Xiti: Firefox legt in Europa weiter zu

30. April 2008, 10:37
12 Postings

Knapp 29 Prozent verwenden den Open Source-Browser - Firefox 3 schnappt auf derStandard.at dem Internet Explorer 7 Anteile weg

Dass die Browser-Verbreitungszahlen regional stark variieren ist ebenso wenig eine neue Erkenntnis, wie der Umstand, dass Europa in dieser Hinsicht ein besonderes "freundlicher" Boden für den Firefox ist. Traditionell liegen die Marktanteile für den Open Source Browser hier deutlich über dem weltweiten Schnitt.

Wachstum

Wie der französische Marktforscher Xiti nun mit seinen aktuellsten Zahlen zeigt, hat man dabei offenbar den eigenen Plafond noch nicht erreicht: So hat der Firefox europaweit zwischen Jänner und März 0,8 Prozentpunkte zugelegt, 28,8 Prozent der europäischen InternetbenutzerInnen verwenden die Software aktuell.

Finnland

Nach einzelnen Ländern aufgesplittet liegt dabei wie gewohnt Finnland an der Spitze, Mit 45,9 Prozent (+1,0) kratzt man langsam knapp an der absoluten Mehrheit. Auch Polen (44,0 %) und Slowenien (43,7 Prozent) geben sich gegenüber dem Open Source Browser besonders aufgeschlossen.

Mittelfeld

Österreich liegt hier im guten Mittelfeld: 32,6 Prozent aller Internet-SurferInnen verwenden den Firefox, wenn man den Zahlen von Xiti glaubt. Auf derStandard.at liegt dieser Wert noch ein Stück darüber, 35,14 Prozent weisen die Statistiken dem Mozilla-Browser bislang im April aus (+0,67 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat.

Zuwachs

Dabei zeigt sich auch wieder das eine oder andere interessante Detail: Denn während der Anteil des Firefox 2 mit 32,04 Prozent exakt gleich geblieben ist, nährt sich das Wachstum - zumindest rein rechnerisch - bereits aus dem Firefox 3: Obwohl erst in einer Beta-Version erhältlich, wird er bereits von 1,6 Prozent der UserInnen eingesetzt.

Verluste

Dies hat aber auch einen anderen Nebeneffekt: Sowohl der Internet Explorer 6 als auch der Internet Explorer 7 verlieren derzeit auf derStandard.at Anteile. Der gemeinsame Anteil aller Microsoft-Browser ist im vergangenen Monat um 1,01 Prozentpunkte zurückgegangen, mit 53,30 nähert man sich unaufhaltsam der 50-Prozent-Marke. (apo)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.