"Lauter so Buaschn wia mia ... "

Redaktion, 17. April 2008, 13:51
  • Artikelbild
    foto: wienwein

    Wiener Gemischter Satz Singlevinyard

  • Artikelbild
    foto: wienwein

    Diesen Ausblick hat man, wenn man am Wiener Nussberg beispielsweise Wein liest.

  • Artikelbild
    foto: wienwein

    Wiener Gemischter Satz Classic

  • Artikelbild
    foto: wienwein

    Richard Zahel, Fritz Wieninger, Michael Edlmoser und Rainer Christ geschnäuzt und gekampelt vor dem "Krauthappel" am Dach der Wiener Secession, wo ihre Jahrgangspräsentationen stattfinden.

... könnte man im besten Wienerisch über die "Wien Wein"-Winzer sagen, die ihre 2007-er diese Woche der Öffentlichkeit präsentierten

WienWein, das sind Rainer Christ aus Jedlersdorf, Michael Edlmoser und Richard Zahel aus Mauer und Fritz Wieninger aus Stammersdorf, die sich Anfang 2006 zu "WienWein" zusammengeschlossen haben, mit der Grundidee neue Qualitätsstandards für Wiener Wein zu setzen. Die Wiener Weinwirtschaft tauchte damals erstmals wieder aus der Heurigenselligkeit heraus, dank der viel, im besseren Fall Mittelprächtiges in die Gläser der Besucher gefüllt wurde und das Potenzial des Wiener Weins leider vernachlässigt wurde. Mit einigen Ausnahmen, zu denen Wieninger und einige wenige andere gehörten, die sich durch über die qualitativen Dürrejahre mit Kontinuität durchgearbeitet haben ohne ihren Anspruch aus den Augen zu verlieren.

In den zwei Jahren WienWein hat die Gruppe viel erreicht. In der kurzen Zeit konnte vor allem die Spezialität des "Wiener Gemischte Satzes" auf ein beeindruckendes Niveau mit breiter Akzeptanz gehoben werden (vgl. LINK zu roman). Zwar ist der Gemischte Satz keine Wiener Exklusivität, sondern war in vielen vor allem bäuerlich geprägten Weinbauregionen in Europa weit verbreitet - aus Sicherheitsgründen: Um verlässlich Wein zu haben, pflanzte und verarbeitete man verschiedenste Rebsorten gemeinsam, die unterschiedliche Empfindlichkeiten, Reifezeiten, Säurecharakteristiken haben - "eine wird immer reif und eine hat immer Säure", brachte Michael Edelmoser Sinn und Charakteristik einmal auf den Punkt. Diese Tradition aus der Notwendigkeit heraus ist aber mit verbessertem biologischen und technologischem Wissen und den dazugehörigen Entwicklungen fast überall verschwunden. Im spanischen Rioja, das heute sehr vom Tempranillo geprägt ist, findet man diesen reizvollen, wilden Mix aus Rebsorten, zu denen dort immer auch ein paar Rebstöcke mit weißen Sorten als Säurelieferanten gehörten, nur noch selten und in sehr alten Anlagen.

Der Wiener Gemischte Satz ist natürlich aus Weißweintrauben. Während das Weingesetz "Gemischter Satz“" in der Qualitätswein-Liga durch "Vermischung entweder von Weißweintrauben, auch gemaischt, oder Rotweintrauben, auch gemaischt, jeweils verschiedener Rebsorten desselben Weinbaugebiets" definiert, gelten für die "Wiener Gemischten Sätze" der WienWein-Gruppe "strengere" Regeln, wie die WienWein-Winzer immer wieder betonen. Es gibt zwei Stilstufen: als "Klassischer Wiener Gemischte Satz" kommt er von einem oder mehreren Wiener Weinbergen mit mindestens drei gemischt gepflanzten Sorten, ist im Stahltank vergoren, um Fruchtigkeit, Spritzigkeit und Trinkfreude zu betonen und sollte nicht mehr als mittelgewichtig bei 12,5 Prozent Alkohol sein. Steht eine Lage dabei à la Nussberg, Bisamberg, Kadolzberg etc., wird das Ganze um einen Schritt dichter und konzentrierter. Die Trauben müssen logischerweise auf dieser gewachsen sein und von älteren, gut verwurzelten Rebstöcken (mind. 20 Jahre kommen) kommen. Der Wein darf (aber muss nicht) im großen Holzfass (nicht in 225 Liter Barriquefass) vergoren werden und 12,5 Prozent Alkohol oder auch mehr aufweisen.

