Vlatko Markovic: "Mit Eduardo wäre alles möglich gewesen"

Redaktion
16. Mai 2008, 13:56
  • Die Inhalte der EM-Ausgabe des ballesterer fm: (ab ab sofort österreichweit in Trafiken und im Zeitschriftenhandel sowie in deutschen und Schweizer Bahnhofskiosken erhältlich)

Hickersberger im Interview:  „Wir werden uns nicht verstecken“ 
So schlagen wir Deutschland: Eine Anleitung in fünf Schritten
Schmieranskis: Das offensive 3-5-2-System der ballesterer-Redaktion 
Knapp daneben: Didi Mirnegg über die vergeigte Quali für 1980
Nachhaltige Ausstellung: Beppo Mauhart will ein Sportmuseum
Bierige Geschäfte: Die EM-Strategien der Brauereien
Gemeinsam schlagen: Deutsche Polizisten im Auslandseinsatz
Fanlexikon: Das F-Wort in allen EM-relevanten Sprachen
EM-Planer: ballesterer-Lounge im WUK, Club 2x11 im Wien-Museum, „I Furiosi“ im Rabenhof & alle Infos zu Fanbotschaften und Streetkicks
Dr. Pennwieser: Das EM-Fieber
EM-Erinnerungen: Von Kobenter, Kump, Robausch und Neundlinger

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Die alternativen EM-Hymnen aus der Schweiz und Österreich 
featuring SHY, Kreisky, Aeronauten, Radio 200.000 u.v.a.

Schweiz:  Köbi Kuhn und das Prinzip Hoffnung
Tschechien: Marek Kincl träumt vom Finale 
Türkei: Zwischen Strukturproblemen und Nationalismus 
Deutschland: Europameister Steffen Freund im Interview
Polen: Zu Besuch im Polshop von Krzysztof Ratajczyk
Italien: Ex-Gazzetta-Chef Candido Cannavó im Interview
Niederlande: Was wurde aus den Europameistern von 1988?
Rumänien: Drei Genies, drei Legenden – Dobrin, Hagi und Mutu 
Frankreich: Blanchard über französische Balance und österreichisches Blabla 
Schweden: Das Lars-Lagerbäck-Dilemma
Griechenland: Wie kam es zum Wunder von Lissabon?
Spanien: Ramos Superstar und die Sicherheitslücke Aragones
Spielerporträts zu allen Teilnehmern: Von Altintop bis Zyranov

PRÄSENTATIONSPARTY
Mittwoch, 21. Mai, 20 Uhr
SCHIKANEDER (Margaretenstr. 24, 1040 Wien)
Mit DJs und Übertragung des CL-Finales Manchester United vs. Chelsea im Kinosaal

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  • "Österreich war eine große Fußballnation. Die haben einmal so schön gespielt, wie sie Walzer tanzen."
    foto: dieter brasch

    "Österreich war eine große Fußballnation. Die haben einmal so schön gespielt, wie sie Walzer tanzen."

Der kroatische Fußball­verbands­präsident über den Stür­mer-Ausfall, un­disziplinierte Österreich­er und die Zukunft von Josef Hickersberger

Der goldene Rahmen seiner großen Ingenieursbrille blitzt in der Sonne. Mit Ball posiert der kroatische Verbandspräsident Vlatko Markovic beim Fotoshooting am Wiener Ring. Obwohl er in Eile ist (»Mein Flieger nach Zagreb geht bald«), strahlt er eine abgebrühte Gelassenheit aus. Die Routine des Fußballfachmanns bleibt nicht verborgen, ebenso wenig wie die Sorgenfalten auf der gebräunten Stirn des 71-Jährigen. Sie drücken die Verzweiflung aus, die seit dem verletzungsbedingten Ausfall des Brasilo-Kroaten Eduardo in der Nationalmannschaft herrscht.

ballesterer fm: Herr Markovic, wie ist die Stimmung im kroatischen Team unmittelbar vor der EM-Endrunde?

Vlatko Markovic: Was alles andere in den Schatten stellt, ist die Verletzung von Eduardo. Wir konnten bisher keinen Spieler finden, der ihn auch nur annähernd zu ersetzen vermag. Auch weil sich das gesamte Team bereits auf ihn eingestellt hatte. Er war die zentrale Figu in unserem Spiel. Um es anders auszudrücken: Mit ihm haben wir quasi ein Drittel unserer Mannschaftsstärke verloren. Er hat 50 Prozent aller Tore in der Qualifikation geschossen und ist einfach ein unglaublicher Spieler. Sein Ausfall ist eine Katastrophe.

ballesterer fm: Wer kann Eduardo ersetzen?

