Das Ziel ist Gijon

Redaktion, 6. Juni 2008, 18:38

Genug von Córdoba. Und zwar echt genug - von Peter Menasse

Genug von Córdoba. Und zwar echt genug. Dieser argentinische Ort hat bereits einen mindestens ebenso abgedroschenen und unangenehmen Klang wie die Wörter Gesundheitsreform, Benzinpreiserhöhung oder Kopfläuse. Wir bräuchten ein neues Córdoba, wollen sie uns weismachen, überall schreien sie danach, überall schreiben sie darüber. Seit bekannt ist, dass wir das dritte Match in der Gruppenphase gegen die Piefkes spielen, werden wir belästigt. Nach zwei verlorenen Partien (wir erinnern uns an die WM 1978: Italien 0:1 und Holland 1:5) gegen Deutschland gewinnen, das soll das Ziel sein. Sollen wir denn tatsächlich nicht darauf hoffen, dass unsere Mannschaft die nächste Runde erreicht, sondern dass sie nach zwei Niederlagen in einem für den eigenen Aufstieg unbedeutenden Match die Deutschen reinhaut? Nein, danke. Überall sonst wollen die Leute Europameister werden oder zumindest unter die letzten Acht kommen. Unser Kanzler hingegen, um nur ein schlechtes Beispiel zu nennen, setzt sich vor internationale Journalisten und redet von Córdoba.

Die können nur erstaunt sein über dieses seltsame kleine Land. Oder das bunte Wochenmagazin, das dem Heft eine kostenlose DVD über Córdoba beilegt und damit ungewollt ausdrückt, was Sache ist: Nie war ein Match mehr umsonst als dieses. Stattdessen sollten wir über Gijon reden. Die Wiederholung der Ausgangslage von Gijon und diesmal auf Sieg spielen, das wäre was.

WM 1982: Österreich hatte die beiden ersten Spiele gewonnen, Algerien überraschend Deutschland geschlagen. Im letzten Spiel trafen Österreicher und Deutsche vier Jahre nach Córdoba erneut aufeinander. Diesmal ging es für beide um den Aufstieg. So wie es sein sollte. Deutschland brauchte einen Sieg, Österreich durfte nur knapp verlieren, sonst wäre Algerien aufgestiegen. Die Deutschen schossen ein Tor, und beide Mannschaften stellten - das Wunschergebnis war erreicht - ihre Angriffsaktionen ein.

Statt selbstbewusst gegen Deutschland aufzutreten, fair und mit vollem Risiko auf Sieg zu spielen und zu den Helden von Gijon zu werden, ließen die Österreicher nach und blamierten sich kräftig. Die Algerier saßen auf der Tribüne und winkten vielsagend mit Geldscheinen. Diese Schande könnte unsere Mannschaft tilgen. Sie braucht dazu aus den Spielen gegen Kroatien und Polen so viele Punkte, dass sie noch eine Aufstiegschance hat. Und dann schnupfen wir die Deutschen. Die DVD vom "Wunder von Wien" werden wir uns gerne kaufen und immer wieder anschauen. Allein, ich fürchte, diese Ausgabe bleibt uns erspart. (DER STANDARD, Printausgabe, Dienstag, 3. Juni 2008)

Zur Person:

Peter Menasse ist Kommunikationsberater in Wien und Chefredakteur des Magazins NU. (www.nunu.at)

  • Vertrauen ist Glückssache [3]

    Stickler und Ludwig sind ein eingespieltes Team - von Johann Skocek

  • Franzobels Spielverlagerung

    Der Ball [3]

    Geboren ist der Ball in Pirmasens - am 22. Februar 1886 - In einer streng katholischen, gutbürgerlichen Familie wuchs er auf

  • Elfer

    Zahlenmystik zwischen Fußball und Pommes - Von Eva Rossman

  • Fast schweinigeil [4]

    Die Universität wird zum Fußballplatz - Von Wendelin Schmidt-Dengler

  • Der Glaube versetzt Zwerge [5]

    Wir haben nicht verloren, sondern waren deutlich besser als von den Prognostikern vorhergesagt

  • Irgendwann

    Die Zürcher Straßen sind nur mehr von deutschen Fußballfans gefüllt - Von Sibylle Berg

  • Bilanz [2]

    Gestatten, Reto ist mein Name. Ich bin das ärmste Schwein dieser EM - von Franzobel

  • Der doppelte Boden [6]

    Regel 7.07 ist ein Spielverderber - Von Johann Skocek

  • Danach-Spiel [10]

    Wie ein 0:1 Deutschland- und Österreich-Bilder etwas in Verwirrung brachte - von Eva Rossmann

  • Wort geworden

    Fußball ist noch nie so sehr Wort geworden wie in den letzten Wochen - von Wendelin Schmidt-Dengler

  • Wie ist es ausgegangen?

