
Roy: „Die Palästinenser haben genug.“
Erstes Treffen zwischen Israelis und Palästinensern seit 20 Monaten - Sechs Punkte stehen "historischem Kompromiss" entgegen - mit Video
Paar aus überholendem Auto beschossen, Mann schwer verletzt
Israel und die Palästinenser unternehmen ab Donnerstag einen weiteren Versuch, unter US-Ägide ihren jahrzehntelangen Konflikt zu lösen
Die den Gazastreifen alleinregierende Hamas lehnt diese und alle anderen Gespräche mit Israel ab
Wiederaufnahme des Siedlungsbaus würde Verhandlungen gefährden
"West-Jerusalem und zwölf jüdische Viertel werden uns gehören, die arabischen Gegenden werden ihnen gehören."
Auto bei Hebron beschossen, vier Israelis tot - Palästinenser nehmen Hamas-Mitglieder fest - Barak kündigt Vergeltung an
Palästinenserstaat, Grenze, Jerusalem, Siedlungen, Flüchtlinge, Wasser
Schauspieler, Regisseure und Autoren verweigern Gastspiele im Westjordanland - Netanjahu droht mit Streichungen der Subventionen
Philosoph Carlo Strenger skizziert mögliche Szenarien nach voraussichtlichem Scheitern der neuen Nahost-Runde
Arik Aschermann, "Rabbis for Human Rights" in Jerusalem, über Siedlungspolitik und Humanismus
Befragung von Zeugen des israelischen Angriffs auf Gaza-Flotte in der Türkei
Medienkampagne soll Vorbehalte gegen Abbas in israelischer Öffentlichkeit abbauen
Vereinte Nationen hatten Israelis und Palästinenser zur Untersuchung von Kriegsverbrechen aufgerufen
Medien: USA-Verbindungsmann Molcho wird Chefunterhändler
Der Radiosender Nisaa FM bietet das erste palästinensische Radio für Frauen und erweitert die weibliche Präsenz
Mehrere US-Initiativen blieben ohne Ergebnis
"Ich verstehe immer noch nicht, was falsch daran war" - Fotos auf Internetplattform gestellt - Militärsprecher: Fotos "schamlos"
George Mitchells Bemühungen für direkte Gespräche zwischen Israel und Palästinensern gescheitert
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Für die Palästinenser stehen die Grenzen als erster Punkt auf der Liste, für Israel die Sicherheit - von Gudrun Harrer
Auch wenn man ungefähr weiß, wie eine vernünftige Lösung aussehen würde, ist der Weg dorthin dornig - von Gudrun Harrer
Der Plan von Lieberman, den Gazastreifen de facto den Ägyptern "anzuhängen", kompromittierte Netanjahu vor dessen Flug nach Kairo - von Ben Segenreich
Mosab Hassan Yousef, Sohn des Hamas-Mitbegründers, spionierte neun Jahre lang für Israel - Seit seiner Flucht in die USA und seiner Hinwendung zum Christentum lebt er in Angst vor Rache
Shlomo Avineri lenkt den Gaza-fixierten Blick der Öffentlichkeit auf ein palästinensisches Projekt, das für den Friedensprozess von historischer Tragweite sein könnte
Israels Offensive im Süden des Gazastreifens soll die Schmuggler-Tunnel zerstören und so ein Wiedererstarken der Hamas verhindern
Denn das impliziert ja wohl, daß es diese Distinktion tatsächlich genau so gibt. (Denn - wäre es anders - müßte man wohl von einer der folgenden Varianten ausgehen: "Alle Palästinenser sind gut" vs. "alle Palästinenser sind böse" - und das ist philosophisch betrachtet wohl schwer argumentierbar.)
Also scheint es wohl vernünftiger, davon auszugehen, daß es sowohl gute wie auch böse Menschen gibt - eine gängige These, zu der auch ich neige. (Immerhin lese ich hier regelmäßig von den guten und den bösen Israelis - wobei die Siedler die Bösen und linke Randgruppen die Guten sein sollen - somit ist diese These hier wohl unbestritten).
Wenn das aber so ist, dann ist es folgerichtig, daß es durchaus Sinn macht, eher mit den als "gut" wahrgenommenen zu sprechen, als mit jenen, die als böse wahrgenommen werden.
Was aber ist gut, und was böse?
Nun, vielleicht kann ich nicht genau definieren, was gut ist, aber ich kann sehr genau definieren, was böse ist: Wenn Menschen das tun und sagen und schreiben, was die Hamas tut, sagt und schreibt, dann ist das nahezu ausschließlich böse.
