Jean Ziegler: Mugabe scheint "verrückt" geworden zu sein

von Redaktion  |  01. Juli 2008, 16:36

Aber Agrarreform in Simbabwe von 2000 sei gutzuheißen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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22 Postings
bernib  
29.06.2008 08:16
Ziegler ist ein Dummschwätzer

er faselt über Mord an den Verhungerndernden in der dritten Welt und ist ein falsches Alibi für die Schweiz, die Konten von afrikanischen Despoten hortete.

Gilgamesh
27.06.2008 13:14

Er ist einduetig verrückt, wenn man sich ansieht, was der trägt und wenn man sein Hitlerbärtchen sieht.....

Ich erwarte, nein ich verlange als EU-Büger von der EU, dass man Mugabe nicht mehr als Staatsoberhaupt ansieht.....

wunderwuzzi25
26.06.2008 19:53

ziegler stimmt wie immer auf den gängigen populismus mit ein. die landreform war überhaupt nicht gut zu heißen, da die gründe einfach von einer minderheit (weiße) zur einer anderen (günstlinge) transferiert wurden. mugabe hätte lieber nach uganda schauen sollen. als idi amin dort die asiaten vertrieb, die die wirtschaft am laufen hielten, ging das land rapide bergab. genauso haben die weißen die wirtschaft in zimbabwe erhalten. dieses land wird jetzt die nächsten jahrzehnte am boden liegen. touristen werden einen großen bogen drum machen und an investitionen ist nicht zu denken, da sich keiner enteignen lassen will. bravo mugabe.

emma goldman
27.06.2008 13:22

Reid also emphasizes that kabakas did not exert much control over commerce since Ganda outside the capital traded relatively freely. Thus, while the kingdom had a strong material base, the kabaka's court did not control that domain. u.s.w

Political Power in Pre-Colonial Buganda: Economy, Society, and Warfare in the Nineteenth Century

emma goldman
26.06.2008 22:49

kommen sie nicht mit uganda daher, das war ein britisches protektorat, dessen wirtschaftlichee potetiale, nachdem die lokalen handel und wirschaftstreibenden vernichtet worden waren ja gerade an günstlige der briten, in dem fall asiaten, übertragen wurde

Gilgamesh
27.06.2008 13:13

War Uganda nicht eine Kolonie??

wunderwuzzi25
27.06.2008 07:36

Sie reden sich die tatsachen so wie es Ihnen passt. die asiaten haben dort keinen handel übernehmen müssen, sondern mussten ihn aufbauen. vorher gab es dort kaum strukturen.

emma goldman
28.06.2008 13:45

ja da fällt den kolonialaposteln dann nichts mehr ein

wunderwuzzi25
28.06.2008 19:59

wenn Sie wollen, dass man Ihre beiträge liest, dann schreiben Sie keine romane. dafür hat keiner zeit und sicherlich keiner lust.

emma goldman
29.06.2008 02:33

ps

glauben sie ernsthaft dass jemand lust darauf hat britische kolonialpropaganda im standard zu lesen.

emma goldman
29.06.2008 02:31

das liegt an ihnen. wenn sie keine kolonialmärchen mehr verbreiten und sich an die historischen erkenntnisse halten kann ich mir den verweis auf die literatur natürlich sparen.

wunderwuzzi25
29.06.2008 09:14

ich war in mehreren ex-kolonien. diejenigen die mir am meisten vorgesungen haben, wie gut es ihnen früher gegangen ist waren schwarzer hautfarbe. wenn Sie dies aus ideologischen gründen leugnen wollen, bitte.

p.s. bücher gibt es viele und jedes sagt etwas anderes.

emma goldman
30.06.2008 02:49

ich kenne genug afrikaner, von sudanesen bis togolesen um zu wissen, dass sie schon wieder kolonialpropagandascherze zum besten geben

wunderwuzzi25
30.06.2008 09:03

glauben Sie was Sie wollen. ich hab meine erfahrungen und Sie anscheinend Ihre.

