Studie: Handy-Strahlung lässt Ratten früher sterben

Redaktion, 28. Juni 2008 17:30
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    Foto: apa/dpa/hirschberger

    Handy-Strahlung geht Ratten an den Kragen - ob und wenn inwieweit die Ergebnisse eines belgischen Forschers auf den Menschen übertragbar sind, ist fraglich.

Für belgische Wissenschafter ist Zusammenhang zwischen Strahlung und Sterblichkeit unbestreitbar

Brüssel - Eine Studie aus Belgien wirft laut einem Zeitungsbericht beunruhigende Fragen über die Auswirkungen elektromagnetischer Strahlen auf, wie sie von Mobiltelefonen und WiFi-Funknetzwerken verbreitet werden. Ratten, die über längere Zeit solcher Strahlung ausgesetzt waren, hätten in einer Testreihe eine doppelt so hohe Sterblichkeitsrate aufgewiesen, berichtete die belgische Zeitung "Le Soir".

In den an der Katholischen Universität Löwen (KUL) gemachten Tests seien bei den Ratten auch Veränderungen in den Blutkörpern gefunden worden, die für das Immunsystem verantwortlich sind. Ratten unter dem Einfluss der Strahlen wiesen zudem Verluste der Erinnerungsfähigkeit auf.

Zusammenhang unbestreitbar

KUL-Wissenschafter Dirk Adang testete für seine Doktorarbeit, wie sich Ratten verhalten, die bis zu 18 Monate unterschiedlich starken Strahlen oder überhaupt keiner Strahlung ausgesetzt wurden. Nach Ansicht von Adangs Doktor-Vater, Professor Andre Vander Vorst, ist der Zusammenhang zwischen der Strahlung und der Sterblichkeit bei den Ratten unbestreitbar. Er sei zwar "sehr vorsichtig", inwieweit diese Ergebnisse direkt auf den Menschen übertragen werden könnten, sagte er "Le Soir". Zumindest aber biete die Studie Ansätze für weitere Forschungen, so ob beispielsweise Strahlungen schwacher Stärke die Alterung beschleunigten.

Empfehlung

Mitte des Monats hatten bereits 20 Forscher und Krebsärzte aus Europa und den USA in einem gemeinsamen Aufruf auf mögliche Gesundheitsgefahren bei der Nutzung von Handys hingewiesen. Sie hatten wegen der Strahlung der Geräte unter anderem empfohlen, Kinder unter zwölf Jahren generell nicht mobil telefonieren zu lassen. Erwachsene sollten mit Freisprechanlagen telefonieren, um ihre Strahlenbelastung zu verringern. (APA/Ag.)
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Werner Auer
 
01.07.2008 22:45
Es gibt genug Studien, die die Schädlichkeit belegen

Warum stiegen seit 1998 Stoffwechselerkrankungen wie: Alzheimer, Diabetes II, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien, physische Störungen, aber besonders ADHS jährlich bis zu 22% an? Also genau zeitgleich mit dem Mobilfunkausbau und Einsatz von "DECT-Schnurlostelefone". Fast alle Versuche basieren nur auf "eine" Funkfrequenz und Pulsung. Im normalen Haushalt treten jedoch eine Mischung von verschiedenen Mikrowellenstrahlungen (UMTS, GSM, DECT, W-LAN, WI-FI) und der niederfrequente Elektrosmog auf. Nicht umsonst steigt gerade Alzheimer so drastisch an. Jeder 2. Schüler hat bereits mehrmals im Monat Kopfschmerzen, leiden unter Gedächtnisstörungen, sind oftmals agressiv und werden wegen ADHS mittels Ritalin behandelt. Erklärungsmodelle fehlen!

Benni Lekrul
01.07.2008 22:52
ach warum

warum nur posten sie stets den selben schmarrn?

adhs ist eine modediagnose, in den 80ern war es die mps, bei freud die hysterie, in den 90ern waren alle depressiv jetzt sinds halt hyperaktiv; das hat mit den strahlen nix zu tun, wartens auf die nächste mode, die kommt garantiert

d'future war früra a bessa (k.valentin)

Werner Auer
 
01.07.2008 23:17
Nochmals ein weiterer Versuch für Ihren "Schmarrn"

Bei ADHS- Kindern wachsen bestimmte Gehirnareale überproporzional. Diese neuen Zellen aus Reparaturmechanismen entstanden, sind NICHT durch Lernen über die Synapsen verschaltet worden, sondern werden willkürlich nach einem chaotischen Prinzip verschalten. Zellen die nun "feuern" können nunmehr sogenannte "Tic`s auslösen oder eben nur zu einer Unfähigkeit einer Konzentration führen. Mikrowellen stören also den normalen Ionenstrom an den Nervenzellen, also die Ionenpumpe. Bei nur 10mV Änderung an der Zellmemran kann zu einem theor. Kalium-Ionen-Austritt von 8,6 x 10 hoch 6 pro Sec.führen. Bei einer Dauerbestrahlung z.B. DECT im Nahbereich (ca. 6000 mV, Handy = 42000 mV) könnte damit die normale Zellkommunikation erheblich gestört werden.

Herr Plumm
01.07.2008 13:32

jetzt wirds aber spannend....

Christian S
29.06.2008 19:58
Handy-Strahlung lässt Ratten früher sterben

Jetzt kann man anstelle der Rattenköder einfach ein paar Teenager inklusive Prepaid-Karten im Keller ausstreuen.

Zarathustra
29.06.2008 15:50
Gabs nicht vor kurzem eine Studie..

..die das genaue Gegenteil bewies? Oder bin ich auch schon verstrahlt?

