IBM: Neuer Herstellungsprozess macht Chips schneller und stromsparender

18. April 2008, 09:01
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Erste im 32 nm-Prozess gefertigte CPUs sollen im Herbst in Produktion gehen - Bis zu 35 Prozent flotter - Vor allem für mobilen Bereich wichtig

Einen Ausblick auf kommend Technologien bietet IBM in einer aktuellen Ankündigung. Demnach sollen künftige Chips nicht nur flotter sondern auch stromsparender sein - und damit auch weniger Abwärme produzieren.

Fertigung

Verantwortlich dafür ist der neue 32nm-Fertigungsprozess in Kombination mit der "high-k/metal gate"-Technologie. Im Vergleich zu aktuellen 45nm-Chips verspricht der Hersteller - bei gleichem Stromverbrauch - eine bis zu 35 Prozent höhere Performance. Umgekehrt kann damit natürlich auch Strom gespart werden, die Einsparungen bei gleichem Speed im Vergleich zur Vorgängergeneration gibt man mit 30 bis 50 Prozent an. Eine Verbesserung, von der vor allem der mobile Bereich stark profitieren soll.

Allianz

Die Entwicklung ist aus einer Allianz verschiedener Hersteller entstanden, neben IBM finden sich darin - unter anderem - auch Samsung, Freescale und Hitachi. Die jetzige Ankündigung soll potentiellen Abnehmern signalisieren, dass sie mit der Planung von Produkten, die den neuen Fertigungsprozess einsetzen wollen, beginnen können. Mit der Auslieferung zugehöriger Design-Kits will IBM in Kürze beginnen.

Einsatz

Die Serienfertigung von entsprechenden Chips will das Unternehmen im dritten Quartal 2008 starten. Zu erwarten ist, dass auch AMD von der neuen Lösung Gebrauch macht, auch wenn man selbst nicht Teil der zugehörigen Allianz ist. Intel hat selbst eine ähnliche Technologie in der Testphase. (red)

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