Fünf Jugendliche verprügelten 29-Jährigen, nachdem er den Schlägern keine Zigarette geben wollte
Rom - Ein 29-jähriger Italiener ist im Krankenhaus in
Verona an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem ihn eine
Gruppe von fünf Rechtsradikalen zusammengeschlagen hatte. Angaben des
Krankenhauses vom Montag zufolge war Nicola Tommasola vor fünf Tagen
im Zentrum der norditalienischen Stadt angegriffen worden. Wie die
Polizei zudem mitteilte, wurden bereits am Sonntag drei der fünf
Verdächtigen festgenommen. Die anderen seien ins Ausland geflüchtet.
Einer der Verdächtigen soll der ultrarechten "Front der Skinheads
in Verona" angehören. Der junge Mann war in der Nacht auf Freitag
angegriffen worden, als es mit zwei Freunden im Zentrum Veronas
unterwegs war. Den beiden Zeugen zufolge attackierten die Skinheads
den Mann mit Faustschlägen und Tritten, weil er ihnen keine Zigarette
geben wollte.
Der 29-Jährige war mit zwei Freunden in der Innenstadt unterwegs, als
er von den fünf Rechtsextremisten umringt wurde. Die Bande ging auf
ihn mit Fußtritten und Faustschlägen los, bis er ohnmächtig zu Boden
fiel. Danach flüchteten die Angreifer, und seine Freunde konnten
Alarm schlagen. Rechtsextremisten hatten in den vergangenen Monaten in Verona
Ausländer und Fußballfans von Clubs, die gegen den Lokalverein Hellas
Verona spielten, zusammengeschlagen. (APA)