    Der gordische Knoten ist eine Einfachmasche gegen mein heutiges Problem - von Peter Menasse

  • Die niedrigsten Instinkte [18]

    Der Mensch reduziert auf Trauer, Hass, Glück, Liebe, Harndrang - Von Sybille Berg

  • Partnerwetter

    Die Schweizer sind selber schuld - von Johann Skocek

  • Fan zu sein... [3]

    Momentan beschleicht mich das Gefühl, ich könnte - ganz zonenfrei - zum Fan mutieren - von Eva Rossmann

  • Gehorchen oder kicken [11]

    Darf man die große, nationale Aufwallung stören, zwischen den geschlossenen Schul­tern einen Blick auf den Lehrmeister werfen? - von Peter Menasse

  • Anwendung von Niederlagen [2]

    Die "glorious defeat" hat seinen festen Platz in der Geschichte; etwa das legendäre 3:4 des Wunderteams in England - Von Wendelin Schmidt-Dengler

  • Die Kiste ist bitterernst [3]

    "Es geht nicht um Leben oder Tod, es geht um mehr" - von Sibylle Berg

  • Sommermärchen II [66]

    Die Auseinandersetzung ist nach DFB-Verständnis nicht als Spiel, sondern als Kampf zu verstehen - von Johann Skocek

  • "Rot/ich weiß/rot" [43]

    Es wird in diesen Tagen zusehends schwerer, ein Patriot zu sein - von Wendelin Schmidt-Dengler

  • Das Ziel ist Gijon [44]

  • Die Rückkehr der Schals [3]

    Dass der Fasching heuer im Frühsommer stattfindet, macht nichts - von Eva Rossmann

Kommentar posten
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Pedro deCor
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verdrängung

von gijon spricht in typischer verdrängermentalität natürlich keiner. aber vielleicht wird´s ja eine wiederholung von frankreich 1998 - "ehrenhaftes ausscheiden"

little boy plopp
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Prof Bingo Bongo
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Original Kommentar des Spiels

http://youtube.com/watch?v=icv-CF3DPe4

Atterl
 
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Wieder einer, der mal irgendwas zur EM von sich gibt... warum weiß kein Mensch.

Lieber Herr Menasse, Österreich kam zum Spiel gg. GER '78 nicht einfach so "nach 2 Niederlagen", sondern nach Siegen gg. SWE u. ESP in die ZWISCHENRUNDE!

Das ist ein himmelweiter Unterschied zu dem, was Sie hier verzapfen.

Aber Hauptsache es hat wieder einer seinen Kommentar zur EM abgegeben, vielen herzlichen Dank! Natürlich auch für die Gijon-Geschichte, kannte ja mit Sicherheit hier noch niemand!

AlCarioca
 
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Gijon, Revisited, Part III

Und so kam es, wie es kommen musste:

GER, das zum Aufstieg unbedingt einen Sieg, egal wie hoch, gegen AUT braucht, drängt sofort vehement auf ein Tor, das dann in der 10. Min. auch schon bald fällt. Aufgrund des bekannten Ergebnisses des Spiels ALG-CHI (3:2) hat keine der Mannschaften auch nur irgendein Interesse daran, irgend etwas zu riskieren.

Also, ALG, selber schuld: 1. verschenktes 3-0 gegen CHI, und 2. 0-2 gegen AUT.

2. FIFA

FIFA ist genauso schuld, nachdem ihre blöden Regeln erst diese Konstellation ermöglichen. Bei zeitgleicher Austragung hätte der Spielverlauf ALG-CHI 1:0 7. Min., 2:0 31. Min., 3:0 35. Min. sich nämlich gewaltig auf AUT-GER ausgewirkt und den Nichtangriffspakt von Gijon zumindest wesentlich erschwert.

von Morgen, Schnee
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danke

sie haben meine meinung niedergeschrieben. Brauch ich es nicht zu tun;-)

AlCarioca
 
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Gijon Revisited, Part II

Anders ausgedrückt, hätte ALG die zwischenzeitliche 3-0 Führung gegen CHI nach Hause gespielt, hätte es für AUT bei einem Spielstand von 0-1 gegen GER überhaupt keinen Grund gegeben, das Ergebnis zu halten, nachdem damit GER und ALG aufgestiegen wären und AUT bereits ausgeschieden wäre!!!!

