Ein neuer Frühling für Mandriva?

15. April 2008, 09:58
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Die neue Version der Distribution versucht mit alten Problemen aufzuräumen - Mandriva Linux Spring 2008 im Test als Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Mandriva Linux 2008 Spring

Einst von vielen als "die" Desktop-Distribution schlechthin gefeiert, musste Mandriva in den vergangenen Jahren einige deutliche Rückschläge hinnehmen. Auch wenn man die finanziellen Schwierigkeiten, in denen sich das französische Unternehmen hinter dem Projekt zwischenzeitlich befand, mittlerweile längst hinter sich gelassen zu haben scheint, so kann man mit der Popularität von Ubuntu und Co. nicht mehr wirklich mithalten.

Neu

Ein Umstand, mit dem man sich freilich nicht einfach so abgeben will: Unter dem Namen Mandriva Linux 2008 Spring hat man vor kurzem eine frische Ausgabe der eigenen Software zum Download bereitgestellt, die neue BenutzerInnen für die eigene Software begeistern soll.

Auswahl

Die Distribution ist dabei in unterschiedlichsten Ausführungen zu haben: Unter dem Namen "Mandriva Linux One" gibt es installierbare Live-CDs, wahlweise für den GNOME- oder KDE-Desktop. Alternativ dazu gibt es mit der "Free Edition" eine DVD-Ausgabe, auf der beinahe der gesamte Software-Pool von Mandriva enthalten ist. Allerdings nur beinahe. Denn proprietäre Software oder Treiber - wie sie bei "One" dabei sind, sucht man hier vergebens.

Kommerziell

Das "Rundum-Sorglos-Paket" stellt dann die Powerpack Edition dar, die noch zusätzliche Audio- und Videocodecs enthält, sowie das kommerzielle Transgaming Cedega, um Windows-Spiele zum Laufen zu bringen und Googles Bildverwaltung Picasa. Ein kommerzieller DVD-Player, wie in früheren Releases, ist hingegen nicht mehr dabei. Das Powerpack ist im Gegensatz zu den anderen Ausführungen nicht kostenlos, zwischen 49 (Download-Version) und 69 Euro (Box mit Handbüchern) fallen hier an. Dafür sind dann aber auch 3 Monate Support enthalten.

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