
"Normale" Informationen
"Bei der Quantenkryptografie wird der kryptografische Schlüssel per Quantenübertragung weitergeleitet, aber es muss gleichzeitig normale Information übertragen werden", erklärt Larsson im pressetext-Gespräch. Ein Quantenkryptografiesystem, das über längere Zeit läuft, würde dadurch angreifbar. Es wäre bei der Authentifizierung möglich, dem System durch Manipulation der normalen Kommunikation vorzutäuschen, dass ein durch Abhören verrauschter Quanten-Schlüssel sich in seinem Ausgangszustand befände - also nicht abgehört worden sei.
Ergänzung
Damit Quantenkryptografie für praktische Anwendungen langfristig halten kann, was sie verspricht, schlagen die Wissenschaftler eine Ergänzung des Systems vor. Dadurch werde die Quantenkryptografie zur sicheren Technologie. "Die Korrektur erfolgt durch das Hinzufügen einer zusätzlichen Prozedur am Ende des Authentifizierungsprozesses", umreißt Larsson. Eine genauere Beschreibung des Ansatzes findet sich im Beitrag "Security Aspects of the Authentication Used in Quantum Cryptography" in der aktuellen Ausgabe des Journals IEEE Transactions on Information Theory.
Auffällig
Der große Vorteil der Quantenkryptografie ist, dass Manipulationen der Quantenübertragungen aufgrund quantenmechanischer Effekte sofort auffallen müssten. Wird ein quantenkryptografischer Schlüssel bei der Übertragung abgehört, macht sich das durch eine Art Rauschen bemerkbar. Das Belauschen der Kommunikation wird somit offensichtlich. Aufgrund dieser vermeintlich absoluten Sicherheit wird in die Erforschung der Technologie investiert. So testen etwa Unternehmen und Banken in Österreich entsprechende Systeme. Am 21. Oktober 2007 wurde im Schweizer Kanton Genf die Quantenkryptografie zur Übertragung von Daten zur Parlamentswahl erprobt. Auch im Bereich von Satelliten-TV-Übertragungen gibt es Tests, heißt es von der Universität Linköping. (pte)
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auch nicht, sondern sie können es immer genauer mathematisch beschreiben bzw. die Wirkungen erklären. Zu den Ursachen können wir aufgrund unserer Physiognomie niemals vordringen. Aber eigentlich finde ich die Entwicklung der Quantenkryptografie dahingehend bedenklich, dass nur wenige Experten die Methoden verstehen und die Forschung offensichtlich darauf bedacht ist damit Geld zu machen, wie die Hauptabnehmer Banken und Versicherungen zeigen. Hier habe ich den Verdacht, dass es diesen Branchen eher um die Absicherung ihrer eigenen Interessen geht und nicht um die der Kunden. Denn seltsamerweise können es sich viele Banken leisten, ihre aktuellen Sicherheitssysteme relativ unsicher zu gestalten.
Da stehts drin und da wird auch erklärt warum es sicher ist!
Die Schwachstelle ist eher theoretisch und hat nur eingeschränkte Bedeutung, weil sie nichts mit der physikalischen Unmöglichkeit eines unbemerkten Eingreifens in eine quantenkryptografischen Übertragung zu tun hat.
Überdies kann die angegebene Möglichkeit nur sehr beschänkt eingesetzt werden und liefert im worst case nur wenige verstümmelte Bytes. Sie ist nicht anwendbar auf ganze Files oder für die illegale Nutzung von Online Zugängen.
ein pluspunkt .. ."sie wissen wenigstens dass man das wort in österreich korrekterweise ohne l schreibt."
bleibt aber in summe trotzdem eine nullnummer.
seins froh dass wir den zeilinger haben ... es braucht auch medienwirksame forschung.
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