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Klassische MP3-Player: Klein und bunt aber ohne Zusatzfunktionen (Foto: iPod Shuffle).

Hersteller wie Nokia und Sony Ericsson bringen eigene Handy-Serien auf den Markt, die auf Musikwiedergabe abgestimmt sind (im Bild das Sony Ericsson W980i).

Mit der Playstation Portable kann man mittlerweile auch telefonieren und navigieren.

Was Handys heute bieten: Musik-Downloads, Fernsehen, Spiele, GPS, Internet-Zugang und Digicam (im Bild das Samsung Instinct).

Gehören mittlerweile auch zur Unterhaltungselektronik: Navigationsgeräte mit MP3-Funktion (im Bild: mobiler Navi von Pioneer).

Der Verkauf mobiler Video-Player ist im ersten Halbjahr 2007 um 280 Prozent gewachsen (im Bild: iRiver E100).
Auf Musik eingestellt
Mehr Speicherplatz und mobile Musikdienste machen das Handy als mobile Musikplattform zunehmend interessanter. Hersteller wie Nokia und Sony Ericsson bringen mittlerweile eigene Handy-Serien auf den Markt, die ganz auf Musikwiedergabe abgestimmt sind. Die Verschmelzung von Geräten und Funktionen ist aber im gesamten Entertainment-Sektor zu beobachten. Musik, Fotos und Filme sollen möglichst immer dabei sein. Egal ob im Urlaub, beim Sport oder am Weg zur Arbeit. Aber drei verschiedene Geräte mitschleppen will niemand. Die Multimedia-Allrounder setzen Entertainment-Spezialisten zunehmend unter Druck.
Was passt alles hinein?
Der Konvergenz im Consumer Electronics Bereich scheinen momentan keine Grenzen gesetzt zu sein. Musik und Fotos am Handy, Fernsehen und Videos am Navigationsgerät, Telefonie und GPS auf der mobilen Spielekonsole – die Hersteller scheinen sich in einer Experimentierphase zu befinden und auszuprobieren, welche Features sich am besten kombinieren lassen. Sonys mobile Spielekonsole Playstation Portable (PSP) unterstützt beispielsweise mittlerweile den VoIP-Dienst Skype. Go!Explore verwandelt die PSP außerdem in ein GPS-System und in Japan gibt es bereits einen Fernsehempfänger für die portable Konsole.
Aus für dedizierte Systeme?
Sandy Duncan, ehemaliger Leiter der europäischen Xbox-Abteilung von Microsoft, geht überhaupt davon aus, dass es in fünf bis zehn Jahren keine dedizierten Spielekonsolen mehr geben wird. "Nirgends wird sich die Konvergenz stärker fortsetzen als bei mobilen Geräten. Die nächste Generation von Handhelds wird Spielefunktionen mit anderen Technologien wie GPS, Digitalkameras, Breitband-Internetzugang und Telefonie vereinen", sagte er im Interview mit That VideoGame Blog. Diese Entwicklung lässt die PSP bereits heute deutlich erkennen.
Hersteller entdecken Spiele-Funktionen
Umgekehrt geht es natürlich auch: Nicht nur Spielekonsolen werden um artfremde Funktionen erweitert, sondern auch andere Geräte um Gaming-Features. So versucht Nokia mit einer Neuauflage der mobilen Spieleplattform N-Gage am Spielemarkt mitzumischen. Ein erster Versuch scheiterte daran, dass der Hersteller nur zwei Geräte für die Unterstützung der Spiele vorgesehen hatte, auf deren winzigen Displays das Spielen nur wenig Spaß machte. Aber auch Apple will sein iPhone in eine mobile Konsole verwandeln. Die Publisher Electronic Arts, Sega, id Software und Gameloft haben bereits erste Spiele für das Handy angekündigt.
Alles geht nicht
Über kurz oder lang muss jedoch eine klare Linie erkennbar sein, welche Features in einem Gerät untergebacht werden können. "Die Kombination von Funktionen muss für den Konsumenten Sinn machen und darf nicht auf Kosten der einfachen Bedienung gehen", so Ingun Metelko, Communication Manager von Philips Austria. Das sieht man auch beim PSP-Erfinder Sony so. "Bei den Multifunktionsgeräten wird eine möglichst einfache Bedienung zunehmend an Bedeutung gewinnen - was jedoch auch heißt, dass gewisse Spezialfunktionen nicht oder nur bedingt in das Produkt aufgenommen werden können", erklärt Martin Micko, Marketing-Chef von Sony Austria.
iPhone richtungsweisend
