So ist es verständlich, dass sich besorgte Personen einer überparteilichen Initiative „Stop the Bomb“ anschließen, wie Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek oder Kammerschauspielerin Elisabeth Orth. Wer könnte anders, als dafür sein, so eine iranische Bombe zu verhindern – die von den Veranstaltern der Iran-Konferenz in Wien am Wochenende, anders als von Experten, bereits als Tatsache gehandelt wird. Und vor allem ihr Zweck, das antiisraelische „Vernichtungsprogramm“. Wer steht da schon auf und fragt: „Gibt es das überhaupt?“ Der Irak ist ja auch schon wieder fünf Jahre her.
Wenn die gleiche Konferenz quasi als Roadshow an zwei Orten, Berlin und Wien, hintereinander veranstaltet wird, dann liegt der Schluss nahe, dass nicht, wie bei Konferenzen üblich, Meinungsaustausch und -findung das Ziel sind, sondern allein die Überzeugung des Publikums. Kampagnen und Lobbying, um Meinungen unter die Leute zu bringen und Interessen durchzusetzen, sind ebenfalls erlaubt. Man kann selbstverständlich auch eine Konferenz in diesem Rahmen „aufführen“.
Den Unterstützern – vor allem einer politischen Partei wie den Grünen, von denen eine Grußbotschaft eines Abgeordneten kam – würde es aber nicht schaden, einmal nachzuprüfen, wofür da geworben wird: für Solidarität mit Israel, gegen den OMV-Deal mit dem Iran. Warum auch nicht? Oder vielleicht für Unterstützung Israels, gleich, was immer es tut, für einen Krieg, einen Angriff auf den Iran?
Und wer betreibt das Lobbying? Gegen Antisemitismus zu kämpfen ist nicht nur legitim, sondern eine Pflicht. Personen für ihre kritischen Meinungen als Feinde Israels zu denunzieren (als „antizionistisch“, was ganz bewusst in einem Atemzug mit antisemitisch genannt wird), wie die Mitveranstalter der Konferenz, die „Scholars for Peace in the Middle East“, das tun: Unterstützen das die Unterstützer der Konferenz ebenfalls? Das ist etwa Gerhard Mangott passiert, einem renommierten Politikwissenschafter in Innsbruck. Wie steht die Universität Wien, der Veranstaltungsort, dazu? (Gudrun Harrer/DER STANDARD, Printausgabe, 5.5.2008)
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sagte wohl alles darüber, wer den iran auslöschen will; aber nicht warum (diese hirnschwitzer dafür sind).
Von der Osten-Sacken sagte, dass ein großer Teil der iranischen Bevölkerung für die „Befreiung“ sei. Er unterstrich, dass man sich in einem „Ausnahmezustand“ befände. Die Lehre aus Auschwitz bestünde indes darin, dass man „in manchen Situationen, Menschenrechte außer Kraft setzen“ müsse.
http://www.nrhz.de/flyer/bei... p?id=12466
Es wäre natürlcih besser militärische Mittel zu verhindern. Das ist aber nur möglich wenn die Geschäfte mit den Mullahs abgebrochen werden - nicht nur von der OMV. Und die iranische Opposition unterstütz wird, allerdings durchaus mit Bedacht darauf welche Oppositionsgruppen. Die Volksmudschaheddin sollten nicht unterstützt werden
Und ein Kommentar:
http://cafecritique.priv.at/blog/2008... nalysiert/
meiner meinung ist die berichterstattung zu iran-usa/europa/israel-konflikt, vor allem die themenauswahl inkl. ihrer behandlung mehr als einseitig. einen riesenaufschrei, ganz zu recht, gibt es, wenn ahmedinedjad von der auslöschung israels spricht. doch wenn clinton von der vernichtung des irans im wahlkampf redet, oder wenn israelische historiker für einen atomschlag gegen den iran plädieren, wird darauf sogar noch mit verständnis geworben. ICH HABE DIESES VERSTÄNDNIS NICHT!
die israelischen rechten, die herrschenden us-/eu-kriegstreiber sind keinen deut besser als ihr pendant im iran. nur mit dem unterschied, dass jene auch die militärische und wirtschaftliche kraft haben, den iran zu vernichten.
GEGEN KRIEG!
Selten so einen unsouveränen Beitrag gelesen.
Frau Harrer sollte lieber mal die österreichische Politik fragen, wieso Frauen aus dem Iran, denen dort "Ehebruch" vorgeworfen wird - was heißt, dass sie vergewaltigt wurden und ihnen die Steinigung droht - hier mit Verweis auf die dortige Rechtslage kein Asyl erhalten.
Frau Harrer sollte auch lieber fragen, wieso es die ach so friedliebenden Europäer nicht auf die Reihe bekommen, wirklich vernünftige Sanktionen gegen den Iran zu verhängen, welche ein friedliches Ende des Konfliktes um das Atomprogramm einleiten könnten.
