht zuletzt bedarf es regelmäßiger Pflege, damit der Boden seine positiven Eigenschaften auch möglichst lange behält.

Der Aufbau

Zunächst wird – so vorhanden – die Grasnarbe entfernt und eine Rohplanie geschaffen, die im optimalen Fall ein Gefälle von 1 % aufweist (mindestens 0,8 %, maximal 1,5 %). Auf dieser Planie wird dann der Reitplatz aufgebaut. Die Betonung liegt auf auf, denn der häufigste Fehler in diesem Stadium ist der, daß eine Grube gegraben wird, in welcher der Platz wie in einer Badewanne liegt. Und in Badewannen sammelt sich bekanntlich Wasser – was ja nicht gewünscht ist.

Ist der Mutterboden fest genug, kann direkt auf ihn aufgebaut werden. Sollte es an Festigkeit mangeln, wird eine Trennlage aus einem Straßenbauvlies eingebaut, damit die Hohlräume der Drain-/ Tragschicht nicht im Laufe der Zeit von unten zugedrückt werden.

Vom Untergrund hängt es auch ab, ob Drainagen nötig sind oder nicht. Bei einem Springparcours sollte man Drainagen einbauen, wenn das Wasser mehr als 30 m fließen müßte, bis es abgenommen wird. Ebenso sollte man am tiefsten Punkt des Platzes, dort wo das abgeleitete Wasser zusammenläuft, eine Drainage legen, damit das Wasser schneller abgeführt wird. In einem korrekt aufgebauten Dressurviereck mit Drainschicht kann man meist auf eine zusätzliche Drainage verzichten.

Wesentlich ist die Untergrundbeschaffenheit und Lage des Platzes – deshalb ist es auch wichtig, daß der Reitplatzplaner sich mit den örtlichen Gegebenheiten selbst vertraut macht.

Die Drain-/Tragschicht

Die Drain-/Tragschicht hat zwei wesentliche Aufgaben zu erfüllen: Sie muß dem Reitplatz die nötige Festigkeit geben und das Niederschlagswasser zuverlässig ableiten. Als Material wird gebrochener Schotter (kein Rollschotter!) oder Baurecycling verwendet, auf jeden Fall wasserdurchlässiges Material, das sich ineinander verkeilt und ein hohes Raumvolumen hat. Empfohlen wird eine Körnung 5–45, 5–32, aber auch 16–32, 20–70 oder 20–40 und andere werden verwendet. Die Zahlen geben jeweils den kleinsten bzw. größten Durchmesser der Teilchen in mm an. Das kleinste empfohlene Bruchstück hat demnach z. B. einen Durchmesser von 5mm, das größte von 45mm. Welche Körnung genau verwendet wird, hängt vom weiteren Aufbau ab. Wichtig ist in jedem Fall, daß keine Nullanteile, d. h. keine Feinteile, enthalten sind, die die Poren und Hohlräume verstopfen würden.

Die Dicke der Drain-/Tragschicht hängt ebenfalls von der Bodenbeschaffenheit und dem weiteren Aufbau ab, je nach System variiert sie zwischen 15 cm und 30 cm.

Nachdem diese Schicht gewalzt oder gerüttelt und somit verfestigt und stabilisiert wurde, kann auf ihr die Trennschicht aufgebaut werden.

Die Trennschicht

Die Aufgabe der Trennschicht besteht darin, eine Vermischung von tragendem Untergrund und Tretschicht zu verhindern, wobei sie Niederschlagswasser durchlassen und ableiten bzw. bis zu einem gewissen Grad auch speichern und wieder an die Tretschicht zurückgeben soll (z. B. bei Gittermatten mit Wasserspeichern), Sand und Feinteile möglichst herausfiltern und damit eine Verstopfung der Drain-Tragschicht verhindern soll. Daher kann man diese Schicht auch als Filterschicht bezeichnen. Zusätzlich soll sie Rückfederung, Stoßdämpfung, Elastizität, aber auch Stabilität, Rutschsicherheit und Scherfestigkeit des Bodens garantieren.

