Die "Parabel" von der Parallele zur Diagonale: Filme "im Schatten"

6. April 2008, 18:39
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Die Grazer "Parabel" fungiert als Gegenfestival zur Diagonale und hat bis 12. April abgelehnte Filme im Programm

Graz - Als eine Art Gegenfestival zur Diagonale zeigt die Grazer Gruppe "Drahtseilakt" mit dem Projekt "Parabel" seit Dienstag täglich Filme, die bei der Diagonale nicht aufgenommen wurden. Diese Filme stehen im "Schatten" der Diagonale, weshalb der diesjährige Schwerpunkt auf "Schatten" und "aus dem Schatten treten" liegt. Die Homepage weist darauf hin, dass "gegen" aber "nicht bloß dagegen, sondern vielmehr dahinter, davor oder aber darüber hinaus" hieße. Die Parabel verstehe sich als "Festival der Ablehnung".

Vom 1. bis zum 12. April sind mehrmals wöchentlich - unter einer gemeinsamen Kategorie wie z. B. "Junger Film" oder "Experimentaler Film" zusammengefasste - Kurzfilme zu sehen. Nach der Vorführung gibt es eine Diskussionsrunde, um einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. Die Veranstalter sehen sich dabei als Förderer von jungen Filmemachern, die noch keinem professionellen Umfeld ausgesetzt werden sollen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der K.I.F.I. (=Kinder- und JugendFILMwerkstatt). Filme von österreichischen Nachwuchsregisseuren sind unter anderem "Die schnelle Anne", "Der Film vom Anderssein" und "One Cigarette" sowie der Nachwuchs-Spezial-Film "[i]amok".

Zusätzlich gibt es auch Beiträge von nationalen und internationalen Künstlern aller Sparten wie Musik oder Bildende Kunst sowie vier Theaterstücke, die unter dem Motto "Aus dem Schatten geworfen" ein Stück Welt vermitteln sollen. Vier Darsteller spielen unter der Regie von Thorsten Zerha Kurzstücke, die von der Welt des Schattens handeln. (APA)

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    foto: drahtseilakt
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