NetSpider
30.06.2008 08:19
Nein!

Man wird feststellen das jene Studie gefälscht ist und das natürlich keine Gefahr besteht.

muterl
29.06.2008 21:33
meinen sie die ?

http://youtube.com/watch?v=k... re=related

mit allen daten von den franzosen dokumentierte untersuchung?

Grim Squeaker
29.06.2008 15:21
erhöhte Sterblichkeit nach 18 Monaten?

Wenn man bedenkt dass die Lebenserwartung von gezüchteten Labor- und Haustier-Ratten meistens bei 2 Jahren (in seltenen Fällen maximal 3 ) liegt, dann halte ich die Studie für nicht sehr aussagekräftigt.

ChesneyB
29.06.2008 19:08
Da spricht der Fachmann...

Um das beurteilen zu können, enthält der Artikel viel zu wenig Information. Ich gehe davon aus, daß man eine Kontrollgruppe verwendet hat, die keiner Strahlung ausgesetzt war. Und das wäre sehr wohl aussagekräftig.

Benni Lekrul
30.06.2008 19:41
ja die kontrollgruppe ...

beide umfassen dann 20 ratten, was bei statistiken voll gut rüber kommt.
macht man in österreich eine repräsentative stichprobe, so muss die ca 1250 menschen umfassen (bei zufälliger auswahl), ein news-sample ist zb mit einer derart großen schwankungsbreite ausgestattet, dass die aussagen diametral entgegen sein können.
bei den typischen handy-versuchen werden erstens nur kurzzeitstudien gemacht (die langzeit-versuchstiere sind wir eh selber ;-) ) und zweitens sind die stichproben zu klein (und darum könnten wir's auch sein lassen).

vielleicht macht uns einfach die gesellschaft krank? der stress, die umweltbelastung, ..., da sind die handys und ihre vermeintlichen probleme nur ein scheingefecht; echte probleme bleiben unangetastet!

ChesneyB
03.07.2008 14:59

Auch um diese Argumente zu prüfen, steht im Artikel zu wenig Information. Ich gebe Ihnen ja prinzipiell recht, aber haben Sie von der Größe der beiden Gruppen gelesen? Und natürlich sinkt mit der Größe auch die Wahrscheinlichkeit, daß das Ergebnis stimmt, aber haben Sie auch gelesen, ob in der Studie dazu was geschrieben wurde?

genpro
02.07.2008 10:12
wenigstens ein interesanter Beitrag in dieser Chat-

-gruppe.....Danke.....

wolfgang gaerber
29.06.2008 14:54
ohne worte

Wenn ich mir die mobile Kommunikation - oder sagen wir mal die mit Gedaechtnisluecken gespickte nicht-Kommunikation so anschau(hoer) und dann in der Ubahn ein paar ADS gebeutelt - und geschuettelt - kids seh - hab ich meine Meinung.
Kann man ADS bei Maeusen diagnostizieren ?

Gilgamesh
29.06.2008 12:49

Nur fehlt leider, wie gesagt der dirkete Zusammenhang zum Menschen, welcher ja weit mehr Masse hat....

Bin zwar nicht der große mobiltelefonfreund, aber hier gleich eine Schlagzeile draus zu machen, halte ich für Marktschreierei.

Seit nun mehr als 10 Jahren sind Mobiltelefon en vogue und die meisten haben welche, wo sind also die Zahlen, der an der Mobiltelefonstrahlung gestorbenen Menschen?

Werner Auer
 
03.07.2008 22:07
Nicht die Masse machst, sondern die Qualität

Die Ratten würden abhauen aus dem Strahlungsfeld, wenn sie es könnten. Im Vergleich zum Menschen, der freiwillig sein Gehirn hinhält. Laut BfS hat ein Kind in etwa gleiche Risikofaktoren bei Handynutzung wie eine Ratte. Man sieht es ja in der Statistik von ADHS bis Alzheimer Steigerungsraten von ca. 20% pro Jahr. Wenn man das hochrechnet haben die heutigen Handytelefonierer in 20 Jahren fast alle Demenz und mehr.

Auch die Bienen leiden unter Testbedingungen mittels DECT-Telefon. Sie hauen einfach ab.
Man sieht es, die Masse macht es nicht.

F G
29.06.2008 08:42
Nachrichten von 2050

Neue Roboter Generation im anrollen!
Wie schädlich sind Handy Strahlen?

GOTTlos
29.06.2008 07:46

jetzt haben die katholerer auch schon eine uni, na sowas aber auch.

Genosse aus der Gosse
01.07.2008 21:29
schon eine uni

"jetzt schon"...die uni gibt es seit fast 600 jahren...

ach moment, jetzt verstehe ich: sie wollten einfach IRGEND etwas schreiben, um ihre mutig-kritische einstellung zur katholischen kirche auszudrücken...

Victoria1
 
28.06.2008 23:49

die maus am foto ist süss

weniger süss find ich, was mit ihr gemacht wird

A Voice
29.06.2008 22:36
gell

das ist keine Ratte.

Wappen hea
29.06.2008 17:03
Sie wird BEOBACHTET?

Oder meinen Sie die Testreihe war so wie auf dem Bild dargestellt : ) ???

Victoria1
 
29.06.2008 22:06

so jetzt ists kühler und die leitung funktioniert wieder besser... :)

naja, wenn die maus nur beobachtet wird und wie am foto gehalten, dann wärs ja halb so schlimm... ;-)

Victoria1
 
29.06.2008 18:21

..würde gern ihr posting beantworten, aber es tut mir leid, ich stehe auf der leitung...

der Zacharias
29.06.2008 15:32
Google nach: Bambisyndron.

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