Nicht um elektronische Kurznachrichten, sondern um Bücher geht es dieses Wochenende in Berlin beim Bibcamp, worunter man sich eine Art Zeltlager für Bibliothekarinnen und -are vorstellen kann. Was aber so nicht ganz stimmt, weil für besonders Anspruchsvolle auch feste Unterkünfte angeboten werden, wie der Bibcamp-Homepage zu entnehmen ist: "Plätze auf Schlafcouch oder Boden (in Katzenrevier)".
Dazu passt, dass sich am 17. Mai die Uraufführung von Hans Werner Henzes Show "Der langwierige Weg in die Wohnung der Natascha Ungeheuer" zum 37. Mal jährt. Während in Rom Henzes Stück uraufgeführt wurde, schrieb ich in der HAK Vöcklabruck im Deutschunterricht einen Aufsatz zum Thema "Macht Wohlstand glücklich?", in dem ich u. a. ausführte: "Wenn man das Leben der privilegierten Schicht, der Regierungsoberhäupter, Schauspieler, Industriehäuptlinge, Fürsten oder Ölmilliardäre ansieht, so sieht man ja schon, dass sie eigentlich nicht sehr glücklich sein können, wenn sie alle Jahre heiraten, wenn sie durch ihre Gier immer unersättlicher werden und das Volk ausbeuten, das schon an Hunger stirbt."
Zu den Stichwörtern "Regierungsoberhäupter und Schauspieler" passt die folgende E-Mail eines in Linz lebenden Lesers: "Als langjähriges Mitglied der 'Sons of the desert - Laurel & Hardy Appreciation Society' muss ich Ihren Vergleich des Duos Gusenbauer & Molterer (G & M) mit den genialen Künstlern Laurel & Hardy auf das Schärfste zurückweisen. G & M unterhalten nicht, die sind wirklich so!". Der Protest leuchtet mir ein und bleibt daher bis auf Weiteres so im Raum stehen. Im Raum stehen bleibt auch der Spruch: "Gemma, gemma. Zwei gehen drauf, einer schmiert ab." Details folgen.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17./18.5.2008)
Über Kolumnentitel und Aufträge, "witzige, satirische und originelle" Kolumnen zu schreiben
Ehe ich noch zum Ötzi werde
Neulich besuchte ich wieder einmal meine Timelkamer Großmutter, um mit ihr ein bisschen zu plaudern
Beten wir für Ford, Chrysler und GM: Welch seltsame Blüten die Krise mittlerweile treibt, zeigte sich dieser Tage in Detroit
Und ein Glas auf Sergio Corbucci
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Sackerln an der Tür, Videokameras in der U-Bahn, Nacktscanner am Flughafen
Keine Ahnung, wie es Ihnen geht, aber seit kurzem habe ich das Gefühl, dass in unserem schönen Land endlich einmal alles passt
Eine gute Gelegenheit, um ein dreifaches "Hoch" auf die lateinische Sprache anzustimmen - Kupfermatten um 98 Euro
Die Kinokette "Hollywood Megaplexx" , die in Österreich 48 Kinosäle bespielt, versucht mit ausgefallenen Geschenkideen neue Kunden zu gewinnen
Erneuerungen, wohin das Auge blickt. Nehmen wir zum Beispiel die SPÖ. Im Gegensatz zu ihrer alten Politik ist ihre "neue Politik ehrlich"
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!S.g. Herr Palm, E-Mail ist in österreich sächlich (siehe ÖWB S. 194) und nur in zweiter Linie weiblich, während es bei denen Germanen nur weiblich ist, aber sind wir denn in zweiter Linie oder gar in Germanien? Ganz durch, scheint mir, ist der zweite, der schleichende Anschluss noch nicht. Zwar, es dauert nicht mehr lang ...
Schaumamal ob zum Duo Föderl-Schmid & Schurian am schönsten Tag der Woche auch mal launige Bonmots (zum Beispiel: Gina Lisas Welt), vielleicht sogar Details, zum besten gegeben werden; und ob wir vertraut gemacht werden mit der Tatsache, daß sie ja wirklich so sind wie Gina Lisa und Sarah - oder aber vielmehr mit der Tatsache, daß sie unterhalten.
Nicht?
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