Eine Trennschicht ist unbedingt vonnöten, da die physikalischen Gesetze es so wollen, daß das schwerere grobe Material des Unterbaus mit der Zeit nach oben "herausapern" und das feine Material der Tretschicht durch Druck und Wasser nach unten durchsickern und damit die Poren der Drainschicht verstopfen würde. Zwar werden immer wieder Zweischicht-Aufbauten versucht – bewährt haben sich diese allerdings nicht.

Bei der Trennschicht werden die ersten wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Systemen sichtbar. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, diese Trennschicht mit natürlichen Materialien wie Bitumen oder Asphalt zu konstruieren oder mit unterschiedlichen Kunststoffgittern oder Gummimatten. Endgültig passé dürften wohl Trennschichten aus Vlies sein, die sich nicht bewährt haben: Vor allem dann, wenn sie überlappend und nicht fest miteinander verbunden verlegt werden, besteht die Gefahr, daß sie mit der Zeit hochwandern und der Pferdehuf sich darin verfängt. Auch geschieht es relativ häufig, daß der Huf, mit Eisen und Stollen bewährt, das Gitter verletzt und hängenbleibt – Sehnenabrisse sind oft die Folge.

Bitumen & Asphalt

Lange Jahre galten Asphaltplätze als das Nonplusultra des Reitbodenbaus – und sie finden auch heute im Zeitalter von High-Tech und Kunststoff noch ihre Anhänger – allerdings ausschließlich, so rät Experte Weiland, für Dressurplätze und Trainings-Springplätze. "Für Springturniere mit schnellen Wendungen ist dieser Untergrund einfach zu rutschig." Als Argument für den Asphaltboden wird ins Treffen geführt, daß er mit ca. öS 500,–/m2 (Material für den gesamten Aufbau) nach wie vor die kostengünstigste Variante sei und alles erfülle, was eine ordentliche Trennschicht zu erfüllen habe: Zuverlässige Trennung von Unterbau und Tretschicht sowie Wasserdurchlässigkeit. Wichtig ist allerdings, daß man einen wasserdurchlässigen Asphalt verwendet, der als Basis einen grobkörnigen Schotter ohne Feinteilchen hat, wodurch Hohlräume im Korngefüge entstehen. Dieser offenporige Asphalt geht auch ein gute Verbindung mit der Tretschicht ein, der Sand haftet besser am Untergrund. Der Asphalt darf nicht zu dick aufgetragen werden, nicht mehr als fünf bis sechs Zentimeter, damit er bei Bedarf – was nach einigen Jahren durchaus der Fall sein kann – mit Wasserdruck gereinigt werden kann. Um eine ausreichende Entwässerung des Bodens zu garantieren, sollte das Gefälle des Untergrunds von 1% auch im Asphalt berücksichtigt werden, so daß das Wasser, das nicht durchsickert, seitlich ablaufen kann.

Asphaltboden benötigt einen frostsicheren Unterbau, damit er im Winter nicht auffriert und aufreißt. Ca. 40, besser 50 cm tief sollte dieser sein. Die Tretschicht sollte auch auf einem Asphaltboden nicht dicker als 13 cm sein, bei richtiger Auswahl der Tretschicht und regelmäßiger Pflege ist auch nicht zu befürchten, daß die Pferde auf den Asphalt kommen.

Eine weitere natürliche Variante der Trennschicht wendet z. B. Dr. Hermann Weiland an. Am Beispiel des Springplatzes von Linz-Ebelsberg sei dieser Aufbau kurz vorgestellt:

Die Drain-/Tragschicht von 30 cm Bruchschotter mit 20–40mm Körnung wird abgewalzt und mit Bitumenemulsion angespritzt, die ein paar Zentimeter tief eindringt und einen wasserdurchlässigen Verbund des Materials schafft. Darauf wird eine zwei Zentimeter dicke Schicht aus Granitgrus oder Quarzsand von 1–3mm Körnung aufgebracht. Diese Schicht wird in diesem speziellen Fall Filter- oder Verkeilschicht genannt. Darauf wird anschließend die Tretschicht aufgetragen, die in diesem Fall 12 cm dick ist. Die untersten 8 cm bilden eine homogene, feste Schicht, die sich nicht verschiebt, nur die obersten 4 cm sollten sich etwas lostreten und müssen daher täglich planiert werden.

