Promotion - entgeltliche Einschaltung

Arbeitsmarkt für Techniker/innen und Naturwissenschafter/innen

2. April 2008, 12:22

Die Jobaussichten für Absolvent/innen technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen werden sich in den nächsten Jahren sehr gut entwickeln. Die wachsenden Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) führen zu einem Engpass an passenden Kandidaten/innen

Eine österreichische Studie vom Institut für Bildungsforschung 09/2006 mit dem Titel „Technikermangel trotz Hochschulexpansion“ liefert ein aufschlussreiches Bild dazu. Befragt wurden 187 Unternehmen, die Bedarf an ingenieur- und naturwissenschaftlichen Absolvent/innen haben. 76 Prozent der befragten Unternehmen verfügen über eine FuE- Abteilung.

Unternehmen mit FuE haben den stärksten Bedarf an technischen Absolvent/innen. Insgesamt bekunden 68 Prozent der Unternehmen eine wachsende Beschäftigung, das ist eine Steigerung um 17 Prozent im Vergleich zu 2002/2003. Unter den Unternehmen ohne FuE- Abteilung sprechen 26,8 Prozent von einem wachsenden Bedarf an Berufseinsteiger/innen im technischen Bereich. Bei Absolvent/innen aus naturwissenschaftlichen Fachrichtungen ist der Bedarf um einiges niedriger bzw. hat etwas abgenommen.

60 Prozent der befragten Unternehmen hatten Schwierigkeiten, geeignete Absolvent/innen zu finden. Besonders davon betroffen sind die Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Werkstoffwissenschaft, Verfahrenstechnik, technische Chemie und Wirtschaftsingenieurswesen. Die geschätzte Techniker/innenlücke 2010 beträgt 1000 Absolvent/innen.

Im Frühling 2007 (Q2) führte das TU Career Center eine eigene Untersuchung zum Thema Arbeitsmarkt für Absolvent/inn/en der TU Wien durch.

Die Ergebnisse der Studie können Sie unter office@tucareer.com anfordern.
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