Bei aller Gruppendynamik und Freundschaft und gemeinsamen Werken und Tun, das sich in dieser Zeit entwickelt hat, ist natürlich jedes WienWein-Weingut weiterhin individuell zu sehen. Zu den Highlights der präsentierten Serie an 2007-er, aber auch 2006-er Weinen der vier Weingüter zählen Rainer Christs "Grüner Veltliner Bruch" 2007, der auf Urgestein am Bisamberg wächst, Schotter, den die Ur-Donau dort auf dem Flyschsandstein abgelagert hat. Der Wein ist ausgesprochen gut balanciert, mit feinen Fruchtaromen und pikanter Säure. Beste Anlagen, wenn er auch noch etwas Zeit vertragen kann, hat auch der "Weißburgunder Vollmondwein" 2007, der sich wie anhand des ebenfalls präsentierten 2006-er zu erkennen ist, mit etwas Reifezeit zu einem bestens gewichteten, feinwürzigen, schmalzigen Wein zusammenwächst. Daran ist übrigens auch die Charakteristik der Sorte Weißburgunder beteiligt, die einfach in knackiger Jugend selten so gut dasteht, wie nach ein, zwei Jahren Reifezeit und später. Bei Richard Zahel gefiel die Lagen-Serie ganz generell, darunter speziell der Riesling Nussberg 2006, bei dem man sich als gelernter österreichischer Restzuckerskeptiker bitte nicht von "halbtrocken" abschrecken lassen darf: Der Wein schmeckt rund, mit ausgeprägt klarer säuerlicher exotischer Frucht wie bei Limetten und Maracuja. Eine kräftige Säure sorgt für eine ausgezeichnete Balance.

Edlmoser, der in den letzten Jahren einen deutlichen Stilwandel zum dezenteren und gefühlvolleren Holzeinsatz vollzogen hat, stellte einen dunkelwürzigen, frischen, sehr mineralischen "Wiener Gemischten Satz Maurerberg" vor, der obwohl man diesem Weintyp gerne Kurzlebigkeit nachsagt, sicher einiges an Potenzial anzubieten hat. Schwer beeindruckt mit komplexen Fruchtaromatik und kompakter Mineralität hat auch "Gemischter Satz Kadolzberg" 2007 aus 60jährigen Rebstöcken von einem eher kühlen, lehmigen Boden. Highlights in der umfassenden und erwartungsgemäß durchwegs gelungenen Palette von Fritz Wieninger, in der einiges noch als Fassprobe zu probieren war: ein zarter, sehr süffiger Gelber Muskateller 2007, ein dichter und stimmiger, sehr gut balancierter Grüner Veltliner Kaasgraben 2007 (Fassprobe) und ein substanzreicher, sortentypischer, ewig nachklingender Riesling Rosengartel 2007. Und die "Wiener Gemischten Sätze" sollte man natürlich in jedem Fall probieren. Auch die nächste Idee der Gruppe wurde bereits präsentiert, nämlich die Lagen in Wien etwas stärker herauszuarbeiten. Denn nach Singerriedel, Achleiten und Kellerberg in der Wachau, fällt einem Nusssberg in Wien vielleicht schon einmal ein. Aber das wären noch Kadolzberg in Mauer oder Bruch und Gabrissen am Bisamberg und....