"Ich baue meine Plätze so, daß sie unter extremer Feuchtigkeit am idealsten sind. Denn trockenfönen kann ich sie ja nicht, naß machen aber sehr wohl. Ich baue Allwetterplätze, die viel Feuchtigkeit vertragen, denen man sie aber bei Trockenheit auch zuführen muß, damit sie funktionieren." (Weiland) Die wichtigste Rolle dabei spielt der Sand – aber das ist ein Kapitel für sich (im zweiten Teil).

Trotz der Entwicklung von vielgestaltigen Gittermatten und Gummibelägen ist international eine gewisse Tendenz zurück zu natürlichen Stoffen zu bemerken. DI Gattermann – selbst durchaus kein Gegner der modernen Systeme – erklärt sich dies dadurch, daß die Auswirkungen all dieser Systeme auf Bewegung und Gangapparat noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht wurden. "Referenzgröße ist nach wie vor der Rasenplatz, über den es als einzigen gesicherte Daten gibt. Ob eine größere Elastizität und Stoßdämpfung für die Bewegung und den Bewegungsapparat des Pferdes überhaupt förderlich sind, müßte im Grunde erst genauer untersucht werden."

© Pferderevue/Eva Morawetz

Matten, Gitter & Sande

Reitplatzbau – Folge zwei

Im zweiten Teil unserer Geschichte über Reitplatzböden stellen wir verschiedene Kunststoff-Trennschichten vor – und sagen Ihnen, worauf es bei der Wahl der Tretschicht ankommt.

Die allgemeinen Anforderungen an einen funktionierenden Außenreitplatz waren Thema des ersten Teils, der auch den Aufbau der Drain-Tragschicht sowie Trennschichten aus Bitumen und Asphalt zum Inhalt hatte.

Neben den erwähnten natürlichen Trennschichten kommen aber auch solche aus Kunststoff oder Gummigranulat zum Einsatz, auf die wir im folgenden näher eingehen möchten.

Gitter & Matten

Wenn irgendwo ein temporärer Turnierplatz installiert wird, sind immer Konstruktionen mit Matten oder Gittern im Spiel. Aber auch für permanente Plätze werden seit ca. 15 Jahren zunehmend Gitter aus Polypropylen und Polyethylen sowie Matten aus Kunststoff oder Gummigranulat als Trennschicht verwendet – auch wenn die Kosten im Durchschnitt höher als bei einem Asphaltplatz liegen. Folgende Vorteile werden dabei ins Treffen geführt: Höhere Elastizität und wirksamere Stoßdämpfung des Bodens, effizientere Druckverteilung durch eine zusammenhängende flexible Fläche, bessere und leichtere Reinigung (abhängig vom System), einfacher zu handhaben beim Einbau, lange Haltbarkeit und last but not least kann man die Elemente im Falle eines Umzugs – oder sollte der Reitplatz verlegt werden – ausbauen und mitnehmen. Die Systeme in einzelnen stellen wir im Kasten auf Seite 39 vor.

Die Tretschicht

Wir kommen nun zum heikelsten Kapitel des Reitplatzbodenbaus – zur Tretschicht. Die richtige Zusammensetzung dieser obersten Schicht des Reitbodens erfordert viel Erfahrung und Know-How – und mitunter auch ein Quentchen Glück. In der Regel verwendet man Sand plus Zuschlagstoffe, die dazu dienen, dem Sand Halt, Elastizität und Stabilität zu verleihen und um Feuchtigkeit und damit auch Staub zu binden. Generell sollte die Tretschicht nicht tiefer als 13 cm sein, je nach Untergrund kann sie auch nur 7 bis 8 cm betragen. Ist der Tretbelag zu tief, kommt es zu einer unnötigen Belastung der Sehnen und Gelenke, spätere Schäden des Bewegungsapparates sind die Folge. Das Pferd vergeudet auf tiefem Untergrund viel Energie, die Verletzungsgefahr steigt, die Gänge verlieren an Schwung und Elastizität. Zu wenig Deckung ist allerdings auch nicht günstig, da sonst der Untergrund beschädigt werden kann, Durchmengung der Schichten und somit Funktionsunfähigkeit des Bodens kann die Folge sein.