Aber nein, ein paar hiesige "Freaks" stehen in der Kritik, weil sie sich Sorgen um Israel machen.
aber es ist in erster Linie das Problem des Antizionisten, dass Personen, die sich so nennen oder das als Gesinnungsladen vor sich hertragen, so gut wie kein Problem damit haben, dass Antisemitismus aus allen Winkeln quillt, wenn sie mal unter sich sind. Das problem ist nicht gegen Israel zu sein, (im Nahostkonflikt) NUR gegen Israel zu sein, und jede Untat gutzuheißen, solange sie gegen Israel, die "Zionisten" oder schlichtweg gegen Juden überall begangen wird. Oder ständig zu behaupten, eine zionistische Lobby sitze von Washington bis Brüssel und würde jede Kritik an Israel abwehren, wo gleichzeitig zumindest die halbe UN, und der halbe Sicherheitsrat (China, Russland) jede Bedrohung von Teheran fernhalten, und Darfurhilfe verweigert wird
mal langsam mit den jungen pferden!
Es gibt zig millionen Juden die sich als Juden orten und nicht als zionist und wen sie sich mal mit denen an einen tisch setzten wuerden anstatt die ganze zeit einen auf super inteligent zu machen wuerden sie sehen das diese Juden sich sehr entfernt von zionismus sehen den zionismus in deren augen (Juden) ist was komplet falsches auf der welt und sollte gar nicht exestieren. Das Judentum ist fuer frieden und zusammen leben.
Jetzt zeigen sie mir mal wie viele Israelis die den zionistischen staat dienen fuer frieden sind und wie viele von denen fuer eine ausloeschung der araber (palistinenzer) und der Iraner (Perser) sind.
So viel zur ihrer these von Judentum und Zionsismus!
So ein unsinn. Es gibt etwa 13 Millionen Juden Weltweit, wie sollen davon zig Millionen gegen den Zionismus sein.
Sie haben den Beitrag ihres Vorposters gar nicht gelesen sondern nur gelabert. Nicht jeder Jude ist ein Zionist sondern viele Antisemiten behaupten "nur" Antizionisten zu sein, weil sie wissen, dass sogar taube und blinde wie Sie sonst merken würden was Sache sind.
Wer ist bitte für die Auslöschung der Araber und Perser?
An den Aktivitäten des Bündnisses "Stop the Bomb" sind viele iranische Oppositionsgruppen beteiligt.
wechseln schon vom Irak-Forum herüber, na bravo! Hoffentlich werden wir hier niemals gegeneinander argumentieren müssen, nachdem Folgendes passiert ist: Israel bombardiert zunächst erfolglos iranische Atomreaktoren konventionell, dann setzt es einen atomaren Präventivschlag und zwar mit von Mrs. Clinton gelieferten Baby-Nukes, die die Neocons schon lange ausprobieren wollten. Ach ja, Gordon Brown hat zuvor eine 48-Stunden-Bedrohung für London festgestellt. Schuld sind aber die Kontinental-Europäer, die das iranische Erdöl wollen. Und die IranerInnen .......!!!
wer in europa WIRKLICH auf seiten israels steht, und nicht nur in sonntagsreden das selbsterverteidigungsrecht regelmäßig mit dem großen "ABER" garniert, ist ein exot, den man irgendwie nicht ernstnehmen muß. als broder garantieren sie aufregung, als berlusconi oder sarkozy amüsement.
es ist hoch an der zeit, eine plattform zu errichten, die nicht die kooperation mit dem regime anstrebt, welches die shoah leugnet um die nächste, diesmal nukleare, vorzubereiten.
ob es sich um politikerinnen und politiker von bundeskanzler abwärts, OMV oder journalistinnen und journalisten handelt, appeasement, verharmlosung oder gar kooperation mit dem menschenrechtsverbrecherischen iranischen regime ist gerade hierzulande historisch unverantwortbar.
jegliche opfer ungerechtfertigter gewalt.
staaten sollten nicht neutral sein.
man sollte sich stark machen gegen das unrecht und für das recht.
ich hoffe, daß man israel vor der vernichtung bewahren kann, ohne krieg zu führen. aber wer den unschuldigen absichtlich ermorden will ist ein legitimes ziel von selbstverteidigung.
bei der konferenz wurde von niemanden ein krieg gewollt. wir wollten einen freien iran, der seien umgebung nicht bedroht. und wir hoffen, daß die europäische politik diese notwendigkeit erkennt und dementsprechend handelt: sanktionen, distanzierung, verurteilung. nicht appeasement, nicht kooperation.
das kann sogar ein "neutrales land" machen
Bravo, Großartig posting
Sie verstehen langsam daß Schwindler wie merkel, Berlusconi oder Sarkozy können Israel nicht retten.
sie sprechen sehe viel über solidarität,
Vesprechungen über Sicherheit und sonstige Bla-Blah
wenn es hart and hart kommt dann ziehen sie sich zurück.
die einzige die Israel retten kann ist die Friede mit Nachbarn Palestinenser und Syrien
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