Informationen sollen belegen Kooperation zwischen venezolanischer Regierung und Aufständischen belegen
New York - US-Geheimdienstvertreter haben
Computerdateien, die angeblich eine enge Verbindung zwischen
Venezuelas Präsident Hugo Chávez und den kolumbianischen
FARC-Rebellen aufdecken, als authentisch bezeichnet. Die
Informationen aus einem beschlagnahmten Computer zeigten, dass
Venezuela konkrete Angebote zur Bewaffnung der Revolutionären
Streitkräfte Kolumbiens (FARC) gemacht habe, berichtete das "
Wall
Street Journal" am Freitag. "Es gibt eine vollständige
Übereinstimmung in der Gemeinschaft der Sicherheitsdienste, dass
diese Dokumente sind, was zu sein scheinen", sagte ein
US-Geheimdienstvertreter der Zeitung.
Die über 100 Dokumente stammen aus dem Computer eines im März
getöteten FARC-Führers. Aus ihnen geht hervor, dass Venezuela den
Rebellen die Nutzung eines Hafens angeboten hat, um Waffenlieferungen
entgegenzunehmen. Auch habe es die Idee eines gemeinsamen
Sicherheitsplans gegeben, berichtete das "Wall Street Journal". Die
Regierung in Caracas hatte die Dokumente als Fälschungen bezeichnet. (APA)