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Nachdem ich fast die Hälfte der Beiträge gelesen habe, stelle ich fest, dass bei vielen Kritikern das Informationsniveau in üblichen Gemeinplätzen und vorkonziliarer Volksfrömmigkeit steckengeblieben ist. Daher ist deren z.T. niveauloses Herziehen über Religion verständlich, ihr schwaches Bildungsniveau jedoch bedauerlich, irgendwie aber typisch: Große Goschen, nix dahinter.
Jedoch schätze ich sehr die Atheisten oder Ungläubigen, die mit guten Argumenten die Gläubigen dazu zwingen, ihre aus der Zeit vor der Aufklärung stammenden Argumente zu überdenken und zu zeigen, was denn das eigentlich Wichtige und für heute Wesentliche an ihrer Religion ist. Guten Abend!
naja, die meisten der sogenannten gläubigen haben eine ahnung von AT und NT. kaum ein "christ" weiß, dass es im AT 2 schöpfungsgeschichten gibt, dass el/ywhe eine gefährtin hatte, was es mit sodom/lot wirklich auf sich hatte. oder im NT, dass jeschua gläubiger jude war, dass er aramäisch sprach, dass er keine kirche gründen wollte (das wort kannte er ja gar nicht) und dass kephas auf aramäisch stein bedeutet und in bezug auf den felsen ein aramäisches wortspiel ist, aber nicht auf petrus bezogen ist. usw....
was übrige bleibt? liebe deinen nächsten - dazu braucht es aber keine religion.
ist er eben keine Religion, obwohl man ihn dazu gemacht hat, sondern eben ein persönlicher Glaube, eine bestimmte Deutung der Wirklichkeit.
Ganz anderes: Bitte um Hilfe: Bin im forum noch sehr ungeübt: Wie und wo kann ich den gscheiten Leuten, die mir mails geschickt haben, antworten? Oder geht das gar nicht? Oder wollen die gar keine Antwort?
Danach müßte es schon lange keine mehr geben. Vielleicht gibt es neben den kostruierten nicht existierenden "Göttern" doch noch eine andere Wirklichkeit, eine Realität, die auf einer anderen Ebene, auch die Wissenschaft überlagernd, Wirkung hat? (Versuch eines Vergleiches: So wie hochfrequente Wellen "senkrecht" oder "waagrecht" schwingen können, oder so wie Amplitudenmodulation von Radiowellen nur bei Vorhandensein eines geeigneten Empfängers festgestellt werden kann) Das Wichtigste aber in meinem Beitrag scheinen Sie nicht bemerkt zu haben: Um was für einen "Gott" handelt es sich denn? Besser gesagt um welche Fiktion von Gott, oder wie ich sagen würde, um welche Vorstellung von Gott? Schon der Gott, an den Jesus von Nazareth glaubt, ...
Ja, die gibt es. Da bin ich überzeugt, ich GLAUBE daran. Wenn ich im Schweizerhaus beim Bier sitz´da weiß ich, es gibt auch noch weiter unten am Praterstern das Weinhaus Hansy wo es auch ein gutes Papperl gibt. Obwohl ich in dem Moment wo ich im Schweizerhaus sitz´das Hansy gar nicht sehen kann. Nicht, weil ich schon zu fett bin, sondern so. Weil es nicht da ist. Trotzdem, wenn ich dann im Schweizerhaus zahl´und geh´und weiter ins Hansy geh´da ist es dann wirklich da und ich bin drin auf ein paar Rote. Daher glaube ich an eine andere Wirklichkeit.
"Die Aussage "Gott ist eine Fiktion" ist doch sehr klar. Es ist völlig egal, wie Sie Religion für sich auslegen - Gott ist und bleibt eine Erfindung der Menschen, um Unerklärliches erklärbar zu machen. Mit dem Fortschritt der Wissenschaft, wird diese Hypothese halt langsam immer weniger nötig."
Dazu:"Gott" ist nicht gleich "Gott" - Ihre Aussage "Gott ist eine Fiktion" ist sehr klar, aber ebenso eine unbeweisbare Behauptung, genau wie auch Ihre Meinung, dass "Gott eine Erfindung der Menschen" sei. - Und in vielen Bereichen meine auch ich das so wie Sie. - "Mit dem Fortschritt der Wissenschaft, wird diese Hypothese halt langsam immer weniger nötig", stimmt auch. Voltaire (gest. 1778) sagte das Ende jeder Religion in damals 100 Jahren voraus
zu sagen: Gott ist eine Fiktion."
Na und? Das haben sich schon viele getraut.
Und genau so viele, ja noch viel mehr, auch sehr gescheite Leute haben viel Blödsinn über Religion und Gott gesagt. Einer der bedeutendsten katholischen Theologen hat vor vielen Jahren schon gesagt: "Gott sei Dank gibt es das nicht, was 80% (oder sagte er 90) der Leute von Gott glauben."
Und eben: An die Fiktion, an die Robert Misik nicht glaubt, glaube auch ich nicht! Bin aber sehr entschiedener Jesus-Anhänger (noch immer katholisch), und leide unter der Religion, die viele Christen aus der Jesus-Botschaft machen.
Differenzierung erwünscht.
ein feines beispiel dafür, wie sich religiöse in den sack lügen können.
wenn sie katholischer jesus-anhänger sind, müssen sie an die dreifaltigkeit und an die göttliche natur jesu glauben - sonst sind sie kein katholik.
sich die feinen passagen der bergpredigt raussuchen und sich intellektuell vor den konsequenzen des glaubensbekenntnisses zu drücken ist spirituelle feigheit (sag ich ihnen als abgefallener katholik).
Darf ich fragen, wovon Sie abgefallen sind? Ich vermute, von einem Haufen von Dogmen, Vorschriften und Verboten, die das Leben eingrenzen. Ich habe das Glück, eine persönliche Beziehung zu Jesus zu haben, von der her, manches, ja vieles anders aussieht.
manche finden irgendwas oder verschiedenes im biblischen Glauben so persönlich wichtig, dass sie es wagen, Christ zu werden. Es bleibt meistens geheim, weil sie sich im besten Fall die Ablehnung oder den Hass ihrer Familie zuziehen oder sich damit sogar ein reales Todesurteil einhandeln.
"Der Nutzen der Religionen hält sich in Grenzen".
Wenn sich der Nutzen in Grenzen hielte, wären die Religionen schon gar nicht mehr da! Seit Urzeiten ist die Religion der stärkste Faktor um Gemeinschaften zusammenzuhalten und zu mobilisieren. Staaten gehen unter, Religionen bleiben.
Also bitte! Man sollte wenigstens die Macht der Religionen respektieren. Den Inhalt der Religionen muß man nicht respektieren. Besonders dann, wenn er inhärent menschenrechtswidrig ist, so wie beim Islam.
religionen halten gesellschaften nicht zusammen sondern üben eher eine trennende funktion aus. religionen brauchen die mächtigen um menschen gegeneinander aufzuhetzen.
wenn das zu schwer zu verstehen ist dann hat religion ganze arbeit geleistet.
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