Gerhard Forstner, Bierbrauer

    30. April 2008, 19:54
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    Formel-Ford-Fahrer beim Bier liefern

    Der Steirer ist innovativ und hat soeben den "Brewsecco" vorgestellt. Das Aperitivbier unterscheidet sich markant vom herkömmlichen Gerstensaft: Die "vornehme" Erfindung ist mit 8,5 Prozent Alkohol stärker als "gewöhnliches Baustellenbier".

    Von Formel-Ford zu Familienfahrzeug
    Die Brewsecco-Flaschen sind mit Sektkorken verschlossen und verlassen die feine "Handbrauerei" in Kalsdorf in einem VW-Bus. "Ich kaufte mir den Vorführwagen vor vier Jahren, er hat mir eigentlich gut gefallen. Der Van ist auch unser Familienfahrzeug, wir liefern nicht nur unser Bier, sondern kutschieren auch unsere vier Kinder mit ihm." Dabei war Gerhard Forstner vor nicht allzu langer Zeit noch ein "Autonarr". "Das ist jetzt ungefähr mein 30. Auto, ich bin früher ja selbst Formel-Ford-Rennen gefahren."

    Frisierte Wehmut
    Mit Wehmut erinnert sich der Bierbrauer an seinen Puch 500 und den Puch 650 TR, der noch ein bissel auffrisiert wurde. "Die Karosserie kam aus Italien, Motor und Getriebe wurden in Graz eingebaut. Den Puchs folgten ein Peugeot sowie ein Triumph GT6 mit Speichenrädern und anderen Scherzen. Das war damals ein echtes Robert-Seeger-Sportreporter-Auto." (juk)

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      foto: derstandard/seidl
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