Spindelegger legt Dinkhauser Parteiaustritt nahe

Redaktion
15. Juli 2008, 09:22

Zweiter Nationalratspräsident: "Keinen Platz mehr in der Partei" - Kandidatur von Dinkhauser tut "in der Seele weh"

Wien - Der Zweite Nationalratspräsident Michael Spindelegger legt dem Tiroler Rebellen Fritz Dinkhauser den Austritt aus der ÖVP nahe. "Ich glaube, dass jemand, der gegen die eigene Partei kandidiert, natürlich auch keinen Platz mehr in einer solchen Partei hat", erklärte Spindelegger in der Tiroler Tageszeitung. Da müsse er "von selber wissen, wo er hingehört", so der ÖVP-Politiker.

Dinkhauser sei eine "starke Persönlichkeit mit historischen Verdiensten für die ÖVP und den ÖAAB". Dass er jetzt gegen die ÖVP kandidiere, tue ihm, Spindelegger, "in der Seele weh". Der Tiroler ÖVP wollte der Zweite Nationalratspräsident keinen Ratschlag zu einem möglichen Parteiausschluss Dinkhausers geben.

Eigene Liste

Nach parteinternen Differenzen war Dinkhauser bei den Landtagswahlen in Tirol mit einer eigenen Liste angetreten. Er ist aber offiziell nach wie vor Mitglied der Volkspartei.

Innenministerin Maria Fekter betont nach dem Werben mancher ÖVP-Spitzenpolitiker für eine Koalition mit den Grünen nun die frühere gute Zusammenarbeit mit der FPÖ. "Wir haben in gewissen sachlichen Bereichen in der vorletzten Regierungsperiode mit FPÖ-Ministern Gutes weiter gebracht". Wo es sich derzeit mit der FPÖ spieße, sei die EU-Frage. "Aber in der Kleinen Koalition mit der auch damals EU-kritischen FPÖ hat man zu dieser Frage auch einen Grundsatzpakt gefunden. Ich bin da pragmatisch", so Fekter im "Neuen Volksblatt".

Zum Thema Asyl kritisiert Fekter, dass derzeit nur die Bundesländer Wien und Oberösterreich ihre Asyl-Quoten erfüllten. "Mich stört das ziemlich und ich erwarte von allen Bundesländern, dass sie die vereinbarten Quoten erfüllen. Wer das tut, wird bei mir ein offenes Ohr haben, wenn es um Wünsche etwa nach mehr Polizisten geht. Und bei jenen, die ihre Quoten nicht erfüllen, werde ich eben nicht so offen hinhören können". (APA)

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Parteiausschluss

Was soll das Gesudere vom Spindi.

Der Dinkhauser verstößt gegen Parteistuten. Warum schließt man ihn denn nicht aus?

Nachdem die Seele

hauptsächlich eine nichtsubstanzielle Fragwürdigkeit ist, kann ein Schmerz dort nicht allzu groß sein...!

.

"Dass er jetzt gegen die ÖVP kandidiere, tue ihm, Spindelegger, "in der Seele weh"."

Vermutlich tut ihm auch weh, dass es neben der ÖVP überhaupt noch andere Parteien gibt. Weil: In einer ÖVP-Demokratur darf es nur eine einzige Gott-gewollte Partei geben !

Die Masche Dinkhausers beruht darauf, dass Dinhauser wie Dinkel klingt, also ein Naturprodukt.
Klingt ganz gut, aber politisch umrühren um des umrührens willen wird verebbe,

Als ob ...

... die Linken, Spö und Grüne, anders reagieren würden.
Kindskopf!

die sorgen eines spindelwapplers

möcht ich auch gern mal haben...
ich glaube er redet so wirres zeugs, weil er zuwenig abcashen kann

Genau

Es tut in der Seele weh dass die ÖVP noch immer die gleichen Kandidaten aufstellt die ´95 Neuwahlen vom Zaungebrochen haben, ´99 Dritter geworden sind, ´02 wieder die Menschen neu wählen ließen und jetzt wieder nicht gewillt sind durchzuarbeiten.

Faules Pack!

ES REICHT!

Diese ÖVP hat in der gesamten Regierungsperiode - außer Gebremse, Quacksprech, Stoff für U-Ausschüsse und Querelen - absolut NICHTS zustande gebracht. Nun lässt sie auch noch die Koalition im Stich, in der Hoffnung die Staatsmacht wieder an sich reissen zu können.
Doch auf so billige, leicht durchschaubare taktische Aktionen der Mumie Tut Ench Wolfi fallen ja nicht einmal mehr senile GreiseInnen herein.
In der Verfassung sollte verankert werden, dass eine Partei, die sich gleich mehrfach hintereinander derartig leichtfertig dem Staat gegenüber gebärdet und staatsgefährdend Neuwahlen provoziert - indem sie ihre Regierungsaufgaben nicht mehr erfüllt und vorzeitig die Regierungsperiode abbricht - für weitere Wahlen gesperrt werden!!!

:o(

die abgehobene ÖVP spitze

sollte geschlossen zurücktreten zum wohle des landes..

Spindelegger hat es zwar vor den augen, nur sehen kann er es nicht!

Dinkhauser ist als verdienter ÖVP´ler von dieser jetzigen Partei so angewiedert, dass er gleichzeitig auch das Rückgrat hat um diesen feinen Herrschaften den Rücken zu kehren!

Vielleicht sollte sich Spindelegger mal fragen, warum das so ist und wenn er nicht draufkommt, dann sollte er sich von einem seiner "Diener" einfach ein Standbild vom Molterer kommen lassen und es mal in der Mittagspause auf sich ruhig einwirken lassen.

