Verbrauch: Lügt der Test?

Redaktion, 29. Juni 2008, 14:22

Wie heute geprüft wird - oder sollte

Der Pkw-Kraftstoffverbrauch wird im Zuge der Abgasmessung nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) auf einem Prüfstand ermittelt. Dieser setzt sich aus einem Stadtzyklus und einem Überlandanteil zusammen. Der dritte angegebene Wert ist der Gesamtwert. Dabei wird der Verbrauch aus der Summe der gemessenen Gase errechnet, insbesondere aus dem CO2. Da die Masse der Schadstoffe (Stickoxide, Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid) im Vergleich zum CO2 sehr gering ist, kann man von einem direkten Zusammenhang zwischen CO2-Ausstoß und Verbrauch sprechen. Weil Diesel mehr Energie enthält als Benzin, entsteht beim Verbrennen von Diesel auch etwas mehr CO2.

Diese Ergebnisse stellen durchaus einen Maßstab für das Verbrauchsverhalten von Fahrzeugen dar. Sie weichen aber sehr oft ganz erheblich vom autofahrerischen Alltag ab. Das liegt nicht nur an unterschiedlichen Fahrstilen, sondern auch daran, dass eine typische Autobahnetappe im Messzyklus nicht berücksichtigt wird. Es wird lediglich einmal kurz auf 120 km/h beschleunigt.

Und noch ein Grund für die Abweichungen: Während große, leistungsstarke Autos die Fahrzyklen sozusagen spielerisch bewältigen, muss ein schwaches Auto fast an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit bewegt werden. Das beste Mittel, den versprochenen Prüfstandswerten möglichst nahe zu kommen: sparsamer Fahrstil. Dazu gibt es unzählige Tipps. Wie man's auch angeht: Den sparsamen Fahrer erkennt man vor allem daran, dass er nur selten bremsen muss. Denn dabei geht nämlich die meiste Energie unnötig verloren. (rs)

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Rudolf Skarics

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  • Pendlerpauschale ade? [379]

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    Die Regelung Euro 5 sieht eine Begrenzung der Partikelmasse vor. Aber nur mit der Partikelmenge lässt sich der Feinstaubanteil erfassen

  • Feindbild Automobil (III) [20]

    Die Existenz zu vieler Autos wird zwar beklagt, als Jobmoter sind Autofabriken aber nach wie vor gerne gesehen

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  • Feindbild Automobil (I) [71]

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  • Porsche-Preis fürs Lichtsparen [21]

    Der Prof.-Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien geht dieses Jahr an Wolfgang Huhn (Audi) und Kamislav Fadel (Automotive Lightning)

  • Gasgeben wörtlich genommen [12]

    Mit steigenden Kraftstoffpreisen werden Alternativen zu Benzin und Diesel zusehends interessanter, insbesondere Erdgas

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    Die Hoffnung der Autobranche lautet, in den derzeit noch weniger entwickelten Ländern im Laufe der Zeit auf über 500 wie bei uns aufschließen wird

  • Elektromotor rettet Verbrennungsmotor [41]

    Das diesjährige Wiener Motorensymposium prophezeite revolutionäre Zeiten im Automobilbau

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