Die Tretschicht muß dem Pferdehuf genügend Halt geben, sie sollte weder zu rollig sein und wegrutschen, noch sollte sie fest zusammenpappen und bei Regen plastisch und tief werden.

Je nach Reitsportdisziplin werden unterschiedliche Anforderungen an diese oberste Schicht gestellt: Der Dressurreiter wünscht sich einen elastischen, schwingenden Untergrund, der Springreiter braucht einen Boden mit viel Griff und Halt, also eher ein wenig härter, aber auch nicht zu hart. Der Westernreiter wiederum hätte den Untergrund gerne hart, die oberste Schicht aber beweglich für rasche Manöver wie Spins und Stopps. Der normale Schulreiter hingegen … Sie sehen schon, die allgemeingültige Rezeptur gibt es kaum. All diese unterschiedlichen Eigenschaften erreicht man nur durch eine individuelle, fein abgestimmte Sandkörnung und die richtige Beimengung von Zusatzstoffen – und jede Menge Erfahrung.

Sand ist nicht gleich Sand

"Es gibt kalkhaltige Sande, es gibt saure Sande, es gibt rundkörnige, es gibt spitzkörnige, es gibt plättchenartige Sande – und das macht die Sache so kompliziert." (Horst Schwab, internationaler Reitplatzbauer seit 30 Jahren) Plättchenartige Sande lagern sich wie kleine Ziegel übereinander und bilden eine wasserundurchlässige Schicht. Kalkhaltige Sande reagieren in Verbindung mit Huminsäuren – Matratzen entstehen, die kein Wasser mehr durchlassen. Spitzkörnige Sande bewirken eine hohe Hufabnutzung, rundkörnige Sande sind sehr rollig, das Pferd hat weniger Griff am Boden. Nicht einmal die gleiche Typbezeichnung garantiert, daß der Sand dieselben Eigenschaften hat. Zwar wird generell oft empfohlen, einen gewaschenen 0–4er Natursand zu verwenden, aber das allein heißt noch nicht viel. Wenn man einen Sand der Körnung 0–4 (Teilchen zwischen 0 und 4 mm Durchmesser) erwirbt, bedeutet das nämlich nur, daß die Sieblöcher, durch die er hindurch mußte, höchstens vier mm groß waren. Alles, was da durchfällt, heißt 0–4. Man kann sich vorstellen, daß da zwischen null und vier höchst unterschiedliche Konzentrationen möglich sind.

Entscheidend ist also vor allem auch die Kornzusammensetzung, die sogenannte Sieblinie. Der Anteil des groben Korns darf nicht zu hoch sein, denn das würde den Boden zu rollig machen und ihm die Scherfestigkeit nehmen. Man braucht also auch Feinteile – aber auch von denen nicht zuviel: Erstens staubt’s dann mehr als gut ist, zweitens wird der Boden bei Regen plastisch und breiig – und bei Trockenheit wiederum zu hart. Außerdem verstopfen die Feinteile im Laufe der Jahre die Poren der Drainschicht.

Bei so vielen Möglichkeiten, ein mitunter teures Projekt buchstäblich in den Sand zu setzen, ist der Wert von fachlicher Beratung nicht zu unterschätzen.

Kunst oder Natur?

Was dem Boden nach der optimalen Zusammensetzung der Sandmischung an Scherfestigkeit, Elastizität und Vermögen, Feuchtigkeit zu halten, noch fehlt, kann man durch die Beimengung von Zuschlagstoffen erreichen.