Ich schätze Spindelegger als vernünftg genug ein, dass ihm dann das Frühstück wieder .... lassen wir das.

Meine Befürchtung ist aber, dass die SPÖ (zu recht?) stärker als die ÖVP verlieren wird und sich dann wieder eine orange ÖVPFPÖ Koalition ausgehen wird und das sollte sich niemand wirklich wünschen!

Die Kandidatur Dinkhausers in Tirol war ja irgendwie verständlich...

...aber mit welchen Aussagen will er in die Bundespolitik?
Kampf dem böse Bauernbund mit seinem "Gott-sei-bei-uns" Molterer? Kampf dem böse ÖAAB mit dem furchterregenden Spindelegger? Kampf dem schreckliche WB mit dem Teufel Bartenstein?

Damit gewinnt man keinen Blumentopf, weil bundesweit der Bevölkerung die bündischen Verhältnisse der ÖVP vollkommen wurscht sind.

Wenn er sich aber als "bürgerlich-sozialer Ritter" verkauft, wird er sicher Sympathie und Stimmen vom einen oder anderen Genossen bekommen. Auch wenn er trotzdem nicht in den NR einzieht, hätte seine Kandidatur damit zumindest irgendeinen Sinn gemacht.

Als Tiroler nehme ich an, dass er, nachdem sich Molterer mit Pröll schon "verbandelt"

hat und Dinkhauser LH Pröll als Kanzler sehen möchte, Schüssel und Bartenstein als Angiffsziele aussuchen wird
und sich als "gegen die Wirtschaftlobby......" als "christlich-sozialer, so wie es die ÖVP früher war" aufstellen wird. Was so manchen Grünen und Roten gefallen könnte, wie die Tiroler LT-Wahl bewiesen hat.

Unterschätzen sie die Bevölkerung nicht

sind die statuten der övp nicht eindeutig?

in den meisten (allen?) parteien ist eine mitgliedschaft in einer anderen partei aus gutem grunde ausgeschlossen.

Wäre dies in ALLEN parteien so, dann könnten bei GR-Wahlen

in Tirol - und jetzt zuletzt auch bei LT-Wahlen - VP-interne Namenslisten (ohne Parteinamen) kandidieren. Und bei Bekanntgabe des Wahlergebnisses sind es dann VP-Stimmen. Teilweise kandidierten bis zu 8 solcher Listen bei den letzten GR-Wahlen, wobei auch ein internes "Koppeln" möglich ist.............

Zur Klarstellung

Bei der ÖVP ist der direkte Parteieintritt Ausnahme, Regel ist der Beitritt zu einem Bund, also AAB, WB , BB, FB, Senioren und Jugend.
Das hat bis vor einigen Jahren einigermassen funktioniert, da es einen vernünftigen internen Interessenausgleich gab. Jetzt regiert Bauernbund und Wirtschaftsbund übermächtig die ÖVP, der ÖAAB ist zur quantité négligeable verkommen. Ein paar AABler wurden bei Wohlverhalten mit Posten versorgt z.B. Spindelegger. Die ÖVP Gesamtlinie ist aber gegen Arbeitnehmer interessen ausgerichtet. Siehe die Forderung des ÖWB nach Begünstigung des 13.un14. Gehalts auch für Selbständige, oder Raidls Absicht als Berater der ÖVP in Steuerfragen, diese Begünstigung bei 5000 Euro zu deckeln.

Taktische Manöver für Wahlen

Die ÖVP weiß schon ,dass sie Stimmeneinbußen haben wird. Aber ob die Saat aufgehen wird, doppelt gemobelt zu kandidieren, nämlich ÖVP,ÖAAB-Kandidaten, DinkhauserÖVP, man wird sehen.
Wenn die Menschen klug sind durchschauen sie das Spiel und wählen kleine Wählergruppen.
Diesesmal kann man alles wählen nur nicht ÖVP und keine ungültigen Stimmen, weil ungültige Stimmen auf alle Parteien aufgeteilt werden!
Das Beste wäre,wie in der Schweiz, von allen Parteien die Besten in der Regierung!
Übrigens , Rauferei in Traiskirchen,alle würde ich ausnahmslos ins Ursprungsland befördern!

sie sehen aber nicht ernsthaft faymann als eine wahlmöglichkeit?
ich frage nur, weil sie nur die övp ausgeschlossen haben und faymann somit nicht.

schön , die övp zerbeisst sich selbst

tja tschüssel
die ernte deiner saat
kannst stolz drauf sein.


roter baron

Der Tiroler LT-Wahlkampf war der beste Beweis dafür........

der rote baron...

weiß wieder mal nicht, was er tut!

Es kotzt mich an -

aber die einzigen inhaltlichen - rassistischen - Ansagen macht Strache. Alle anderen reden nur über Koalitionen und Wahltaktik. Die bereits in der Gründung scheiternde Linkspartei plant eine Kampagne - gegen Preiserhöhungen. Haha. Und ergeht sich in Sektenpolemiken. Es ist zum Ausderhautfahren.

die övp stinkt bis zu himmel

immer alles blockieren, nix geht weiter, nieder mit diesem pack, die reichen sind reich genung !!!!!!!

ja "stinkt bis zu himmel"

und ist nix gut für wenig arbeit, muss immer machen was chef wollen.

oder: nicht so hudeln beim schreiben. man kann den schaum vor ihrem mund ja förmlich sehen....

Frau Gehrer?

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