Wer das nicht ebenso wahrnimmt, ist meiner festen Meinung nach unfähig, zwischen gut und böse zu differenzieren - das kann zwar auch ein intellektuelles Problem sein, aber die postings hier lassen es wahrscheinlicher sein, daß es sich um moralische Defizite handelt...
Die Differenzierung, was gut und böse ist, ist offenbar manchen israelbashern hier nicht möglich.
Man schaue sich nur die Spur von Condoleezza Rice an und das was nach ihren Besuchen bald darauf passiert.
Irgendwie sind uns unsere Medien die Geschichte von Bush's Geheimplan, die Hamas in die Illegalität zu treiben, bis heute schuldig geblieben.
www.haaretz.com/hasen/spa... 64058.html
Wieso fallen solche Meldungen in den ach so freien Medien Europas unter den Tisch ?
sagt ava tar....
... selbstverständlich...
http://youtube.com/watch?v=xtsvjB8efKE
@Ava Tar
Die Hamas hat sehr wohl Angriffe auf Israel durchgeführt - das wollen sie lediglich nicht wahrhaben, aber deswegen ist es nicht zu leugnen. Es haben auch mehrfach ganz öffentlich Solidaritätskundgebungen der Hamas mit allen anderen dort tätigen Terrorgruppen diese gemeinsamen Angriffe auf Israel bejubelt.
Auch, wenn eine wahlwerbende Gruppe eine Wahl gewinnt, heißt das noch lange nicht, daß das, was sie tut, legal ist.
So widersprechen viele Handlungen und Aussagen der Hamas - nicht zuletzt ihre Charta - international gültigen Rechtsnormen - ich nenne hier nur als Beispiel die Anti-Genozid-Konvention und die HLKO.
Und genau das ist bei dieser Debatte der springende Punkt: Es ist gar nicht nötig, hier künstlich irgendeine Distinktion zwischen gut und böse zu erfinden oder zu konstruieren - die kategorische Zuordnung ergibt sich für jeden Menschen mit normalen demokratisch-westlichen Grundwerten ganz selbstverständlich.
Mich erinnert das hier ein bisschen an die unselige "aber die Autobahnen hat er gebaut, und a Ordnung hat geherrscht"-Argumentierer. (Ach ja, und er hat Hunde so gern gehabt...)
Es gibt offenbar wirklich Menschen, die verlangen, daß man wesentliche eigene Werte wie Toleranz, wie Recht, usw. ignorieren soll, um Frieden zu schaffen. Aber das Gegenteil ist wahr: Nur, wer für diese Werte eintritt, kann dem Guten zum Durchbruch verhelfen - ein Kompromiß mit dem Bösen kann eben nur Böses schaffen.
@Wrdl
Ich stelle fest, dass:
1)Die Hamas-Charta der Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide widerspricht.
2)Repräsentative Hamas-Vertreter regelmäßig Aussagen tätigen, die der Anti-Genozid-Konvention widersprechen.
3)Diese Personen dennoch – in eklatantem Widerspruch zu der o.g. Konvention - regelmäßig nicht zur Verantwortung gezogen werden, sondern ungehindert reisen und Propaganda-Veranstaltungen abhalten dürfen, ohne dass sie von den Behörden daran gehindert werden, wie es deren Pflicht wäre:
Article 3
The following acts shall be punishable:
(a) Genocide;
(b) Conspiracy to commit genocide;
(c) Direct and public incitement to commit genocide;
(d ) Attempt to commit genocide;
(e) Complicity in genocide.
Article 4
Persons committing genocide or any of the other acts enumerated in article III shall be punished, whether they are constitutionally responsible rulers, public officials or private individuals. (Zu beachten ist, dass nur die Absicht zur Vernichtung der Gruppe erforderlich ist, nicht aber auch die vollständige Ausführung der Absicht. Es muss eine über den Tatvorsatz hinausgehende Absicht vorliegen, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.)
4)Selbst HRW definiert die Angriffe auf Israel als Verletzung der HLKO.
Ihre Entgegnung zur sachlichen Argumentation erwarte ich gespannt...
... wurde das handeln der hamas illegal. und das sagt auch die verfassung der PA.
dieses faktum wird nur allzu gerne unter den teppich gekehrt.
das die hamas fuer viele terroropfer verantwortlich ist, mach die tatsache des putschs nicht besser.
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