Vlatko Markovic: Er ist nicht zu ersetzen. Das Verständnis des Duos Eduardo und Mladen Petric war fantastisch. Jetzt müssen wir schauen. Ivan Klasnic ist bei Werder Bremen wieder besser in Form gekommen. Auch Ivica Olic vom Hamburger SV ist ein guter Stürmer, aber er sieht nur den Ball und ist zu eigensinnig. Dann gibt es noch Igor Budan vom FC Parma, der als Ersatz infrage kommt. Wir haben zwar einige gute Stürmer, aber es gibt keinen zweiten Eduardo.

ballesterer fm: Hat das kroatische Team die nötige Klasse, um in die Fußstapfen der WM-Elf von 1998 zu treten?

Vlatko Markovic: Mit Eduardo wäre alles möglich gewesen. Mit ihm waren wir zu 100 Prozent der Favorit in unserer Gruppe, auch wenn die Deutschen oder egal wer zu besiegen gewesen wäre. So bleibt alles offen.

ballesterer fm: Slaven Bilic ist der jüngste Trainer der Endrunde. Verfügt er über genug Erfahrung für diese Aufgabe?

Vlatko Markovic: Bilic ist nicht durch Zufall Trainer des Teams. Er war zuerst im Nachwuchs tätig und hat dort ausgezeichnete Arbeit geleistet. An seiner Seite stehen ehemals große Spieler wie Robert Prosinecki, Aljosa Asanovic und Nikola Jurcevic. Das ist zwar ein junges Team, aber sie verfügen über die nötigen Qualitäten, und Bilic ist eine charismatische Persönlichkeit.

ballesterer fm: Kroatien war bis auf die EM-Endrunde 2000 bei den jüngsten Großereignissen immer dabei. Wo sehen Sie dennoch Probleme im kroatischen Fußball?

Vlatko Markovic: Ich bin seit zehn Jahren Präsident des kroatischen Verbands und das Hauptproblem ist, dass wir jedes Jahr eine neue Mannschaft zusammenstellen müssen. Nach dem dritten Platz bei der WM '98 in Frankreich hat es keine Kontinuität mehr gegeben, da die Erwartungen nie erfüllt werden konnten.

ballesterer fm: Was zeichnet den kroatischen Fußball aus? Erstens kann man sagen, dass Kroaten zum Ballspielen geboren sind – egal ob das Fußball, Basketball oder Wasserball ist. Das Erste, was ein Kind bei uns bekommt, ist ein Ball. Zweitens sind kroatische Gastarbeiter über die ganze Welt verstreut, und für einen kroatischen Vater ist es das Größte überhaupt, wenn sein Sohn im Nationalteam spielen kann. Das ist eine Ehre, die man als außenstehende Person wahrscheinlich nicht verstehen kann.

ballesterer fm: Wie weit kommt Kroatien und was ist das Minimalziel?

Vlatko Markovic: Wir sind als einzige ex-jugoslawische Mannschaft bei dem Turnier dabei, das war unser erstes Ziel. Unsere Mannschaft ist gut, alles andere hängt vom Turnierverlauf ab.

ballesterer fm: Ist Österreich ein Glückslos für die Kroaten?

Vlatko Markovic: Nein. Die letzten drei, vier Spiele haben gezeigt, dass der Weg von Josef Hickersberger der richtige ist. Bleibt nur abzuwarten, ob die EM-Endrunde nicht zu früh kommt. Aber Hickersberger arbeitet für die Zukunft. Ich habe mit ihm gesprochen, und er wird auch nach der EM weitermachen. Er wird für die nächsten zehn Jahre Nationaltrainer bleiben und eine gute Mannschaft haben.

ballesterer fm: Wo liegen die Chancen für Hickersbergers Mannschaft im Spiel gegen Kroatien?

Vlatko Markovic: Wir sind zwar die bessere Mannschaft, aber 50.000 Fans im Rücken können einiges bewirken. Ich kann das aus eigener Erfahrung behaupten, da ich bereits vor 220.000 Fans im Maracanã-Stadion von Rio de Janeiro gespielt habe.

ballesterer fm: Wo sehen Sie Schwachstellen im österreichischen Team?

Vlatko Markovic: Das junge Team schafft es nicht, eine konzentrierte Leistung über die volle Spielzeit zu bringen. Das liegt vielleicht auch an der Disziplinlosigkeit der Spieler – ein Problem, das der österreichische Fußball schon immer hatte.

ballesterer fm: Was trauen Sie dem ÖFB-Team zu?

Vlatko Markovic: Ich glaube, dass die Mannschaft für große Überraschungen sorgen kann. Die Griechen hatte bei der letzten EM-Endrunde in Portugal ja auch niemand auf der Rechnung.

ballesterer fm: Österreich hat sich bisher nie für eine EM-Endrunde qualifizieren können. Woran liegt das?

Vlatko Markovic: Österreich war eine große Fußballnation. Die haben einmal so schön gespielt, wie sie Walzer tanzen. Dann haben die Probleme begonnen. Während sich der Fußball überall weiterentwickelt hat, ist er in Österreich in seiner Entwicklung stecken geblieben. Was vor allem die Schuld der Trainer war.

ballesterer fm: Auch in Österreich leben viele Kroaten, wie wichtig wird die Unterstützung der Fans bei der Endrunde sein?

