
"Wir erstatten Anzeige", so "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand im Gespräch mit etat.at, diese Aktion sei "mit Sicherheit strafrechtlich relevant", es handle sich um eine schwere Diffamierung und sei gegenüber "Heute"-MitarbeiterInnen nicht fair, die "natürlich voll und ganz" hinter dem Blatt stehen. Man will sich Videoaufzeichnungen der Wiener Linien ansehen und hofft, so die Urheber dieser Aktion ausfindig zu machen.
Der Satz "Die AHVV Verlags GmbH übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen." ist im "Heute"-Impressum (heute.at/impressum) zu finden. Dieses Impressum beziehe sich aber auf die Online-Ausgabe, so Dichand, dort würden auch Fremd-Inhalte erscheinen, daher diese Formulierung.
Rechtsanwalt Rami: "Verbreitung der Flugblätter rechtswidrig"
Rechtsanwalt Michael Rami, er vertritt die AHVV Verlags GmbH, Medieninhaberin von "Heute", zur Causa: "Die Verbreitung der Flugblätter ist jedenfalls rechtswidrig, da damit vorgetäuscht wird, sie würden von 'Heute' stammen. Mit einer solchen Aktion wird gegen ortspolizeiliche Verordnungen verstoßen, die die Verteilung von Flugblättern regeln. Darüber hinaus werde ich prüfen, ob nicht der Tatbestand der Täuschung (§ 108 des Strafgesetzbuches) erfüllt ist." An der Anzeige werde gerade gearbeitet und "demnächst" eingebracht.
"Natürlich werden keine Aufzeichnungen an Private oder Unternehmen weitergegeben", so Michael Zentner, Pressesprecher bei den Wiener Linien auf etat.at-Anfrage. Aufzeichnungen könnten nur von der Polizei - nach einer Anzeige - angefordert werden, dies müsse innerhalb von 48 Stunden schriftlich erfolgen, nach 48 Stunden werden allen Aufzeichnungen gelöscht. (red)
Der 83-Jährige will trotz Krise nicht von seinem aufwendigen Lebensstil lassen
Konkurrent Trinity Mirror übernimmt 32 Printtitel
Selbst die Gratisblätter verlieren
Zwei Belegstellen zur Lage in Österreich aus "Österreich" vom Wochenende
Für zwei Wochen, erklärt "Österreich"-Boss auf Anfrage
Die Familie Hagemann suchte seit dem vergangenen Herbst einen Käufer
Wohl neuerlich kräftigste Insertion in "Krone", "Heute" und "Österreich" geplant
Im zweiten Halbjahr 2009 wurden neun Prozent weniger Magazine verkauft als im Vorjahreszeitraum
Kreise: Gewerkschaftsprotest gegen Verlegung der Druckerei
Ziesemer wechselt in die Geschäftsführung von Hoffmann und Campe
Angriff auf "Feinschmecker" - Neuen Glanz verordnet Lobbyist Wolfgang Rosam dem Genussmagazin "Falstaff", an dem er 74 Prozent hält
Astrid Weigelt (Vormagazin), Wolfgang Jansky (Heute) und Markus Raith (Vorarlberger Medienhaus) sind neu dabei
Laut "Liechtensteiner Volksblatt" - ´ wurde 84 Jahre alt
"Publizistische Instanz für Osteuropa" wurde 72 Jahre alt
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Gründungsmitglied verabschiedet: Walter Pohl geht - Kulturchef Heinz Sichrovsky ist damit das letzte Mitglied der Gründungsmannschaft
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"Heute"-Mann zu Gratiswochenblättern von Styria und Moser
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Kolportierter Preis:1,5 Millionen Euro
Thomas Winkler folgt ab Februar Michael Frostel nach
Gemeinsames Unternehmen soll für den Wochenend- und Feiertagsvertrieb gegründet werden
In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung fehlte das vereitelte Attentat auf die Verkehrsmaschine nach Detroit
Zeichnete fast ein halbes Jahrhundert für die "New York Review of Books"
Die Bilder waren zulässig, da Freiheit der Meinungsäußerung in politischem Zusammenhang höher zu bewerten ist
Pariser Blätter müssen 16.000 Euro wegen Verletzung der Privatsphäre zahlen
Nur "taz" kann zulegen - "Bild" büßte 4,8 Prozent ein
Französische Zeitung hatte Bilder von Frau und Sohn abgedruckt