Als Zuschlagstoffe kommen heute vor allem zwei Stoffe in Betracht: zum einen Holzspäne, welche die Mehrheit der Reitplatzbauer verwendet, zum anderen Teilchen aus elastischem, umweltneutralen Kunststoff wie z. B. in der Tretschicht terra-tex®. terra-tex® ist eine Spezialmischung aus Quarzsand und Polyesterhäcksel, Polyesterfasern und Quellmittel, das Wasser aufnimmt und wieder abgibt. Auf 100 Tonnen Sand kommen bei dieser Mischung fünf Tonnen dieser Zuschlagstoffe. Ist die Tretschicht verbraucht, kann man die Teilchen von der Fa. terra-Bausysteme vor Ort heraussieben lassen, die Kunststoffanteile werden auch zurückgenommen.

Vorteil der Kunststoffbeimengung ist, daß die synthetischen Stoffe nicht so schnell verrotten wie Holz, die Tretschicht bleibt dadurch länger funktionsfähig. Weiterer Vorteil: Die Tretschicht ist frostbeständiger und friert erst bei minus 5 bis 10° ein.

Nachteil des Kunststoffes: Er verrottet eben nicht. Jedenfalls nicht so schnell. Somit hat man früher oder später ein Entsorgungsproblem. Denn auch eine noch so gut gepflegte Tretschicht wird allein durch den Misteintrag und den Abrieb irgendwann erneuerungsbedürftig. Noch kann man solche Stoffe auf eine Deponie bringen, spätestens ab dem Jahr 2004, wenn die geltende Deponieverordnung ausnahmslos in Kraft tritt, wird das nicht mehr möglich sein. Hausmüll mit einem Kohlenstoffanteil von über 5 % muß dann nämlich der thermischen Verwertung zugeführt werden – wodurch Kosten entstehen können.

Dasselbe gilt natürlich prinzipiell auch für Holzbeimengungen, nur haben diese den Vorteil, daß man die verbrauchte Sand-Holz-Mist-Mischung problemlos und zudem noch mit dem positiven Effekt der Bodenlockerung und Düngung auf Kulturböden aufbringen kann. Mit Kunststoffschnipseln funktioniert das nicht, da diese sich wieder nach oben arbeiten. Man kommt daher nicht darum herum, sich über deren Entsorgung Gedanken zu machen – und nötigenfalls dafür zu bezahlen.

Deshalb verwenden viele Reitplatzspezialisten bis heute sogenannte Reitplatzspäne, entstaubte, gesiebte Holzspäne in Streichholzgröße, meist aus Weichholz (Fichte, Kiefer) – wegen des Harzanteils, der sie haltbarer macht. Optimal ist allerdings auch die Holzbeimengung nicht, da Holz spätestens nach fünf Jahren verrottet ist. Daher muß man wissen: Die Qualität einer solchen Tretschicht nimmt mit der Zeit ab, da der Boden mehr Wasser hält und sich nicht mehr so gut entwässert.

Ein Reitplatz bedeutet Arbeit und laufende Kosten: Säubern, Planieren, Nachfüllen, Beregnen. Und man muß damit rechnen, daß die Tretschicht irgendwann verbraucht ist. "Pro Pferd, das am Platz gearbeitet wird, kommt in einem halben Jahr ungefähr eine Tonne Mist auf den Platz. Und davon 80 % im Hufschlag- und im Zirkelbereich. Wenn man einen guten Boden will, gehört die Tretschicht nach fünf bis sechs Jahren erneuert – abhängig natürlich davon, wieviele Pferde darauf gearbeitet werden." (Horst Schwab)

Zum Trost sei noch gesagt, daß es wesentlich von Ihrer Pflege abhängt, wie lange der Boden tatsächlich hält. Und auch wenn er schließlich einmal verarbeitet sein sollte, so ist noch nicht alles verloren: Bei einem guten Aufbau genügt es, die oberste Schicht zu erneuern und die unteren zu reinigen – und der Reitplatz ist so gut wie neu.