Aber nein: ALG bekommt in der 2. Halbzeit noch 2 Tore gegen CHI, und das Spiel endet 3-2.

Damit war die Ausgangslage folgendermassen:

ALG 3 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 4 Punkte, TD 0 (5:5)

Und damit konnte es sich AUT bei bereits gesicherten 4 Punkten und einer TD von +3 leisten, mit max. 2 Toren Differenz gegen Deutschland zu verlieren. Bei 3 Toren Differenz wäre wieder ALG aufgestiegen (5:5 vs. 3:3).

usual suspect
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fürchten? nix da! ;-)

AlCarioca
 
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Gijon revisited, Part I

Unglaublich, wie sehr gewisse Tatsachen zu diesem Spiel einfach ausgeblendet werden:

1) Algerien war selbst schuld, nachdem !

Algerien führte im 3. Spiel gegen Chile zur Pause bereits 3:0, was nach dem 2:1 gegen Deutschland und dem 0-2 gegen Österreich zu folgendem Ergebnis geführt hätte:

Algerien 3 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 4 Punkte (2 Punkte für Sieg!), Tordifferenz +2 (5:3)

Wäre es bei diesem Spielstand geblieben, hätte ein 1-0 Sieg für Deutschland (das unbedingt gewinnen musste, um weiterzukommen!) bereits das AUS für Österreich bedeutet:

Österreich 3 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 4 Punkte, Tordifferenz + 2 (3:1), aufgrund der weniger geschossenen Tore ausgeschieden.

AlCarioca
 
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Gijon revisited, Part II

Anders ausgedrückt, hätte ALG die zwischenzeitliche 3-0 Führung gegen CHI nach Hause gespielt, hätte es für AUT bei einem Spielstand von 0-1 gegen GER überhaupt keinen Grund gegeben, das Ergebnis halten zu wollen, nachdem bei diesem Ergebnis GER und ALG aufgestiegen wären und AUT bereits ausgeschieden wäre!!!!

Aber nein: ALG bekommt in der 2. Halbzeit noch 2 Tore gegen CHI, und das Spiel endet 3-2.

Damit war die Ausgangslage folgendermassen:

ALG 3 Spiele, 2 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage, 4 Punkte, Tordifferenz 0 (5:5)

Und AUT konnte es sich bei bereits gesicherten 4 Punkten und einer TD von +3 leisten, mit max. 2 Toren Differenz gegen Deutschland zu verlieren. Bei 3 Toren Differenz wäre wieder ALG aufgestiegen.

Josef Raimund
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den Deutschen ist eigentlich kein Vorwurf zu machen

Es lag ja einzig und allein an der österreichischen Mannschaft. Hätte diese ernsthaft weitergekämpft, hätten die Deutschen halt auch wieder das Spiel aufgenommen, mit der Folge, daß Österreich rausgeflogen wäre.

DPfand
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Absolut richtig!

So wars damals...

übrigens1
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Skandal?

Sogar beim jetzigen Modus gibt es immer wieder sonderbare Ergebnisse, ich glauen ein 2:2 Unentschieden zwischen Dänemark und Schweden bei der letzten EM.
Das war eigenlich ein viel grösserer Skandal, da haben beide auf ein Ergebnis gespielt, dass sie brauchen.

In Gijon war der Beginn ganz ernst, dann hat D ein Tor geschossen und beide Teams hatten ein Ergebnis, das für den Aufstieg reicht.
Wie es nornal ist spielt man dann eher defensiv/destruktiv. Wenns 2 Mannschaften gleichzeitig tun, kommt halt sowas raus.