Da einige der empfohlenen Weine erst in der nächsten Zeit zu haben sein werden, sind die Ab-Hof-Preise direkt in den Betrieben zu erfragen, die übrigens alle auch temporär geöffnete Heurigenbetriebe haben - Ausnahme: Wieninger, der ganzjährig geöffnet ist. (Luzia Schrampf)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 30
1 2
mikromalist
 
00
18.4.2008, 09:22
Ich habe ja mit dem Eintrinken in Wein-Wien

schon begonnen. Und ich bin von der Initiative und manchen Ergebnissen begeistert. Aber an den GSatz kommen ich meist nicht heran.
RS, JA! GV (noch zu wenig probiert)?
Ist es die Tradition? Suche nach der Unverwechselbarkeit?

Florian Holzer
00
18.4.2008, 11:46

zweifellos, wobei da jeder eine andere motivation hat, nehm ich an. eine der edleren ist sicher, die mitunter uralten gemischter satz-weingärten nicht nur zu erhalten, sondern daraus auch wieder jene weine zu gewinnen, die bis vor 70, 80 jahren legendär und berühmt waren (als es in der wachau noch keine bewässerung gab und die weine folglich auf einer ganz anderen qualitäts- sowie image-schiene herumgrundelten). gewissermaßen ein kulturhistorischer auftrag. mit marketing-potenzial im background natürlich. gv ist in wien qualitativ eher nebensächlich, wenngleich gv kaasgraben und gv preussen/wieninger, gv alte reben 2006/ambrositsch, gv bruch und gv x/christ, jungenberg/berneiter und gv "total"/karl lentner interessant bis super sind.

Michael Holzermayr2
20
18.4.2008, 14:30
......jene Weine wiederzugewinnen,

die .........legendär waren und auf einer anderen Quatitätsschiene herumgrundelten.
Tolles Statement. Sie zitieren sicher Fritz Wieninger.

Florian Holzer
00
18.4.2008, 17:39

wieso?

mikromalist
 
00
18.4.2008, 13:44
Differenzierende Info, danke.

Natürlich ist Tradition eine Kraft. Aber einen Markt dafür entwickeln zu müssen, kann auch Kraft kosten.
Ich musste in meinem Verscherbler-Leben , verlustreich, lernen, dass das Eager-Seller-Stony-Buyer Principle unumstösslich ist und "Sendungsbewusstsein" Geld verschlingen kann. Deshalb empfehle ich eine Ent-Emotionalisierung. GSatz ist, im internationalen Kontext, kein "Selbstläufer".

Florian Holzer
00
18.4.2008, 17:50

zweifellos. er hat im gegenteil sogar erhöhten erklärungsbedarf, da eben nicht nur eine rebsorte genannt, sondern eine methode/tradition/idee erläutert werden muss. andererseits: die qualität der meisten top-gemischten sätze erklärt sich eigentlich von selbst. und selbstläufer wäre auch gar nicht nötig, denn von den 680 ha in wien gibt es ungefähr noch 100 ha vom wahren stoff – also alt (40-60yo), vermischt gesetzt, damalige "edelsorten" (riesling, weißburgunder, neuburger, grauburgunder, traminer, muskateller, sylvaner). und der ist schon selbstläufer ...
wenn übrigens noch wer eine flasche gs "nussberger höhenweg"/kattus, prä-1992, hat – ich zahle einen guten preis.

mikromalist
 
00
19.4.2008, 10:52
Ich weiss, das ist jetzt unerlaubt und theoretisch:

Investierte ich in einen Wiener Weingarten, würde ich natürlich die alten Reben verwerten, aber dann zunehmend neu setzen, was zum Boden passt (da habe ich bei Wien keine Ahnung) und den bewussten Promotion-Kontrapunkt setzen; zB der "andere RS" (gegen den SM), was der "Nussberg" von W ja wirklich ist (ein RS, der keinesfalls pappig, aber maul-füllend ist, schmelzend)?

"Wien" ist eine unbezahlbare Marke. Wenn auch (noch?) nicht mit Weltwein verbunden.
Aber, zugegeben, ich habe leicht reden, ist ja nicht mein Geld.

tanmateix
00
19.4.2008, 16:41
Es muß ein Stück vom Himmel sein,

Wien und der Wein, Wien und der Wein!

