
In Deutschland werden bereits seit November 2007 zwei Fingerabdrücke erfasst und als komprimierte Bilder gespeichert.
vergrößern 500x286Die entsprechende Novelle zum Passgesetz werde in den nächsten Tagen in Begutachtung geschickt, kündigte Innenminister Günther Platter (ÖVP) am Montag an. Dass zwei Fingerabdrücke im Reisepass abgebildet werden müssen, ist Gegenstand einer EU-Richtlinie. Umgesetzt werden muss diese spätestens Mitte 2009. Platter geht davon aus, dass in Österreich bereits in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres die Dokumente mit den Abdrücken versehen werden, jedenfalls aber vor der Hauptreisezeit. Die Dauer der Ausstellung soll bei fünf Werktagen bleiben. Produziert werden die Pässe zentral von der Staatsdruckerei. Die Kosten werden vorerst weiterhin 69 Euro betragen.
Lizenz vom Bürgermeister
Soweit möglich werden auch künftig die Reisepässe am Gemeindeamt beziehungsweise Magistrat ausgestellt. Dafür bedarf es jedoch der Ermächtigung der Bürgermeister zur Abnahme der Fingerabdrücke bei der Entgegennahme der Anträge. Seit einigen Monaten wurden laut Innenminister gemeinsam mit Vertretern der Länder und Magistrate die für die Einführung notwendigen Rahmenbedingungen erarbeitet. Ein Testbetrieb ist in der zweiten Hälfte des heurigen Jahres vorgesehen.
Besonderes Augenmerk werde bei Entwicklung und Produktion auf den Datenschutz gelegt, versichert das Innenministerium. Die Daten eines Reisepasses könnten aufgrund des Sicherheitschips nicht unerkannt verändert oder kopiert werden. Auch eine nachträgliche Speicherung von Daten sei nicht möglich. Was auch der Grund dafür ist, dass Inhaber von 2006 eingeführten Chip-Pässen mit digitalisiertem Bild nicht einfach mit dem Fingerprint erweitert werden können. Die spätestens ab kommenden Jahr alten Pässe behalten aber ihre Gültigkeit und reichen für Reisen - auch in die USA - aus. Eine Visumspflicht, wie für Inhaber von alten, grünen Pässen für USA-Reisen, ergibt sich durch das Fingerabdruck-Update nicht.
Als Nebeneffekt kann sich das Innenministerium darüber freuen, in Zukunft von allen österreichischen Passinhabern Fingerabdrücke zu besitzen; zentral gespeichert in der Passdatenbank. Ein Abgleich im Fall eines Verbrechens, bei dem Fingerabdrücke gefunden wurden, wird damit jederzeit möglich.
Alkohol-Jugendausweis
In der geplanten Gesetzesnovelle wird außerdem dem Vorschlag von Familien- und Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP), spezielle "Jugendpässe" einzuführen, Rechnung getragen. Mit einem nach Altersgruppen farbcodierten Dokument für Jugendliche bis 16 sollen vor allem Alkoholexzesse eingedämmt werden, weil Wirten damit die Überprüfung des Alters ihrer Kunden erleichtert werden soll. Eigentlich handelt es sich dabei aber nicht um Pässe, sondern um Personalausweise. Nach deren Vorbild werden die neuen Ausweise im Scheckkartenformat auch als Identitätsnachweise für Reisen in Länder, für die eben nur ein Personalausweise notwendig ist, ausreichen. Geplanter Preis pro Stück: 26,30 Euro. (APA, simo, DER STANDARD Printausgabe, 22.4.2008)
Die Fingerabdrücke in den neuen Reisepässen sollen doch nicht in einer zentralen Datenbank gespeichert werden
Möglicher Termin ist der 17. Mai 2009
Computerexperte knackte mit handelsüblichem Lesegerät binnen weniger Minuten Chip einer ahnungslosen Passinhaberin
Erwerb des vermutlich gelben Dokuments im Scheckkartenformat wird freiwillig sein
Künftig alle zehn Fingerabdrücke und ein biometrisches Foto des Antragstellers nötig
Österreichs "Dokumentenberater" kontrollieren auf internationalen Flughäfen Pässe auf der Suche nach Passagieren mit ungültigen Papieren.
Eine Erwiderung auf Peter Westenthalers biometrische Vaterschaftsreklamation - von Volker Kier
Also raus mit ihm aus der Anonymität, und wohl irgendwann hat auch der Nationalrat darüber abgestimmt, oder war der damals schon entmündigt.
Und das ablenkende Nebengefecht um den Datenschutz, das mag für manche tatsächlich ein Hauptkritikpunkt am neuen Pass sein, zu schützen versucht wird im übrigen nur die Integrität des Passes, nicht aber der Fingerabdruck an sich.
Tatsache ist, dass die Abnahme von Fingerabdrücken für Reisezwecke ein Verbrechen seitens des Staates ist, und die Verbrecher heissen:
Minister, Nationalratsabgeordnete, Kommissare,...
N.B.: Frauen nicht ausgeschlossen
Protest gegen die staatliche Datensammelwut
Der Standard http://derstandard.at/?url=/?id=3283018
Wieso überspringen wir diese ganze Geschichte nicht...?