© Pferderevue/Eva Morawetz

Gitter & Matten

Die gängigsten Systeme

… hier kurz im einzelnen vorgestellt

Power-Ground-Matten aus Gummigranulat: gibt es seit ca. 15 Jahren und haben sich gut bewährt. Die Matten haben die Maße 150 x 75 x 3 cm, an der Unterseite besitzen sie Lagernoppen und auf der Oberseite ein Profil aus erhöhten Stegen und vertieften Rinnen. Zwischen den einzelnen Matten bleiben ca. vier Zentimeter breite Fugen, durch die das Niederschlagswasser abrinnen kann. Nach wie vor ein gefragtes Produkt, wenn auch durch den relativ hohen Preis (öS 324,–*/Matte 150 x 75 cm) und das hohe Gewicht – die Platte wiegt ca. 30 kg/m2 – in Konkurrenzdruck geraten.

Das Schwabengitter, erhältlich in den Ausführungen Schwabengitter 2000 für den Paddock und elastic für den Reitplatz, eine Entwicklung aus dem Hause Schwab, ist ein elastisches Polyetyhlen-Gitter mit den Maßen 50 x 50 x 5 cm (siehe Abbildung) und einem Gewicht von 9 kg/m2. Integrierte Federelemente und Schnellverschlüsse erlauben einen flexiblen Verbund, die weiche, stoßdämpfende Konstruktion ist rutschsicher und griffig durch eine spezielle Oberflächenstruktur. Die Gitterstruktur ermöglicht eine breitflächige Entwässerung nach unten, die einzelnen Waben werden mit Lava, Feinsplitt oder Rundkornkies verfüllt. Kosten: elastic: ab 800 m2 öS 271,–/m2; Schwabengitter 2000: öS 162,–/m2

Equi-terr: dauerelastische Bodenplatte mit Wabenstruktur, wird in ein Verlegebett aus Feinsplitt (ca. 4 cm) verlegt, die Waben werden mit Lava, Feinsplitt oder Rundkornkiesel verfüllt. Lava bietet den Vorteil, daß es Wasser aufnimmt und speichert. Eine Platte hat die Maße 50 x 39 x 4,5 cm und wiegt 1,1 kg; Kosten pro m2: öS 129,–, ab 800 m2 öS 126,50.

Equi Ground: Gitterplatte mit Wabenstruktur aus Polypropylen (siehe Abbildung), in zwei Ausführungen erhältlich: Das Paddock-Gitter hat zusätzliche Bodenöffnungen, um ein schnelleres Durchsickern des Wassers zu ermöglichen, das Reitbodengitter besitzt ein kleines Wasserreservoir in jeder Wabe, um der Tretschicht Feuchtigkeit zukommen zu lassen (Speicherkapazität: ca. 7 l/m2). Die Platten werden ebenfalls in ein Verlegebett aus Feinsplitt eingebettet und mit Splitt verfüllt. Paddockplatte: 64 x 33 x 3,8 cm, ca. 1 kg schwer, kostet öS 175,–/m2. Reitbodengitter: 33 x 33 x 3,6 cm, ca. 0,5 kg schwer, kostet öS 220,–/m2

Equo Flex: innovatives Produkt mit interessanter Optik: Die einzelnen Elemente sind 20 x 20 cm groß, werden firmenseits zu 1,5 m2 großen Platten zusammengesteckt. Die Elemente bestehen aus kegelförmigen, nach unten hin geschlossenen, im oberen Wandbereich mit Drainageöffnungen versehenen Bechern und wabenförmigen Strukturen mit bodenseitigen Öffnungen. Verfüllt werden die Matten mit Feinsplitt oder Rundkiesel, Lava ist nicht notwendig, da die Becherstrukturen Wasser speichern, um die Tretschicht feucht zu halten; die Öffnungen sorgen dafür, daß überschüssiges Wasser rasch abfließt. Material: Polyethylen, Höhe: 4,5 cm, Gewicht: 9 kg/m2, Preis: ca. öS 195,–/m2. Das System verfügt außerdem über Dehnfugen, um einen Ausgleich von unterschiedlichen Drücken, Temperaturschwankungen und Veränderungen des Unterbaus zu ermöglichen.

