"Klassische" Österreicher

Redaktion, 19. Juni 2008, 10:44
  • Artikelbild
    foto: weingut pöckl/faber& partner

    Josef und René Pöckl
    7132 Mönchhof, Zwergäcker 1
    Tel. 021 73/80 2 58
    Fax 021 73/80 2 58 -44
    E-Mail: info@poeckl.at
    poeckl.com

... mit internationalem Gast - Die erweiterte "Classique"-Serie aus den Hause Pöckl in Mönchhof

"Extraktreiche Weine, gute Tannin-Struktur mit zurückgenommener Säure", beschreibt René Pöckl den Stil des Hauses, in dem man keine Lagenweine, sondern Cuvées nach dem Best-of-Prinzip keltert. Mit diesem Konzept habe sich die Pöckls in die österreichische Rotwein-Spitze vorgearbeitet und spielen dort höchst erfolgreich seit vielen Jahren mit. Josef Pöckl ist verantwortlich für die Cuvée Admiral, aus Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot, deren 2006-er Version fertig verschnitten ist, aber noch ordentlich Ruhe am Weingut gegönnt wird. Und da wären da noch der in vielerlei Hinsicht mysteriöse "Mystique", und René Pöckls "Rêve de Jeunesse", alles Weine denen man viel Reifezeit in der Flasche gönnen sollte, um sie in voller Pracht genießen zu können.

Obwohl der Blaufränkisch-Anteil in jüngster Zeit deutlich erhöht wurde, bleibt Zweigelt, so René Pöckl, nach wie vor weiterhin die wichtigste und auch "wertigste Sorte". Grund dafür sind die Erfahrungen seit den 80-ern, „er bringt jedes Jahr etwas - auch in einem schwierigen wie 2005 und er bringt Kontinuität: Jahrgangsschwankungen seien bei Zweigelt weit weniger ausgeprägt.

Schwer zu empfehlen derzeit ist die um drei Sorten erweiterte Classique-Serie, die für klassisch österreichischen Ausbau unter Betonung der Fruchtigkeit steht. Deren Stil sei "insgesamt geschmeidiger geworden", wie René Pöckl absolut zutreffend beschreibt. "Zweigelt Classique" gibt es seit mehreren Jahren und erhielt mit dem Jahrgang 2007 zwei österreichische Sortenkollegen, Sankt Laurent und Blaufränkisch, beigestellt und einen feinen, sehr kräuterwürzigen Pinot Noir ergänzt. Alle drei neuen Classique-Weine erfreuen durch ausgeprägten Sortencharakter und beste Ausgewogenheit. Sankt Laurent zeigt die leicht würzig-herbe Art, die durchaus sortentypisch ist, ist sehr dicht und gut balanciert. Blaufränkisch classique schmeckt saftig-frisch nach dunklen Beeren und Weichseln und Zweigelt hat das rebsorten-typische softe kirschfruchtige Wesen mit ausgesprochen schöner Struktur. Auf Pöckl-Weine darf man übrigens ruhig warten, auf manche vielleicht sogar jahrelang. (Luzia Schrampf)

Zweigelt Classique,
Blaufränkisch Classique jeweils 9,25 €

Sankt Laurent Classique,
Pinot Noir Classique jeweils 11,25 €

alle Jahrgang 2007, alle Preise ab Hof, Weine ab Juli erhältlich
parapente
00
14.6.2008, 10:44
Die Weine vom "Hiedler"

in Langenlois sind auch nicht zu verachten. "Habt acht, salutiert, kniet nieder, Helm ab zum Gebet" . . . das ganze Programm also.

Menander
00
13.6.2008, 23:12
Dunkle Beeren,

wie schmecken die?
SCHWARZBEERWEIN

Heidelbeerwein erinnert an die "Feuerzangenbowle".

jumpingjack flash
00
16.6.2008, 13:54

ribisl - schwarze ribisl

Menander
00
16.6.2008, 15:08

kombiniert mit Holunder:
Dunkelbeerencuvee besser als kalifornische teure Weinverschnitte!

con_leggerezza
00
16.6.2008, 21:47

ja, schwarze hollerbeeren mit schwarzen johannisbeeren!

pivu
 
00
13.6.2008, 23:07
Gute alte Zeiten

Ich fand die Pepsch-Weine spannender als diejenigen von René, als wären sie "Kopien" vom erfolgreichen Nachbarn aus Gols. Ob die neuen Jahrgänge ähnlich gut reifen - ich glaub's nicht. Aber der Weinkritik gefällt's.

uni versalis
00
13.6.2008, 11:38
ich schätze ja die weine vom pöckl (admiral sowieso und selbst den rosso e nero fand ich ok), aber vom zweigelt

classique (ich glaub der 2006er wars), war ich sehr enttäuscht.

bin aber auf sl gespannt.

con_leggerezza
00
13.6.2008, 12:08
Cuvee

aus Zweigelt und Blauer Wildbacher
wurde unlängst in Steiermark prämiert.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.