emma goldman
27.06.2008 13:20

...to control these new trade routes via naval power. Thus Buganda built its dominance during the century on a strong productive and commercial base buttressed by state power. Economic and security needs drove change, not court politics.Throughout his discussion of Bugada's material foundations, Reid modifies the picture of a highly centralized kingdom. For example, although kabakas did set taxes and draft forced labor to build and maintain roads, clan heads and ssaza chiefs (both rivals to central power) helped collect taxes and implemented the forced labor conscriptions: "In all of this, the kabakawas almost a marginal figure"

emma goldman
27.06.2008 13:19

und hier noch im speziellen zu buganda

Reid documents a Buganda-dominated dynamic regional economy to argue that broader material forces mattered more than court politics for historical change. The kingdom grounded its regional commercial influence in a diversified productive base that the state enhanced via military might. Thus Kabaka junju annexed Buddu for its barkcloth production.for which there was large regional demand) and because it contained iron deposits Buganda needed for weapons and farming. Trade expanded after 1844 when coastal merchants arrived, but it followed similar imperatives. Many Ganda continued trading items produced locally and regionally, while the value of this commerce drove the state to control....

emma goldman
27.06.2008 13:17

die kolonialen verzerrungen die für den alltagseuropäer als geschichte ausgegeben werden sind das eine.

was man an literatur im institut für geschichte und afrikanistik darüber findet zeigt etwas ganz anderes.
da steht doch alles drin über die suaheli wirtschaft, die stadtstaaten....all dies lange bevor sich dies mit der arabischen kultur vermischt hat.

Ava Tar
26.06.2008 14:54
Diese Erklärung gefällt mir schon besser, als die Hetze

die derzeit läuft. Die Landreform hätte Unterstützung benötigt und nicht Druck von Außen. Ich würde mir eine unabhängige UNO-Untersuchung wünschen, in welchem Ausmaß von UK aus auf Simbabwes Währung gedrückt wurde und ob die ganzen marodierenden Schlägerbanden tatsächlich auf Geheiß Mugabe unterwegs sind und waren. Es wäre eines der GANZ WENIGEN Länder, in denen eine Bodenreform von innen kollabiert, ohne "zutun" westlicher Besitzstandswahrer.

diamant  
26.06.2008 19:56
Wie man eine 'Landreform' halbwegs gut durchfuehrt

haette sich Mugabe auch von seinen Nachbarn Suedafrika oder auch Namibia abschauen koennen.

Kann mich nicht entsinnen das diese Laender ebenfalls im Chaos versunken waeren, obwohl deren 'Landreformen' auch alles andere als perfekt abgelaufen sind.

Bei Mugabe gibt es jetzt aber vor lauter Haaren keine Suppe mehr, und es bleibt raetselhaft warum sie hier fuer diesen Hund in die Bresche springen.

Vielleicht wieder deshalb weil sie ihre Vorurteile dem Westen gegenueber bedienen koennen?

wunderwuzzi25
26.06.2008 19:55

natürlich, der kommunistische mugabe kann ja auch nicht verantwortlich für die gewalt sein. das waren sicherlich die bösen briten. sonst geht es Ihnen aber noch gut. ich schließe daraus, dass Sie noch nie in zimbabwe waren, oder? von den fähigkeiten dieses massenmörders scheinen Sie jedenfalls keine vorstellung zu haben. aber damit reiht er sich ja in die prominente riege der kommunistischen führer ein.

NONE
26.06.2008 19:31

Nun, Druck von aussen... gab es immer.
Die UK sollten sich zurückhalten.

Ändert aber auch nichts daran das Mugabe einem verrückten Traum hinterherjagt.

Girgl Galgenstein 
26.06.2008 17:23
auch wenn der Staat nicht die Mittel gehabt hätte, sie gut durchzuführen...

So ein Unsinn. Die Ländereien wurden nicht jenen gegeben, die sie zu bewirtschaften vermochten, sondern jenen, die sich durch eine besondere Nähe zur ZANUF auszeichneten.
Die neuen Herren sahen zum Teil gar keinen Anlass die Böden selbst zu bewirtschaften. Sie verpachteten das Land an die früheren Landarbeiter. Diese hatten zwar nun ein Stück Land erhalten, aber kamen an keine Betriebsmittel usw.
Die Misere ist hausgemacht, aber schuld sind natürlich die anderen.

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