Auf den vergangenen Entertainment-Messen haben sich die Hersteller jedenfalls mit den Neuvorstellungen mobiler Allrounder gegenseitig zu übertumpfen versucht. Beim Bedienkonzept scheint Apples iPhone richtungsweisend. So hat beispielsweise Samsung ein Handy für den US-amerikanischen Markt vorgestellt, das dem MP3-Mobilo aus Cupertino tatsächlich Konkurrenz machen könnte. Das Instinct, das natürlich auch über einen Touchscreen zu bedienen ist, vereint so ziemlich alles, was man sich derzeit an mobiler Unterhaltung vorstellen kann: Musik-Download, Fernsehen, GPS, Spiele, Internetzugang und eine Digicam.
Navigation wird zur Unterhaltung
Zum portable Entertainment gehören mittlerweile auch Geräte, die früher nicht ansatzweise als Unterhaltungselektronik galten – die Navigationsgeräte. Die Handhelds haben sich als fixer Bestandteil aus der Autoelektronik gelöst und werden zunehmend als Multimedia-Player genutzt. So hat etwa Motorola auf der CTIA Wireless ein mobiles Fernsehgerät mit Navi-Features vorgestellt. Dank HSDPA und GPRS kann man damit unterwegs auch im Internet surfen. Was natürlich auch hier nicht fehlen darf: der Touchscreen. Hersteller wie Garmin, TomTom und Pioneer haben den Trend schon länger erkannt und ihre Produktplatten um Geräte mit MP3-Playern, Radios oder auch integrierten DVD-Playern erweitert.
Auf die Inhalte kommt es an
Die Allrounder sind ganz klar auf dem Vormarsch. Grund dafür dürfte nicht zuletzt sein, dass es dank USB-Schnittstellen und Speicherkarten so einfach wie nie zuvor ist, Inhalte zwischen PC und Gerät hin- und herzuspielen. Die schnelle und einfache Verfügbarkeit von Inhalten ist einer der Knackpunkte der Multimedianer. Der sukzessive Rückzug der Musikindustrie von kopiergeschützten Titeln und der Ausbau von Download-Services - seien es nun Musik, Filme oder Spiele - schlägt genau in diese Kerbe.
DVD-Porties schneiden schlecht ab
Zu den weiteren Erfolgs-Kriterien zählen auch Display-Größe und Akku-Laufzeit. Diese Merkmale scheinen auch den verhaltenen Erfolg von portablen DVD-Playern zu erklären. Laut einem Test der Zeitschrift Konsument halten die Batterien der meisten Portis kaum einen längeren Film durch und auch die Displays können nicht überzeugen. Interessant werden die Geräte wiederum, wenn sie über Zusatzfunktionen wie DVB-T-Empfänger verfügen.
Immer alles dabei
Hinderlich für den Erfolg von portablen DVD-Abspielgeräten ist zudem der Umstand, dass man natürlich DVDs mitnehmen muss. Anders schaut es bei den MP4-Playern aus. Auf großen internen Speichern finden Musik und Co. genügend Platz und fallen unterwegs nicht ins Gewicht. Neben Apples Video-iPods sind Hersteller wie Samsung, Philips, Sony und Creative in diesem Segment aktiv. Vor kurzem meldete sich auch iRiver nach längerer Schaffenspause mit einer neuen Produktpalette von All-In-One-Playern zurück.
Starkes Wachstum
Die Verkaufszahlen unterstreichen den Trend zu den Allroundern. Während laut dem Elektronikbranchenverband im ersten Halbjahr 2007 der Verkauf von MP3-Playern nur um 16 Prozent gestiegen ist, konnten tragbare Video-Player um satte 280 Prozent zulegen. Auch die portablen Navis wiesen einen Zuwachs von 108 Prozent auf.
Spezialisten mit vielen Features
Für MP3-Player, die außer Musikwiedergabe nichts zu bieten haben, sieht die Zukunft also nicht rosig aus. Martin Micko von geht allerdings nicht davon aus, dass es in Zukunft keine spezialisierten Geräte mehr geben wird. Diese müssten jedoch über einen großen Funktionsumfang und starke Features verfügen. Der Vater aller tragbaren Musik-Player, Sonys Walkman, hat trotzdem schon lange ausgedient und ist mittlerweile zum Handy geworden. (Birgit Riegler)
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Hmm, in meinen Hosentaschen ist nur begrenzt Platz..
Handy, MP3-Player und Kamera (Wenn nicht gleich Spiegelreflex) haben da nicht Platz. Da verzichte ich gerne auf das letzte Quäntchen Qualität.
Die 3 MP Kamera meines SE T700 macht genauso gute bilder wie meine alte 3mp Kompakt-Kamera (bei guten Lichtverhältnissen).
Da ich sowiso zu der Generation zähle, die mit mp3s aufgewachsen ist, bin ich mit der Tonqualität absolut zufrieden (192 kb/s sollten es aber schon sein).
Kann irgendein Handyhersteller vielleicht eine Kombination Telefon & Ghetto-Blaster (mit brauchbaren Boxen) entwickeln?
Denn wenn ich in der Ubahn schon mit lauter Musik belästigt werde, dann bitte nicht in dieser hundsmiserablen Handy-Lautsprecher-Qualität... ;)