Vlatko Markovic: Egal wo wir spielen, es kommen immer 10.000 bis 15.000 Fans. Die Nationalmannschaft ist nicht nur der Liebling der Kroaten, sie ist auch ein Symbol unseres Landes. Unser Fußballdress ist unsere Fahne. (Das Interview führten Andreas Hagenauer und Simon Hirt. Fotos: Dieter Brasch)

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Als gebürtiger Kroate der in Österreich aufgewachsen ist und bei der EM zu beiden Teams hält kommt einem fast das kotzen: unglaublich wie ihr Raunzer euch gegenseitig, euer Team, euren jeweiligen Trainer und was weiß ich noch alles zerfleischt.
Österreich könnte die EM gewinnen und ihr würdet noch sudern. Erwin Ringel hat's ja gewusst...

ballesterer fm: Was zeichnet den kroatischen Fußball aus? Erstens kann man sagen, dass Kroaten zum Ballspielen geboren sind – egal ob das Fußball, Basketball oder Wasserball ist. Das Erste, was ein Kind bei uns bekommt, ist ein Ball. Zweitens sind kroatische Gastarbeiter über die ganze Welt verstreut, und für einen kroatischen Vater ist es das Größte überhaupt, wenn sein Sohn im Nationalteam spielen kann. Das ist eine Ehre, die man als außenstehende Person wahrscheinlich nicht verstehen kann.

er hatt skifahren vergessen..! :)

ansonsten ok ..

Na schön, such ma sich gleich a paar gute Ausreden, weil ma wieder elendiglich versagen...

Hicke noch 10 Jahre

Sollte unser Team bei der EM überraschen können, dann werden alle Hicke anflehen, dass er bleibt.
Mit einem jungen Team, das gerade eine erfolgreiche Heim-EM hatte, könnten wieder rosigere Zeiten auf uns Fans zukommen - auch mit Hicke.

Sollte unser Team sich blamieren, dann kann Hicke sagen, dass er eh' immer nach der EM aufhören wollte.

war der beim Pacult in der Lehre?

ist ja unglaublich, wie der da vor sich hinsudert...

umgekehrt. pacult war bei rapid sein spieler. und die austria hat ihnen 6! trümmer im cupfinale eingeschenkt. war ein herrlicher fußballabend im hanappi.

dudu spielt im cl-finale 2009.

vorher muessen modric kranjcar budan rakitic petric und klasnic das schiff schaukeln, und das wird funktionieren.

so ein Jammerer

ist der mit Zellhofer verwandt?

toll! dieser mann hat halt noch vertrauen

in seine stürmer. wenn ein ivan klasnic für österreich spielen würde, wäre er der große superstar des teams... und dies auch mit nur einer niere ;-)

pfft. das ist die einschaetzung des gesamten teams und klasnic wuerde die aussage unterschreiben.

eduardo ist einfach nicht zu ersetzen.

ein bisschen was von markovics realitaetssinn wuerde auch dem oefb nicht schaden.

Der wäre bei uns noch der Superstar mit nur einem Bein.

Und mit Deinem Kopf könnte er noch als Zombie in der Geisterbahn arbeiten. Dafür braucht's wenigstens keinen IQ.

sogar mit nur einem auge

wäre im österr. team der nicht nur sprichwörtlich einäugige unter den blinden.

mir

fehlen in diesem interview ein, zwei fragen zu ivica vastic. wär interessant gewesen, was der frei-von-der-leber-extemporierende herr markovic zu ivo gesagt hätte...

der würd sagen: Für österreich reichts! ;)

braucht nicht weinen, der mann

als brasilianer hätte eudardo eh nix bei der em zu suche gehabt

soweit ich weiß, lebt eduardo seit seinem 14ten lebensjahr in kroatien, und ist mit einer kroatin verheiratet. Also whats your problem?

über hickersberger: "...er wird auch nach der EM weitermachen"

ich dachte hickersberger hält wort? nach der EM geht er, hat er doch gesagt.

gestern im kurzsport - interview mit hicke

er kann sich auch vorstellen nach der em weiterzuarbeiten und österr. zur wm2010 zu führen.

nur von 10 jahren hat er nichts selbst gesagt

bin neugierig wie das aussieht falls wir sang- und klanglos untergehen (und die Chance besteht nach wie vor, und sie ist nicht mal klein!).

Also Pepi (Hickersberger): Erst EM überleben, dann über Zukunft reden

Hat er auch gesagt, nach welcher EM?

österreich ehh nicht sooo schlecht

kriegt er eigentlich dafür bezahlt das er so schamlos lügt, österreich und fussball sind einfach zwei welten ....

Wohl die letzten Nachwuchsturniere verschlafen..

bekommen sie dafür bezahlt so einen schamlosen schwachsinn zu posten??

Die Passage mit Hickersberger und die nächsten 10 Jahre macht mir sehr, sehr große Sorgen,...

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