Markenpflege nach Bierpapstart

14. April 2008, 20:43
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Conrad Seidl stellte seinen neuen "Bierguide" vor

Einfach nur kompetent zu sein ist zu wenig. Zumindest dann, wenn man sich selbst als Marke positionieren will: Eine Marke funktioniert, wenn sie wiedererkennbar ist. Wohl auch deshalb hat sich STANDARD-Innenpolitikredakteur Conrad Seidl vor Jahren entschlossen, den Beinamen "Bierpapst" offensiv zu tragen und durch rustikales Äußeres (kurze Lederhose) und Hutwahl (Sonnenhut bis Dreispitz) unvergesslich zu bleiben. Die Methode, sah man vergangen Woche, als Seidl seinen jährlich neu herausgegebenen "Bierguide" (KGV-Verlag) vorstellte, funktioniert: Den Bierpapst erkennen sogar Menschen, die sein Gesicht noch nie gesehen haben. Freilich gibt es einen Unterschied zu den vielen Selbstdarstellern in Seitenblickeland: Bei Seidl "funktioniert" auch das Produkt hinter der auffälligen Fassade. (Thomas Rottenberg/DER STANDARD-Printausgabe, 14.4.2008)
  • Woran erkennt man Conrad Seidl? Genau: Am Hut.
    foto: pressefoto.at/formanek

    Woran erkennt man Conrad Seidl? Genau: Am Hut.

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