Florian Holzer
00
19.4.2008, 13:42

würde ich auch so machen und wird meines wissens auch so gemacht. allerdings hat das nachsetzen mit diversen sorten (weniger das, was gerade passt, sondern eher das, was gerade da war) im gemischten satz ohnehin tradition. franz mayer hat recht viel zierfandler nachgesetzt, wieninger setzt seit jahren in der ulm zierfandler und neuburger, christ setzte unlängst einen ganzen weingarten neu und gemischt. grandiose rieslinge werden in näherer zukunft sicher wiens zweites zugpferd sein, da ist das potenzial – eigentlich nur am nussberg/mittlere schos denkbar – aber halt auch recht eingeschränkt. die beiden, ergänzt mit ein paar tollen weißburgundern, vereinzelten grünen veltlinern und vielleicht sogar ein paar pinots, das wär ein nettes profil.

mikromalist
 
00
20.4.2008, 12:07
Mein Gaumen wird weiter Wien-"offen" sein.

Freue mich auf weitere Abenteuer,
Auch wenn meine Reiseberichte nicht nur "jubelnd" ausfallen. Mir gefällt die Initiative.
(es gibt wenige Welthauptstädte, die Wein im Stadtgebiet haben?)

Florian Holzer
00
20.4.2008, 19:38

vinhos de madrid fällt mir ein, ist aber qualitativ wie quantitativ unbedeutend. zürich hat ein bisschen, stuttgart viel (beides aber keine metropolen), colares, bucelas und carcavelos gehören auch irgendwie noch ein bisschen zu lissabon, glaub ich, dementsprechend gibts die weine kaum mehr (wurzelecht! sandboden! unglaubliche gewächse, mitunter methusalem-alt); sonst wäre da noch santiago de chile und natürlich bozen. aber so hauptstadt und so viel wein gibt’s nur in wien.

mikromalist
 
00
21.4.2008, 08:57
Wow, Madrid wusste ich nicht.

Zürich und Stadtgebiet (ein paar Süssweinträubchen)? Beirut vielleicht?
Übrigens, ich habe noch einmal einen GS, "Nussberg vom Wie, mit dem -verzweifelten- Versuch der Unvoreingenommenheit, probiert.
Ich bin einfach (noch?) nicht dort.
Und gestern, ein 04, Viognier, Hardegg.
Das wäre was für Wien?
VIENNA VIOGNIER?

ubu roi
00
22.4.2008, 21:28

zwei drei flaschen weißwein werden jährlich am montmartre gekeltert und dann relativ teuer versteigert, hat aber glaube ich weniger mit der qualität zu tun als mit einem sozialen zweck.

mikromalist
 
00
23.4.2008, 08:44
Die Stärke vom Monopolen.

Sie können Aufmerksamkeit konzentrieren und "virtuelles Geld" (weit mehr als der intuitive Gegenwert) generieren. Gefällt mir. Würde ich sofort kaufen und an der Seine verschenken (mit der Auflage einen Schluck...).

Florian Holzer
00
23.4.2008, 11:12

am schwarzenbergplatz stehen auch 170 qm weingarten, gemischter satz, die ältesten rebstöcke (nur mehr eine handvoll) über hundert jahre alt. werden jedes jahr unter großem presse-hallo vom bürgermeister gelesen, beim mayer am pfarrplatz mikro-vinifiziert (wobei: das würd ich ja gern einmal mit eigenen augen sehen ...) und dann für licht ins dunkel versteigert. die 50 flaschen ergaben im vorjahr 13.500 euro. da gehen sich schon ein paar essen bei gordon aus ... :o)

mikromalist
 
00
23.4.2008, 11:35
Die Verbindung von Geniessen

und Charity, finde ich sehr gut. Auch in Verbindung mit Promotion.
Bei den üblichen Gütern habe ich so Art Stacks: 50 Bücher (Literatur, nicht Fachbücher). Wenn 10 neue herein kommen, wandern 10 in eine Charity Kiste. Dasselbe: 1 Kleiderständer, 2 CD Racks, 1 Langlaufschisack,..
Bei Essen und Wein geht das nicht, da muss schon echte Pinke fliessen.
Die "Gordons" finanzieren sich aus dem Rückgang der Autokm/J, bin jetzt bei 8000 (v. 60.000 noch in den späten 90ern) :=) (und Ryan Air, statt...)

