Chocolatier Joseph Zotter, Di 13-14 Uhr

14. April 2008, 12:20
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Josef Zotter hat seinen Betrieb ganz auf Bio umgestellt. Den Richtlinien des "Fair Trade" folgte Zotter von Anfang an: Kauf der Grundprodukte ohne Zwischenhandel. Den Kakao-Bauern in Nicaragua, Costa Rica, Panama, Ecuador, der Dominikanischen Republik und Peru zahlt er für die beste Kakaobohnen-Qualität 4300 Euro je Tonne, das Dreifache des Weltmarktpreises. Auch für die Bio-Zertifizierung von umgerechnet je 50 Dollar ist er aufgekommen.

Dazwischen fällt der Unternehmer immer wieder nicht nur mit seinen außergewöhnlichen Schokoladekreationen sondern auch mit sozialen Ideen auf. Im Rahmen seines Projekts "Zeichen setzen" hat Zotter 2006 dem Grazer VinziDorf eine eigene Schokolade gewidmet: VinziSchilcher eine Edelbitterschokolade, gefüllt mit dem typischen Steirerwein. 30 Cent pro verkaufte Tafel kamen dem VinziDorf zugute. In dem Dorf finden Obdachlose ein Dach über dem Kopf.

Vor 15 Jahren begann Josef Zotter, seine Vision von der anderen Schokolade umzusetzen. Dabei ging es nicht immer nur aufwärts. Seit geraumer Zeit erwartet die Besucher im steirischen Bergl bei Riegersburg ein weiterer Beweis für Zotters Fähigkeiten, Grenzen zu überschreiten. Parallel zur ausgebauten Manufaktur gibt es das "SchokoladeTheater" zu bestaunen.

Am Dienstag, 15.April, von 13 bis 14 Uhr, kommt Josef Zotter zum Chat. (Anregungen für neue Kreationen - und Fragen von jenen, die nicht persönlich teilnehmen können, nehmen wir gerne per Mail entgegen und leiten sie weiter. (red)

  • Josef Zotter
    foto: standard/lehmann

    Josef Zotter

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