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Nachfrage auf Schienen

16. April 2008, 11:08

ÖBB-Personalchef Franz Nigl will Studierende für die Bahn begeistern

Sie engagieren sich stark im Rahmen der TU Day. Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem Engagement?

Franz Nigl:
Die ÖBB wachsen stetig – jedes Jahr transportieren wir mehr Fahrgäste und Güter. Um diesem Wachstum gerecht zu werden und auch in Zukunft optimale Leistungen zu bieten, brauchen wir bestens ausgebildete Fachleute – vor allem auch TechnikerInnen. Im Rahmen der TU Day wollen wir die Studierenden der TU für den ÖBB-Konzern und für das System Bahn interessieren – und hoffentlich begeistern.

Wie hoch ist der Personalbedarf Ihres Unternehmens im Bereich der technischen Studien?
Franz Nigl:
Für die kommenden fünf Jahre ist bei den ÖBB mit einem jährlichen Bedarf von 50-70 zusätzlichen technische AbsolventInnen zu rechnen. Derzeit fehlt es europaweit noch an Fachleuten.

Worauf legen Sie besonderen Wert bei der Auswahl von TechnikerInnen?

Franz Nigl:
Einerseits ist uns natürlich die fachliche Qualifikation – also ein erfolgreich abgeschlossenes Studium und idealerweise bereits einige Berufspraktika sehr wichtig. Andererseits legen wir aber auch viel Wert auf die so genannten Soft Skills – also Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Die ÖBB arbeiten an vielen, sehr großen Projekten. Dabei sind Kommunikation und Koordination entscheidende Erfolgsfaktoren.

Welche Karrierewege und Zukunftschancen gibt es bei der Bahn für TechnikerInnen?

Franz Nigl:
Die Nachfrage nach bestens ausgebildeten Fachkräften auf dem Gebiet des Schienenverkehrs steigt ständig. Zur Zeit suchen wir beispielsweise für unser ÖBB-Traineeprogramm verstärkt JungakademikerInnen, die ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Nachrichtentechnik, Informatik oder Wirtschaftsinformatik abgeschlossen haben. Die Bewerbungsfrist für Trainees läuft noch bis 20. April 2008.

Welche Bedeutung haben Karrieremessen für die Recruiting-Aktivitäten?

Franz Nigl:
Karrieremessen sind eine gute Gelegenheit, potenzielle Kandidaten direkt zu erreichen und auch gleich ins Gespräch zu kommen. Wir nutzen Karrieremessen regelmäßig als Plattform um die ÖBB als interessanten Arbeitgeber für Jugendliche und Studierende zu präsentieren.

Wenn Sie in die Zukunft schauen, welche Qualifikationen werden da aus Ihrer Sicht wichtiger?

Franz Nigl:
Ich denke, dass es neben einer fundierten Fachausbildung vor allem auf die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung ankommt. Untersuchungen zeigen, dass wir in Zukunft unsere Berufsbilder mehrmals im Leben wechseln werden – und dementsprechend werden wir alle mehr gefordert sein, ständig zu lernen und neugierig auf Neues zu bleiben.
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