trifasciata
00
21.4.2008, 18:15

Madrid eher nicht in diesem Zusammenhang. Vinos de Madrid bezieht sich auf das Bundesland Madrid (Comunidad de Madrid), in der Stadt selbst (villa) gibt es meines Wissens nach keinen Weinanbau.

Florian Holzer
00
21.4.2008, 10:32

"vi-vien" sozusagen. nö, ich glaub, da ist wien schon zu warm/pannonisch, und nichts ist fürchterlicher als beiter, öder, lascher viognier. welchen jahrgang von en "alten reben" hatten sie? 2002 war denkwürdig, 2004 und 2006 auch sehr gut, für meinen geschmack ist der botrytis-anteil allerdings oft etwas zu hoch. bin eher ein fan des schlankeren, mineralischeren gs rosengartel ar, 2007 fp hat mir extrem gut gefallen.

mikromalist
 
00
21.4.2008, 10:38
Danke!

Da sieht mensch wieder: kein Marketing ohne tiefgreifendes Wissen.

Michael Holzermayr2
00
18.4.2008, 14:21
Er hat offenbar nur im ehemals

kakanischen Raum eine Bedeutung, in Slowenien und vor allem dem Friaul ist Bianco ein fester Bestandteil des Sortiments und erzielt höhere Preise als Sortenweine.

pivu
 
00
18.4.2008, 15:39
Bianco im Friaul

ist das wirklich ein klassischer Gemischter Satz, also verschiedene Rebsorten stehen querbeet in einem Weingarten oder "nur" eine Cuvée, eine nachträgliche Assemblage? Ich glaube nämlich nicht, dass es dort Mindestanforderungen an den "Bianco" ähnlich wie beim "Gemischten Satz" gibt.

Michael Holzermayr2
00
22.4.2008, 10:59
Wenn ich mich richtig an Wieningers Statement

erinnere, liest er auch selektiv und verarbeitet separat, was ja aufs selbe hinausläuft.

Florian Holzer
00
22.4.2008, 12:09

zumindest seit 2 jahren nicht mehr. er liest mitunter immer noch einige sachen aus gemischten satz-weingärten heraus (riesling rosengartel, zum beispiel), was ich für keine so gute idee halte. was unter gemischter satz läuft, wird aber gemeinsam gelesen. für die "classic"-linie werden auch unterschiedliche gemischte satz-weine miteinander verschnitten, für gemischter satz mit lagenbezeichnung allerdings nicht.

mikromalist
 
00
18.4.2008, 14:42
Bianco von Gravner, Schioppetto,...

Ja, Sie haben recht. Aber trotzdem. Friaul tut sich schwer international Fuss zu fassen. Zu viele Sorten, zu viele Bezeichnungen,...
Ich mag Friaul-Weine. Vorgestern hatte ich einen Borgo del Tiglio, "Rosso della Centa", 2001, wunderbare Bordeaux Cuvee, aber kaum auf internationalen Karten zu finden (gibt auch nur ca 500 Fl). Wer weiss, dass Pierpaolo Pecorari eine wunderbaren zwiebel-farbenen Grigio nach alter Tradition macht?
Im ökonomischen Kontext sind das sendungsbewusste Hobbies.
Ich freue mich persönlich darüber, aber ich haben nichts davon, wenn meine Lieblingswinzer letztlich "eingehen" (so wie Ronco del Gnemiz?).

Michael Holzermayr2
00
22.4.2008, 11:01
Dort gibt es soviele Superwinzer,

daß Sie sicher einen neuen Lieblingswinzer finden.
Versuchen Sie einmal Gradisciutta. Der hat international Fuß gefaßt und immer noch gute Preise,
oder Colle Duga.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 30
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.