Und lassen uns direkt einen Chip implantieren, damit jede Regierung weiss wo wir uns aufhalten... Und wenn die Technik so gut ist, können die auch mit hören usw...
Die Würde der Menschen ist unantastbar...
Aber auch das gilt nicht für alle...
Traurig ist nur dass wir den Amis alles schlechte nachmachen... Und wir sind erst am Anfang vom Ende!!!
Ich werde mich weigern meine Fingerabdrücke zu geben... Sollen die sich den Pass sonst wohin stecken
http://annalist.noblogs.org/category/de
mich hats vom Sessel gehaut. Ich weiß nicht, wie vertrauenswürdig die Geschichte im Ganzen ist, aber die Seite www.ris.bka.gv.at, BGI1 gibt erschreckende Neuerungen preis...
Haben wir zuviel Geld? Haben wir keine größeren Probleme? Gesteht man uns Staatsbürgern noch einen Rest von Würde zu? Und: was hat das für einen Sinn?
Wenn es einen einzigen Nutzen davon gibt, dann haben ihn drei Gruppen. Erstens, aber wohl nur vermeintlich, die Politiker, die sich mit einer Aktion im Kampf gegen das Verbrechen schmücken können, wobei es ihnen gar nicht auffällt, wie skurril und abgehoben das ist. Zweitens und drittens sind ganz real: die Scanner-Industrie – fette Aufträge – und die Handschuhhersteller. Denn niemand, der auch nur das kleinste Verbrechen plant, wird zukünftig „ohne“ unterwegs sein. Und zwar von Kindesbeinen an.
Die sündteure Datenbank wird bald einen neuen Namen tragen: „Für Hugo“.
Warum wehrt sich niemand?
Ja, es gibt Verbrechen. Darauf kann man auf verschiedenste Weise reagieren, so z.B. mit Bewaffnung, Überwachung, Fingerabdrücken in den Reisepässen, DNA-Proben aller Bürger etcetc. Es sollte uns auffallen, daß hier eine Eskalation im Gange ist, die gar nichts bringt! Alle diese Maßnahmen werden die Verbrechensrate nicht senken, aber die Stimmung im Land verderben, und das ist ein Faktor, der von den Verantwortlichen weder verstanden noch beachtet wird! In einem Überwachungsstaat zu leben, erzeugt in den Bürgern ein ganz bestimmtes Gefühl, und sicher kein gutes. Und wie wir alle wissen, bestimmen unsere Gefühle unser Denken und Handeln mehr als uns lieb und oft bewußt ist!
Ich weiß nicht, ob Platter ein Demokrat ist, vermutl. würde er sich als solcher bezeichnen. Für mich ist er auf jeden Fall eines: ein Idealist, dem seine Ideale abhanden gekommen und der dadurch zum Fanatiker mutiert ist. Was unterscheidet den Idealisten vom Fanatiker? Ersterer glaubt an sich selbst und seine Ziele, und alle Schritte, der er zur Erreichung dieser Ziele unternimmt, sind seiner Ideale würdig. Ein Fanatiker ist ein "gebrochener" Idealist, der den Glauben an sich selbst und seine Ideale verloren hat und denkt, nur durch Radikalmaßnahmen zum Ziel zu kommen. Leider vergißt er dabei, daß unwürdige Maßnahmen das Ziel untergraben und evtl. sogar zerstören. Die Würde des Menschen ist eines der höchsten und wichtigsten Ideale!
aber es ist ja garantiert, dass wir in zukunft nur von integeren, uneigennützigen philantropen regiert und verwaltet werden, die niemals irgendwelchen selbstherrlichen totalitären gelüsten nachgeben werden , und das ist für die dauer der existenz aller datenbanken gesichert. echt, das wurde mir versprochen...
Dauert nicht mehr lang, bis die Barcode Tätowierung auf der Stirn verpflichtend eingeführt wird, nebst dem RFID Chip im Ohr. Das muß einem die schützenswerte Freiheit, die unser demokratisches Regime bietet, schon wert sein. Mehr noch! Es muß jedem aufrechten, den Grundwerten verpflichteten, demokratisch-freiheitlichem EU Europäer eine Herzensangelegenheit sein, rund um die Uhr überwacht zu werden.
Die USA haben bereits ihr Interesse an einem Zugriff auf diese Datenbank bekundet.
Offen ist noch, ab welchem Alter Kinder ihre Fingerabdrücke abgeben werden müssen. Manche EU-Länder wollen bereits Sechsjährige verpflichten, andere erst bei Sechzehnjährigen anfangen. Der österreichische Innenminister Günther Platter (ÖVP) tritt für eine Altersgrenze von zwölf Jahren ein.
WAS BITTE SOLL DAS ??
also schön langsam ist eine grenze erreicht, wo es aufstand, revolution und was weis ich noch alles geben müsste .. aber der großteil schweigt, i pocks ned ..
ich glaub schön langsam das 9/11 von den usa selbst inszeniert wurde, um die ganze überwachungslawine erst lostreten zu können
RIP ... Österreich ... RIP Demoktratie ... RIP Freiheit
Man muss sie ja nicht gleich abschneiden.
http://news.bbc.co.uk/1/hi/worl... 593895.stm
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