Google startet Dienst für gemeinnützige Organisationen

4. April 2008, 14:22
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Earth Outreach soll NGOs zu Millionenpublikum verhelfen - 2007 in USA gestarteter Dienst wird ausgeweitet

Der US-Internetkonzern Google hat in Deutschland einen neuen Service für seine Geodaten-Dienste Google Earth und Google Maps gestartet. Mit Google Earth Outreach haben Non-Profit- und Wohltätigkeitsorganisationen nun die Möglichkeit, eigene Oberflächen für diese Dienste zu erstellen, um auf diesem Weg ihre Anliegen einem weltweiten Publikum näher zu bringen.

Greenpeace startet

Die Layer können von den Organisationen mit eigenen Inhalten bestückt werden. Die erste Organisation in Deutschland, die einen solchen Google-Earth-Outreach-Layer einführt, ist Greenpeace. Darüber zeigen die Umweltschützer 12 verschiedene umweltpolitische Problemzonen auf, die als grünes "G" auf dem Google-Globus erscheinen. So weist die Organisation beispielsweise auf die Tropenwaldabholzung in der Demokratischen Republik Kongo und die dramatische Gletscherschmelze in Patagonien hin oder informiert über die Erneuerung der Kohlekraftwerke in Deutschland.

Videos, Bilder und Texte

Für die Organisationen bringe diese neue Möglichkeit vor allem den Vorteil, dass sie so besser auf ihre Projekte und Anliegen aufmerksam machen können. "Mittels Google Earth können Organisationen ein Millionenpublikum erreichen", betont Kay Oberbeck, Sprecher von Google Nordeuropa, im Gespräch mit pressetext. Der Dienst sei schließlich mittlerweile weltweit rund 350 Mio. Mal heruntergeladen worden. Die Möglichkeiten, wie die eigenen Anliegen von den Organisationen veranschaulicht werden können, seien dabei vielseitig. "Dazu können Videos, Bilder und Texte mit einem bestimmten Ort auf dem Globus verknüpft werden. Der Nutzer braucht dann nur das entsprechend positionierte Icon anzuklicken, um diese Informationen aufzurufen", schildert Oberbeck.

Bereits seit Juni in den USA

Google Earth Outreach ist kein ganz neuer Service. "Wir sind mit diesem Programm in den USA bereits im Juni 2007 gestartet", schildert Oberbeck. "Die immense Akzeptanz des Projekts in den USA hat schlussendlich dazu geführt, dass wir den Service auch auf andere Länder ausgeweitet haben", so Oberbeck abschließend.(pte)

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    foto: google
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