Unternehmen konzentriert sich künftig ganz auf die Zeitungszustellung
Petz: Verbindlichkeiten deutlich weniger als 100 Millionen. Euro - Moser Holding nach geplatztem Styria-Deal in "Konsolidierungsphase"
Änderungen betreffen Buchstruktur, Regionalausgaben, Meinungselemente, Layout sowie den Onlineauftritt tt.com
Von der Zeitung zur Medienmarke
Er räumt der von Eva Dichand geführten Gratiszeitung das alleinige Recht ein, Entnahmeboxen in den Stationen aufzustellen
Österreichs größter Verlag um "Kleine Zeitung" und "Tiroler Tageszeitung" kommt nicht - Hohe Schulden hätten Mosers Anteile dort minimiert, heißt es - In Tirol sieht man das anders und sucht offenbar neue Partner - Mit Grafiken
Unter dem Titel "Weihnachten in Burkina Faso"
"Diskussionsplattform für wesentliche Themen" - Keine Änderung in Erscheinungsweise - Chefredakteur strebt Erhöhung der Verkaufsauflage an
Erst im Jänner hatte der Oligarch den Londoner "Evening Standard" übernommen und später zu einem Gratisblatt gemacht
Titel- und Verwertungsrechte mit 1. Jänner an Kärntner Tageszeitung GmbH übertragen
STANDARD-Journalist Harald Fidler beschreibt das Leben des "manischen Medienmachers" vom "Rennbahn-Express" bis "Österreich"
Gratis, nicht umsonst: Vereinte Gratiswochenblätter liegen laut Regioprint weit vor der täglichen "Krone" - "Heute" hilft gegen "Österreich" - Mit Daten
Ist ja herzig, wie sich der eine oder andere Poster über HEUTE aufpudelt. Faktum ist aber: HEUTE kommt mit 1,4 Millionen Euro weniger Presseförderung aus, als der so gepriesene "Standard". Nämlich mit 0 (null) Euro Steuergeld. Während der hochsubventionierte, ständig über Ethik im Journalismus sudernde "Standard" im Detail irgendwelche Sadomaso-Gerüchte zum Tod des Tennisspielers Horst Skoff ausgebreitet hat. Wäre doch ein etwas interessanteres Thema, diesen subventionierten Verstoß gegen jeden Anstand zu diskutieren. Oder?
... ich fände einen derartigen abgang des sympathischsten tennispieler, den österreich je hatte, sogar irgendwie cool (insofern freilich nur, dass es für horsti selbst und vor allem seine angehörigen das allercoolste gewesen wäre, er wäre 100 geworden, mein beileid an dieser stelle!). Dem Mythos entsprechend ...
ist das eigentlich ein medienrechtlich zulässiges impressum, wenn jemand schreibt, wir können für gar nix im inhalt? anders gefragt: ist dieses impressum tatsächlich geeignet, um eine medienrechtliche haftung oder rufschädigungsklagen auszuschließen?
vielleicht klagt die familie d. ja auch leute, die fotokopierte angaben über die presseförderung an die krone verteilen.
durch täuschung über tatsachen zu einer handlung, duldung oder unterlassung veranlasst wird, die einen schaden herbeiführt.
die medienguerillas haben ja niemanden getäuscht - sie haben wahrheitsgemäße tatsachen verbreitet.
selbst bei weiter auslegung des markenschutzes oder medienrechtlicher bestimmungen wird kein leser des gratisblatts durch die aufmachung des flyers dazu gebracht worden sein, diesen mit seiner früh-lektüre zu velwexern.
sollten wegen der aktion inseraten-kunden abgesprungen sein, müsste nachgewiesen werden, dass die ohne die flyer nicht von der tatsache des impressums hätten kenntnis erlangen können.
worin könnte also der erforderliche schaden liegen? mir geht die juristische phantasie aus - bitte um vorschläge!
welches der zwei aktuellen käseblättchen meinen sie konkret? und ich bin wirtshaustester, weil mir das größeren spaß macht und ich das besser kann als chefredakteur zu sein. chefredakteur war ich lange genug, und nur weil sie das nicht wissen, änderts trotzdem nichts an der tatsache. aber ist mir eine ehre, dass sich die neidkomplexler vom lennox jetzt auf mich kalibrieren.
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