Beschränkte Begabung zum Glück

Redaktion, 30. Mai 2008, 15:09
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Glückssträhne nach Plan: Kate Bosworth und Jim Sturgess spielen in "21".
    foto: sony

    Glückssträhne nach Plan: Kate Bosworth und Jim Sturgess spielen in "21".

Robert Luketic' Thriller "21" über Jungmathematiker, Blackjack und Las Vegas

Junge hochbegabte Menschen erweisen sich nicht selten als anfällig für Machenschaften am Rande der Legalität - zumal wenn man erst dabei seine besonderen Fähigkeiten so richtig unter Beweis stellen kann. So lässt sich auch eine Handvoll Nachwuchsmathematikgenies im Thriller "21" von einem ehrgeizigen Professor (Kevin Spacey) zu einem Experiment anleiten, welches sich in der Praxis, an den Blackjack-Tischen der Kasinos von Las Vegas, nicht nur bewährt, sondern auch jede Menge Bares einbringt. Allerdings macht man sich dabei nicht nur bei Kasinos und Behörden verdächtig, die Gewinne korrumpieren allmählich auch den integren Helden.

Inszeniert hat den Film, der auf der "wahren Geschichte" von Studenten des Massachusetts Institute of Technology basiert, Regisseur Robert Luketic, der etwa mit Legally Blonde auch schon eine andere ungewöhnliche Unikarriere effektvoll auf die Leinwand brachte. (irr / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.5.2008)

Horror mit System
Weitere Kinostarts

Michael Haneke hat seinen Film "Funny Games" aus dem Jahr 1997 in den USA mit Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt und Brady Corbet höchstpersönlich noch einmal inszeniert, das Remake bleibt ansonsten nah am "Original" und heißt folgerichtig "Funny Games U.S.". Weiters starten: Karin Bergers Dokumentarfilm "Herzausreißer", der kompakte spanische Horrorthriller "[Rec]" von Jaume Balagueró und Paco Plaza, das US-Irakkriegsdrama "Im Tal von Elah" mit Tommy Lee Jones (Regie: Paul Haggis), das Filmporträt "Eric Kandel - Auf der Suche nach dem Gedächtnis" und "Sex and The City". Das VOLXkino eröffnet am 29. Mai in Wien die Freiluftkinosaison, das Votivkino präsentiert von 29. Mai bis 5. Juni Nuovo Cinema Italia. (irr)

hm

Kasinos.
na prost mahlzeit

Verstehe die hohe Bewertung nicht ganz. Für mich war der Film maximal mittelmäßig.

Die Geschichte an sich ist schon nicht so spannend find, aber ok, trotzdem kanns ja ein vergnüglicher, durchdachter und guter Film sein. Kann!
Vergnüglich? Naja. Streckenweise langatmig.
Durchdacht? Großes naja! Einiges war unplausibel, z.B. dass die Gruppe nie die Zeichen gewechselt hat, mit der sie sich verständigt hat. Klar fällt das irgendwann auf.
Oder: Am Anfang wurde noch vereinbart, dass sie ja nie gemeinsam gesehen werden dürfen. Dann später wird doch öffentlich in Vegas in vollen Zügen miteinander gefeiert und Geld verprasst.
Und nicht zuletzt das Beispiel mit der Gameshow ganz am Anfang im Unterricht des Professors, von wegen Auswahl und Wahrscheinlichkeit... das kann ja wohl so nicht stimmen!?
Fazit: Ok, aber gut? Naja!

...hatte genau die gleichen Gedanken wie du. Diese Aspekte haben das Konzept leider undurchdacht und billig erscheinen lassen.

Außerdem gibt's am MIT so viele Asiaten, dass die Zusammensetzung der Gruppe sehr irreal gewirkt hat ;-) Ich hab' den Film trotzdem genial gefunden.

ad Wahrscheinlichkeit: die Rechnung stimmt schon so. Tür eins behält nach wie vor 33,3% Chance... (folglich haben die beiden anderen gemeinsam eine Wahrscheinlichkeit von 2/3, die sich auch nicht ändert, wenn eine Türe ausscheidet)

ich denke das war etwas anders...

das mathematische beispiel, dass ihr hier ansprecht funktioniert meines wissens nach so:
es gibt 3 türen, 2 nieten und einen gewinn. sie wählen eine aus. dass sie die richtige tür getroffen haben hat eine wahrscheinlichkeit von 33,33%. der speilleiter nimmt eine der übrigen türen aus dem spiel, wobei sich dahinter nicht der gewinn verbirgt. dann die frage: wollen sie die andere tre nehmen.

die mathematisch richtige antwort wäre darauf JA, weil sich die wahrscheinlichkeit, dass ich die gewinntür auswähle, bei einem wechsel verbessern und zwar auf 50%

Da fehlt ein "ich", es möge an passender Stelle eingefügt werden! :-)

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