Otto Lochmatten: Dieses System operiert mit drei Strukturelementen: Hoch und tief liegende Noppen erhöhen die Stabilität der Tretschicht und verhindern Ausrutschen; Löcher in den Matten gewährleisten eine rasche Entwässerung; napfartige Vertiefungen speichern Feuchtigkeit – bis zu 4 Liter Wasser pro m2. Durch Konstruktion und Material (PE) wirkt die Matte federnd, Sandsperr-Ringe verankern die Matte im Splitt. Auf einer Tragschicht wird eine Splittschicht von 5 cm aufgebracht, die Lochmatte wird ca. 2,5 cm tief in dieses Splittbett eingerüttelt. Die Matte hat die Maße 86 x 120 x 5 cm, wiegt 17 kg/m2 und kostet je Stück ca. öS 285,–.

Viatrift: Die Viatrift® Trennlage ist ein PE-Kunststoffgewebe in der Stärke von ca. 1 mm. Diese Trennschicht wird ebenfalls auf einer Tragschicht und einem Splittbett verlegt und besteht aus einem einzigen Stück in Größe des Reitplatzes. Das Material ist scher- und verschleißfest, durch die Öffnungen im Gewebe kann das Wasser abfließen, Feinstoffe werden herausgefiltert. Daß eine solche Konstruktion in punkto Stabilität mit einer 5 cm-Matte nicht konkurrieren kann, ist klar. Preis: öS 73,–/m2

Terra Bausysteme: bieten ein Gesamtsystem aus Tragschicht und Trennschicht in einem (12 cm) – die Geoline®-Tragschicht – sowie einer Tretschicht von 12 cm. Auf dem planierten Mutterboden wird ein Geogewebe aus Polyester aufgebracht, um eine Vermengung des Untergrunds mit der Tragschicht zu verhindern. Auf dieses Geogewebe werden die einzelnen Waben mit einer Seitenlänge von 54 cm diagonal verlegt, wobei alle Waben zu einem flexiblen System untereinander verbunden werden. Die Waben werden im unteren Bereich mit einer grobkörnigen, im oberen mit einer feinkörnigeren Lava verfüllt. Auf diese Weise erfolgt Tragen, Trennen und Drainieren in einer Schicht. Darauf wird die terra-tex® Tretschicht in Höhe von 12 cm aufgebracht. Preis: Geoline®-Tragschicht von ca. öS 365,– bis 406,– m2 (reine Materialkosten, je nach Transportaufwand)

Optimal-Reitplatzmatten: aus Gummigranulat mit den Maßen 100 x 200 oder 150 x 75 cm, ca. drei cm stark, mit Oberflächen- und Bodenstruktur. Als Unterbau wird eine ca. 10–15 cm starke Drain-/Tragschicht verlegt, darauf 5 cm Splittbett, auf das die Matten gelegt werden. 3 cm breite, mit Splitt verfüllte Fugen zwischen den Platten erlauben eine Entwässerung des Platzes. Preis: ca. öS 321,–/m2 (je nach Abnahmemenge auch günstiger).

*(alle Preise ab Werk, incl. 16 % MWSt.)

 

Adressen

Beratung und Planung

Die Reitplatzprofis

Österreichisches Institut für Schul- und Sportstättenbau
DI Peter Gattermann
Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien
Tel.: 01/5053742-252, Fax: DW 255

Weiland Grünbau
Dr. Hermann Weiland
D-68307 Mannheim, Stabhalterstraße 27
Tel.: 0049/621/781017, Fax: 787808

Schwab Reitplatzbau – Horst Schwab GmbH
D-85051 Ingolstadt, Brunnerstraße 2
Tel.: 0049/8450/8001, 8003, Fax: 481.
Internet: www.schwab.in-net.de.

