Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die Aussicht vom felsigen Gipfel sucht ihresgleichen weit und breit.
vergrößern 460x406Kein einsamer Berg
Die Enns liegt direkt zu Füßen, dem von Kraftwerken gezähmten Fluss sieht man nicht mehr an, dass er einst als wichtige Verkehrsader fungierte, auf dem sich Flöße und Boote tummelten. Wie es früher auf dem Gewässer zuging, erfährt man nur noch im Museum. Der Schoberstein ist daher kein einsamer Berg, er wird auch im Winter sehr häufig aufgesucht. Alpine Feinschmecker schwärmen von Sonnenauf- und untergang, der auf diesem Gipfel ein besonderes Erlebnis ist.
Historischer Touch
Der Berg hat auch einen historischen Touch. An seiner Südseite, nahe dem Zusammenfluss von Krummer Steyerling und Steyr, liegt Molln mit der letzten Erzeugungsstätte von Maultrommeln, die einst sogar verboten waren, weil ihr Ton die Mädchen schwach machte. Im nördlich gelegenen Trattenbach werden noch Zauckerln – heutzutage eher als Feitln bezeichnet – hergestellt, ein Relikt der einst bedeutenden Kleineisenindustrie.
Die Besteigung des Schobersteins stellt kein allzu schwieriges Unterfangen dar, wenn man als Ausgangspunkt den relativ hoch gelegenen Gasthof Klausriegler wählt, der auch mit dem Auto erreichbar ist. Einige steile Abschnitte sind schon zu bewältigen, doch halten sich die Mühen in Grenzen. Auf unmarkiertem Steig ist auch der Felszacken der Pfaffenmauer in einem etwa einstündigem Abstecher erreichbar, doch nur für Trittsichere.
Die Route: Die Zufahrt zum Gasthaus Klausriegler mit dem PKW erfolgt von Ternberg über Trattenbach. Dann wählt man die rote Markierung, die steil in den Sattel unterhalb der Pfaffenmauer und dann wesentlich gemütlicher zum Gipfel des Schobersteins führt. Gehzeit ab Klausriegler 1½ bis 1¾ Stunden. Die Schutzhütte liegt nur wenige Minuten vom höchsten Punkt entfernt.
Weiter geht es auf der roten Markierung nach Westen. Über den Koglerstein gelangt man zum Mandlmais, dort zweigt man nach rechts ab, um durch das oberste Tal des Trattenbachs zu wandern. Bald nach dem kleinen, romantischen Schreibachfall erreicht man eine Abzweigung, wählt den rechten Ast und kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Gehzeit ab Schobersteinhütte 2 Stunden. (Bernd Orfer/DER STANDARD, Printausgabe, 3./4.5.2008)
Vom Aussichtsturm der Ruine Haichenbach sind die natürlichen Launen der Donauschlinge von Schlögen gut zu sehen
"Literarisches Wandern" - 2005 steht der Böhmerwald im Zeichen des Literaten
Bei einer Runde von der berühmten Schlögener Schlinge über den Steinerfelsen ist ein "Aussichtsszuschlag" einzurechnen
Der Weg zum Gipfelstein bei Grein in Oberösterreich ist etwas steil. Aber die Anstrengungen werden mit dem Blick aufs Donaupanorama belohnt
Wandern, wo im Mittelalter Räuber lauerten und Burgherren herrschten und Engstellen der Donau gefährliche Wasserwirbel bildeten
Eine botanisch reizvolle Route durch das Naturschutzgebiet Kösslbachtal - ein Wandertipp mit der Freude auf kommende, wärmere Jahreszeiten
Das Pesenbachtal, längst zum Naturschutzgebiet erklärt, hat seine Ursprünglichkeit behalten und gilt unter Kennern – zu Recht – als besonders lohnendes Wanderziel.
Der Schoberstein im unteren Ennstal ist ein Berg mit vielen Meriten und - Maultrommeln
Unter den Bergen, die das untere Ennstal säumen, gibt es viele Kleinode, deren Besteigung immer wieder zum Erlebnis wird.
Die Herren von Neuhaus sperrten die Donau mit einer riesigen Kette. Ein Besuch beim Mautturm
Eine ruhige Runde zum Gipfelkreuz des Göblberg, dem höchsten Punkt des Hausruck
Um den Wallfahrtsort St. Thomas wimmelt es von seltsamen Steinen und mystischen Plätzen
Die Burgen an der Schlinge von Schlögen sind ideale Aussichtspunkte für einen Blick über die Donau, die sich hier von ihrer schönsten Seite zeigt
Haugstein: Der Doppelgipfel im Sauwald sollte nicht nur Skifahrer anlocken
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.