
Jump
GNOME 2.30 = 3.0 lautet der vorgeschlagene Zeitplan. Eine Release der neuen Major Release des Desktops wäre somit für März 2010 zu erwarten.
Clean
Wie bereits im März im Rahmen eines Hackfests für das Toolkit vorgeschlagen, soll sich GTK+ 3.0 also weniger durch große neue Features auszeichnen, sondern überholte Funtionen aus der Plattform werden. Auf dieser Basis sollen dann in Folgeversionen neue Features implementiert werden, auf der TODO-Liste stehen etwa einfacheres Theming für GTK+-Anwendungen oder auch die Unterstützung von Alpha-Transparenz. Auch die Aufnahme von neuen Funktionen für fortgeschrittene Animations- oder Compositing-Möglichkeiten wird regelmäßig ins Gespräch gebracht.
Aufnahme
Um all die zu ermöglichen, müsse man aber erst mit die Code-Basis cleanen, wie Rietveld herausstrich. Es sei über die Jahre immer schwerer geworden neue Funktionen in GTK+ aufzunehmen, ohne dabei an anderen Stellen Bugs einzuführen. Etwas das sich auch auf die Entwicklungsgeschwindigkeit des Toolkits negativ ausgewirkt hat, immerhin war man immer stärker mit Wartungsaufgaben beschäftigt.
Fortschritt
Angetrieben wird das Unterfangen von Immendio, das Unternehmen, das sich auf GTK+-Consulting spezialisiert hat, und mittlerweile einen großen Teil der Toolkit-EntwicklerInnen bei sich beschäftigt. In einem eigenen Wiki-Eintrag hält man den aktuellen Fortschritt von GTK+ 3.0 fest, die notwendigen Vorbereitungen sind dabei schon recht weit gediehen.
Bruch
Das Entfernen von veralteten Funktionen hat den Bruch mit der lange hoch gehaltenen API/ABI-Kompatibilität der GTK 2.x-Reihe zur Folge. Veraltete Anwendungen müssen also zumindest in Teilen neu geschrieben werden, wollen sie mit GTK+ 3.0 funktionieren. Allerdings wollen die EntwicklerInnen diesen Umstieg so sanft wie möglich gestalten.
Ablauf
Mit GTK+ 2.16 will man - nach der in Kürze erscheinenden Version 2.14 - noch ein letztes Update für die 2.x-Reihe veröffentlichen. Anwendungs-EntwicklerInnen können mit dieser dann schon vorab ihre Programme auf GTK+ 3.0-Kompatibilität testen, wer als "deprecated" ausgewiesene Funktionen verwendet, bekommt in diesem Fall klare Warnungen. Zusätzlich soll auch die Parallelinstallation von GTK+ 3.0 und 2.x ermöglicht werden, so dass auch veraltete Anwendungen problemlos auf dem selben System laufen sollen.
Regelmäßig
In Zukunft sollen entsprechende Major Releases, die mit altem Code aufräumen in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden. Ein Schritt der eine zentrale Änderung in der bisherigen Veröffentlichungsstrategie des Toolkits darstellt. Durch die langfristige Absehbarkeit dieser Releases will man aber weiterhin eine äußerst stabile und berechenbare Plattform für externe AnwendungsentwicklerInnen bieten.
GNOME 3
In Anschluss an die GTK+-Präsentation hat sich auch das GNOME Release Team zu Wort gemeldet: Geht es nach ihren Vorstellungen, soll auch das Desktop-Projekt die Chance ergreifen, um den Sprung auf die nächste Major-Version zu vollziehen.
Sprung
Diesen symbolischen Schritt will man mit einem Aufräumen der eigenen Plattform verbinden und endlich die Altlasten einer Fülle von lange schon als "deprecated" gekennzeichneten Bibliotheken loswerden. Zusätzlich will man aber auch künftig den Fokus für das eigene Projekt genauer definieren und sich offener gegenüber neuen Entwicklungen geben. Zusätzlich zu dem bislang etablierten sechsmonatigen Zyklus will man außerdem einen langfristigeren Rhythmus einführen, innerhalb dessen größere gemeinsame Ziele für den gesamten Desktop umgesetzt werden sollen.
Plan
Als nächste Release steht nun GTK+ 2.14 an, das in Kürze veröffentlicht werden soll, die Version 2.16 soll dann in einem Jahr auf der nächsten GUADEC fertig sein. Geht alles gut soll bereits kurz danach GTK+ 3.0 freigegeben werden. (Andreas Proschofsky aus Istanbul, derStandard.at, 10.07.08)
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ob sie diesen infernalischen fileselectordialog endlich so hinkriegen, dass man keinen cholerischen anfall beim anblick desselben bekommen muss. wie gnome user diese unart von software auf dauer ertragen koennen wird mir bis in alle ewigkeit ein raetsel bleiben.
Ich habe keine Probleme damit, gtk+1-Programme und gtk+2-Programme am selben Rechner gleichzeitig zu verwenden. Ich erwarte also auch keine Probleme beim Umstieg auf gtk+3.0.
Natürlich bin ich froh, dass die wichtigsten Applikationen jetzt gtk+2 verwenden, weil gtk+2.0 wichtige Features gebracht hat. (Z.B. i18n statt blos L10n) (btw. wann steigt derstandard auf UTF-8 um?)
Sorry, ich meinte eigentlich etwas anders. Das Problem ist, dass dasstandard-forum nur das lateinische Alphabet zuläßt. Schon griechische Buchstaben zu posten ist unmöglich. Ich will ja hier nicht auf Japanisch diskutieren, aber gelegentlich mal auf den griechischen Ursprung eines Worts hinweisen, sollte doch möglich sein. (Wir hatten das mal bei der Diskussion über die Rechtschreibung und »ph«)
Ich vermute also, dass zwar die Webseiten desstandards UTF-8 verwenden, die Datenbank intern aber noch irgendeine 8-Bit Windows-Codepage verwendet.
Test, Atom auf Griechisch: ?t?µ?? ???
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