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Politisch völlig inkorrekt
Politisch natürlich völlig unkorrekt, kämpft man sich als Soldat in einer US-Strafkompanie ("B-Kompanie") durch die Landschaft, schießt aus unerfindlichen Gründen auf "Russkis". Und Söldner, die eine interessante Eigenschaft haben: Sie werden in Gold bezahlt. Das Ziel des Spiels ist so neben Ballern, Sprengen und Töten das Goldsammeln.
Unterhaltsame Charaktere
Die drei Charaktere, mit denen man über die Schlachtfelder läuft, sind dabei durchwegs unterhaltsam, die Dialoge wie jene aus der 80er-TV-Serie "A-Team". Nur dass das A-Team ja die Guten waren und die B-Kompanie eher die, na ja, Selbstbezogenen sind. Im Single-Player-Mode haben die Mitkämpfer den Nachteil, nicht sonderlich intelligent und hilfreich zu agieren. Ihr Vorteil: Sie jammern zwar, sind aber unsterblich.
Nichts ist unsterblich
Sonst ist in dem Spiel praktisch nichts unsterblich, was einen außergewöhnlichen Reiz ausmacht. Man kann praktisch alles zerstören - Zäune mit Panzern, Panzer mit Raketenwerfern, Häuser mit Granaten, Bäume mit Flak oder simplem Gewehrfeuer, was wahrscheinlich mehr die niederen Instinkte der Buben anspricht, aber zum Aggressionsabbau taugt es allemal.
Der Multiplayer-Modus ist fast noch besser mit ausbalancierten Riesenkarten und Kämpfen, bei denen bis zum Schluss die Dinge für beide Seiten auf der Kippe stehen.(Michael Möseneder/DER STANDARD, Printausgabe vom 12.7.2008)
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"eine Schaumstoffhandgranate mit gelbem Smiley-Anhänger, die sich auch auf dem Spiele-Cover befindet. Abgesehen vom Aufmerksamkeitsfaktor ist das Werbegeschenk aber ziemlich geschmacklos und noch dazu unnötig."
Ich bin gerne bereit die Schaumstoffgranate für Sie... erm... zu entsorgen :-)
Die Transportkosten übernehme ich selbstverständlich gerne.
oder besser: Geschmacksfreiheit, liegt für mich eher in diesem Artikel als in jener Handgranate aus dem Merchandising zur B-Kompanie von DICE Und Electronic Arts. Downright erstaunlich auch für mich weshalb Satire oder Auseinandersetzung bei der Beschäftigung mit einer urbanen Gewalt in GTA Verstanden wird, bei militärischen Dingen aber sofort aufhört - oder liegt das wiederum an der Nähe zur sonstigen Berichterstattung über kontemporärere Sicherheitspolitik in einer Tageszeitung?
Ach ja, der Artikel stammt ja auch aus der Printausgabe und bei sowas sind ja leider auch hier deutliche Unterschiede bei Videospielen feststellbar - an das fragwürdig-biedere "A-Team"kann ich mich jedenfalls bei keinem"Battlefield"erinnert fühlen-Geschmackssache
Meine Sprache muss Ihnen auch nicht gefallen, ich hingegen sprach hier von einer grundsätzlich etwas unausgewogenen Wahrnehmung bestimmter Thematiken in Videospielen.
Aber das mit der Handgranate... wie soll der niedliche Smilie Sie in Ihrem "Exil" denn bloß erreichen?
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