gut dass sich alle an giga und terra und mega und so weiter verlieren, und das gerät alles kann. aber über den da wandler verstärker etc. macht sich keiner gedanken. denn entwerder höhre ich musik oder mache gescheite fortos oder ich tel. eine spiegelreflex mit 20 zoll disp für videos mit nem ordentlichen linesound ist mir noch nicht untergekommen.
kauft leute kauft
den meisten sit eh wurscht was sie kaufen, hauptsache sie habens
gruss
Die hauptfunktionalität wird ja bald nicht mehr die telefonie sein.
Das mobile devices und dessen fusion einmal kommen wird, haben durchaus schon interessante stimmen vor jahrzehnten vermögt zu konstatieren.
"Wer hätte gedacht, dass Telefone einmal dem Walkman Konkurrenz machen würden?"
Blödsinn! Man tauscht den Nur-Walkman ja nicht gegen ein Nur-Telefon, sondern gegen einen Walkman mit Telefonfunktion.
Daß sich bei mobilen Geräten solche mit multiplen Funktionen gegenüber spezialisierten durchsetzen, ist logisch. Wenn der gewünschte Funktionsmix in einem Teil gegeben ist, die Größe sowie Bedienbarkeit passen, wird man nicht mit mehreren Geräten herumeiern.
wenn das erste mp3/handy so klein wie mein daumen ist werde ich damit meinen hama(!!! *G*) mp3player (ca 30 €) ersetzen.
sofern die restlichen anforderungen auch gegeben sind... leistbarkeit, speicherplatz (brauch ich wirklich 40 gig??), akkulaufzeit, d/a wandler, verwendung als flashlaufwerk (vs schwachsinnigkeiten ala itunes?) etc. etc.
nein - zeigts mir ein vergleichbares anderes gerät (handy?) zum ipod classic 160gb. hab mir den gekauft obwohl ich eigentlich die firmenpolitik vom apfel nicht in ordnung finde von wegen proprietären anwendungen/geräten.
ABER der ipod mit 160gb ist der beste mp3 player der am markt ist, meiner meinung nach
Natürlich hört man den Unterschied.
Vor allem bei klassischer Musik und mit gutem Audio-Equipment ist das sogar für Laien erkennbar. Aber um ein trivialeres Beispiel zu nennen: Verzerrte Gitarren klingen lossy komprimiert einfach anders, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Aber schon klar, dass das in einer Zeit, in der sogar Handy-Klingeltöne mit dem Attribut "HiFi" versehen werden, einfach keine Rolle spielt.
du gehörst wohl auch zu diesen schallplattenliebhabern, die immer sagen, schallplatten klingen besser.
also mir fällt der unterschied zwischen 192 und 320kb bei kopfhörern nicht auf. auf boxen ist das natürlich anders, aber hier gehts ja um mp3-player
... allerdings nur, wenn man auch das Original bzw. ein entsprechend gut wiedergegebenes Replikat kennt - Schauen Sie halt mal mit Ihrer Lieblings-CD in einen adäquaten HiFi-Shop zum Probehören - Ihre Ohren werden "staunen".
Dann können Sie auch besser die "Verschlechterungsabstufung" beurteilen, wie sie bei JEDER Art von Kompression auftreten muss.
Allerdings besorgen Sie sich vorher auch gute Kopfhörer - Sennheiser aus der "oberen Liga" sind da sehr zu empfehlen, kosten aber unter Umständen soviel wie guter Harddisk MP3-Player.
Würde ich eh nicht, aber das Problem ist dass ITunes nicht eine automatische umcodierung zu niedrigeren bitraten beim synchronisieren beherrscht.
Wenn man die Musik am Server bereithält ist nun mal lossless die qualitativ beste möglichkeit, für unterwegs würden mit 192 ja genügen, aber dann müsste ich beide komprimierungsstufen am computer haben und dass ist mir dann doch zu aufwendig.
nein, natürlich hab ich daheim auf der festplatte und im cd-regal einiges mehr als 2 gig, aber will ich das wirklich immer hörn???
möchte ich denn wirklich meine gesamte musiksammlung permanent mit mir mitführen um dann 50.000 musiktitel im shufflemodus zu durchforsten...
im grunde schau ich immer dass ich an die 10 alben, dich ich aktuell höre, auf meinem mp3player hab.
kann mir natürlich vorstellen dass manche leute lieber alles zusammen bei sich haben. aber naja, das gemahnt dann sehr an das ö3-konsum verhalten.. wurscht was, hauptsache viel und vielleicht steht auch noch hit drauf :/
ich weiß eh manche menschen sind keine popzombies und haben trotzdem gerne immer ihre musiksammlung bei sich, das ist mir aber unerklärlich ;P
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