§83SPG
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Naja ich weiß nicht so recht. Das Spiel DK-SWE war schon sehr dramatisch. Dass man das wirklich so inszenieren kann? Wenn geschoben wird, merkt man das doch immer ziemlich deutlich, weil es eben nicht so leicht ist.
Und mein Mitleid mit den Italienern, die für mich für alles Schlechte und Kranke im Fußball stehen, hält sich in Grenzen. Man erinnere sich nur daran, wie sie gegen tapfer kämpfende Australier aufgestiegen sind.

según yo...
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...

volle zustimmung an "erikderwikinger"
ausserdem: wenn dk und schweden wirklich auf das 2:2 gespielt haetten, haetten sie es wohl ein bisschen frueher erledigt, meinen sie nicht?
meiner erinnerung nach war das ein umkaempftes spitzenspiel, das besser war als alle italien-auftritte bei der em zusammen...

übrigens1
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War halt besser inszeniert. Oder ist es ihnen nie komisch vorgekommen, dass da genau das Ergebnis rauskommt, das beide brauchen. (Obwohl ich auch der Meinung bin, dass es Italien ganz recht geschehen ist.)
M.E. sind in Gijon beide Mannschaften normal in das Spiel reingegangen und dann gabs einen Zwischenstand den beide irgendwie halten wollten. Was soll daran sooo verwerflich sein??
Ich glaube, dass eher Schweden-Dänemark vor dem Spiel ausgemacht war als Deutschland-Österreich.

AlCarioca
 
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Also, wenn ein 2-2 rauskommen soll...

Dann wartet man aber nicht unbedingt bis zur fast letzten Minute, um es hinzukriegen. Das Risiko ist viel zu gross, dass halt dann ein Ball nicht reingeht, der Schiri noch einen Elfer gibt, uswusf.

Also bei DEN-SWE hab ich wirklich, beim besten Willen, keine Schiebung erkennen können.

Bei AUT-GER in Gijon war natürlich auch die FIFA schuld, nachdem das andere Spiel (ALG-CHI) nicht zum selben Zeitpunkt anberaumt war und deshalb sowohl AUT wie auch GER genau gewusst haben, welches Resultat sie gebraucht haben, um beide weiterzukommen. Und das nur AUT schuld war, naja: bei einer Niederlage mit drei Toren Differenz wäre eben AUT draussen gewesen, was keiner riskieren wollte. Warum auch? GER wär bei einem Unentschieden schon geflogen.

ErikDerWikinger
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sie haben offensichtlich noch nie Bilder

des Skandalspiels AUT-GER in Gijon 1982 gesehen. Beide Mannschaften standen in der eigenen Hälfte und schoben den Ball hin und her

i-tüpfelchen-reiter
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Alle Spieler beider Mannschaften standen in der eigenen Hälfte und schoben den Ball hin und her. Alle Spieler? Nein, denn ein Spieler leistet dem abgemachten Spiel tapfer Widerstand, ein junger Schoko Schachner umgeben von lauter Nichtstuern ...

frei nach Asterix

übrigens1
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ich habe das Spiel live im Fernsehen gesehen und habe am Nächsten tag bereits die Spieler in den Diskussionen in der Schule verteidigt

parmigiano
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also ich schäme mich (ein bisschen halt - ernsthaftes schämen ist das nicht) bis jetzt.

es macht einfach einen unterschied, ob ich bei erreichen eines notwendigen resultats (das man schnell wieder verlieren kann) einen gang zurückschaltet bzw vorsichtiger spielt oder erkennbar (und das war damals für einen blinden erkennbar) sich gegenseitig einen gefallen tut.

parmigiano
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statt "ich" kaufe ich ein "man"

der lange
03
natürlich war cordoba ein tolles spiel

für uns aber das ist was für historiker. da könnte man drüber reden, wenn es nicht dauernd breitgetrten würde. aber eines ist klar: das machen die medien. kein ernstzunehmender fußballfan, auch nicht wenn er der "cordoba-generation" angehört, hält in einem gespräch cordoba als argument hin, es sei denn, die demenz hat bereits einkehr gehalten. es sind ausschließlich die medien, sowohl die ö als auch die d. und wenn ein gusenbauer bei einer pressekonferenz keinen anderen kommentar zur em hat als cordoba, dann ist das der "populismus als rohrkrepierer". unser intellektueller bk ist an peinlichkeit nicht zu überbieten. haben wir wirklich keine andere wahl als die zwischen h, sch, und g? also zwischen pest und cholera?

boro boros
 
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cordoba war nicht nur ein spiel!

DPfand
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Stimmt,

nicht nur ein Spiel - sondern der Beginn eines (30jährigen) Fluchs!!

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