Über die FEI können Sie eine Liste von "Footing Experts" erhalten, von professionellen Reitplatzbauern, die international tätig sind. FEI, Tel.: 0041/21/921660, 3104747, 3125656

Adressen

Hersteller & Reitplatzbauer

Wer bietet was – und wo finden Sie ihn?

Funke Kunststoffe GmbH
Equiground
D- 48324 Sendenhorst, Boschstraße 3–5
Tel. 0049/2526/308-62, Fax: -69.

Österreich-Vertretung:
Franz Grünbeck –Alles rund ums Pferd
A-3961 Groß Neusiedl 12
Tel. 02855/444, Fax: 44414, mobil: 0664/3841175

Huesker Synthetic GmbH & Co
D-48712 Gescher, Fabrikstraße 13–15
Tel.: 0049/2542/701-0, Fax: 701-499.
Viatrift®-Trennlage

Opitz Umwelttechnik GmbH & CO
D-91161 Hilpoltstein, Unterrödel A 19
Tel.: 0049/9174/4716-0, Fax: 4716-52.
Bodenbeläge für Reitplatz und Stall, Optimal Reitplatzmatten aus Gummigranulat, konstruieren auch den gesamten Reitplatzboden

Otto Sport- und Reitplatz GmbH
D-90518 Altdorf, Waldspitze 23
Tel: 0049/9187/9711-0, Fax: 4436, mobil sen. 0049/171/7218813, mobil jun. 0049/171/8167549.
Otto Lochmatte, ges. Aufbau eines Reitplatzes

Ritter GmbH
D-86830 Schwabmünchen, Kaufbeurer Straße 55
Tel. 0049/8232/5003-50, Fax: 51,
Internet: www.ritter-online.de.
Gitterplatte EquiTerr, Beratung sowie Gesamtaufbau des Reitplatzbodens oder auch nur einzelner Elemente, z.B. Trenn- und Tretschicht

RSB, Hopster Handelsges.mbH
D-49733 Haren, Eichenstraße 48
Tel. 0049/5932/4001, Fax: 4003, e-mail: RSB.Hopster@t-online.de.
Errichtung von Reitplatzböden, Tretschicht "RSB Reitplatzspezialboden", ein Gemisch von speziellen Quarzsanden mit Polyethylengranulat

Schwab Reitplatzbau – Horst Schwab GmbH
D-85051 Ingolstadt, Brunnerstraße 2
Tel.: 0049/8450/8001, 8003, Fax: 481.
Internet: www.schwab.in-net.de.
Erfinder und Entwickler des Systems mit Reitplatzmatten, hat vor 15 Jahren die Power Ground Matten auf den Markt gebracht, ist jetzt zusätzlich mit einem neuen Produkt, dem Schwabengitter, am Markt. 30jährige Erfahrung im Reitplatzbau weltweit.

Österreich-Vertretung:
Markus Lederer
A-5202 Neumarkt am Wallersee, Thalham 2
Tel: 0043-62167867 und 62165086, Fax: 0043-62165028

terra-Bausysteme GmbH
D-78739 Hardt, Landelhof 4
Tel. 0049/7422/7128, Fax: 23366.
Geoline®-Tragschicht und terra-tex® Tretschicht; liefert Material und Know-How

Transpofix, Inh. Willi Hergeth
D-92334 Erasbach, Freystädter Straße 16
Tel: 0049/8462/27177, Fax: 27178.
Entwickler und Hersteller der Equo-Flex Reitbodenplatte, baut auch komplette Reitplatzböden

Weiland Grünbau, Dr. Hermann Weiland
D-68307 Mannheim, Stabhalterstraße 27
Tel.: 0049/621/781017, Fax: 787808
Beratung und Errichtung von Reitplätzen

Zehetbauer-Fertigrasen
2301 Groß-Enzersdorf, Matzneusiedl-Probstdorf
Tel: 02215/2254, Fax: 225454.
Netlon® Advanced Turf-System und Strath Ayr™ erdfreier Fertigrasen, zwei Systeme, die sich für besonders beanspruchte Rasenplätze – wie Springparcours und Galopprennbahnen – empfehlen

 

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