Regisseur David Schalko macht in seiner Fake-Doku "Das Wunder von Wien" Österreich zum Europameister - vielleicht hilft's
Wien - Österreich gewinnt die EURO 2008. Wie das geht, zeigt
"Sendung ohne Namen"-Macher David Schalko in der Pseudo-Dokumentation
"Das Wunder von Wien - Wie Österreich Europameister wurde", die ORF 1
am 6. Juni, am Vorabend des Turnierstarts, ausstrahlt. "An sich ist
das Science-Fiction", gibt Schalko zu - und zeichnet in einem
fiktiven EURO-Rückblick Österreichs Siegeszug samt Semifinalsieg
gegen Deutschland und anschließendem Finaltriumph gegen Holland nach.
Hauptfigur in Schalkos Fake-Doku, dessen Buch von Fred Schreiber
stammt, ist der fiktive Spieler Peter Hruska, mit dem regelmäßig
gedreht werden konnte und dessen Szenen zusammen mit Archivmaterial
aus vergebenen Chancen tatsächlich geschossene Tore machen. Die
Nationalmannschaft war nicht für Dreharbeiten zu gewinnen "und es
wäre auch schlecht für's Team, wenn man einen Spieler herausheben
würde", so Schalko.
Und auch sonst war es nicht einfach, Sportler, Experten oder
Politiker zum Mitmachen zu bewegen. Vom deutschen
Nationaltrainer Joachim Löw bis zu Bundeskanzler Alfred Gusenbauer reicht die Liste der
Absager. "Auch bei Josef Hickersberger hat es Beharrlichkeit
über Monate gebraucht", sagt Schalko.
Warum sich Schalko überhaupt dem Fußball widmet? "Fußball ist
irrsinnig archaisch und variiert immer wieder große, tragische
Geschichten in Form eines Spiels. Außerdem glaube ich schon, dass das ein kleines,
mediales Mosaiksteinchen ist. Die schauen sich im Trainingslager
meinen Film an - und dann gewinnen sie!" (red/APA)
Zur Person: David Schalko ein vielseitiger Kreativer, schreibt Gedichte und arbeitete als Werbetexter und -filmer. Er führt Regie am Theater und beim ORF, mit seinem Namen eng verbunden ist die "Sendung ohne Namen". Schalko ist Fan von Manchester United.
Alfred Gusenbauer sieht Matchbesuche als "kleineren Teil der Beschäftigung" im Juni. Die EM werde nicht veranstaltet, um Umfragewerte zu verbessern - ein STANDARD-Interview
Neben den klassischen Wettbüros gibt es im Internet auch die Möglichkeit, gegen andere Spieler zu wetten. Die dabei möglichen Gewinne und Verluste sind deutlich höher
Die Engländer rätselten lange, zu wem sie bei der EM halten sollen. Aus einer Umfrage gingen die Niederländer als Sieger hervor. Aus dem Viertelfinale freilich nicht. Ein Stimmungsbericht aus dem Land der Zaungäste.
Mit dem Verlesen einer Erklärung gegen Rassismus und für Vielfältigkeit durch die Kapitäne im Halbfinale findet die "Vereint gegen Rassimus"-Kampagne ihren Höhepunkt
wenn wir nur in der vorrunde unsere nachbarn panieren, aber so wie die griechen die em gewinnen, ich bräuchte eine woche urlaub um mich von dem rausch zu erholen ....
...mit dem utopischen Traum zufrieden, wenn wir nur ein Pünktchen bei dieser EM machen würden. Dann müssten mir nämlich die vielen Leute, die sich so hoffnungsvoll ihre Österreich-Fähnchen auf's Auto heften, nicht gar so leid tun...
Gute Umsetzung (soweit man das im Trailer sehen kann) ???
na ja.
ich erinnere mich momentan gerade an die szene, wo prohaska und der reporter mit sekt auf die gewonnene em anstossen. laienschauspiel der (be)dürftigsten art! wenn der ganze film so ähnlich ist, dann gute nacht!
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