Mönche protestieren vor Journalisten

von Redaktion  |  29. März 2008, 16:32

China wollte bei einer Pressereise vorführen, dass in Tibet wieder Ruhe herrscht - Mönche protestierten bei Pressekonferenz

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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semispinaliscapitis 
29.03.2008 14:45
JP2
28.03.2008 01:49
super - frankreich, belgien überlegen boykott - polen (politker) hat schon einen besuch abgesagt

so und jetzt noch eine gemeinsame Linie der EU und ich lobe die EU wieder - versprochen

:-)

karcsi 
28.03.2008 06:33
und wenn es zum blutbad in tibet kommt, dann bist du restlos erfreut

Hardcoreboson
29.03.2008 06:27
du glaubst also das

die KP als reaktion auf einen symbolischen (politischen) boykott ein blutbad in tibet anrichtet?

JP2
28.03.2008 10:46
nein keineswegs ! ich baue auf die Vernunft der chines. KP-Politiker

sie haben es in der Hand die Situation eben nicht ausufern zu lassen.

Lukas Chen
28.03.2008 14:14
in Unruhenzeit aus dem Tempel herumbummeln?

Warum wollten sie in den Unruhen die Stadt herumbummeln? Fuer Sicherheit blieben die meisten westen Touristen waehrend der Unruhen auch in Hotel.
Denn in Absicht der Moenche, sie wollen die westen Medien benutzen, die Olympiade als Geisel zu nehmen, um ihr politisches Ziel zu erreichen. Die Moenche wissen, dass die chinesische Polizisten sie in dieser Zeit vor den Olympischen Spielen nicht schiessen duerfen, deshalb haben sie die Unruhen gestartet.

JP2
28.03.2008 17:57
und ?

die mönche haben ein ziel - was bringt es ihnen zu hause zu sitzen ?

wenn die Mönche nix unternehmen, ändert sich absolut nix, zu ihren Gunsten.

Ob die Vorgehensweise was bringt, wird man noch sehen.

ich würds als unterdrückter Tibeter nicht viel anders machen, wenn eine Camera auftaucht.

Dass das KP-Regime Tibet behalten will, ok.

Aber die einfachen Chinesen ?

Warum wollen die die autonome Region Tibet bei China halten ?
wozu ?

die Tibeter wollen Freiheit, warum will man ihnen diese nicht geben ?

Gilgamesh
28.03.2008 13:44

KP-Politiker und Vernunft, ja natürlich, deshalb halten sie auch an einer mordenden Diktatur fest.... ;)

JP2
28.03.2008 17:58

abwarten - wenn der Westen ernsthaft maßnahmen setzt, woran ich nicht glaube...

aber ich bin schon ob der Worte von Sarkozy, von Polen und Belgien überrascht.

si net
27.03.2008 21:54
noch 4 Tage bis zur Übergabe

Noch 4 Tage bis zur Petitionsübergabe

In nur 7 Tagen haben über 1 Million Menschen zu Dialog & Respekt der Menschenrechte in Tibet unterzeichnet

Es wurde die am schnellsten wachsende Internetpetition der Geschichte auf die Beine gestellt

noch 4 Tage bis zur Übergabe
über 1,120,236 Millionen Unterschriften gesammelt

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ricken, Graziela, Ben, Iain, Pascal, Milena, Galit, Paul, Esra'a und das ganze Avaaz Team


http://tinyurl.com/2d2omw

Roland Haidinger
28.03.2008 02:41

Eine Blockade der Olympiade würde die Beziehungen zwischen dem Westen und Europa stark negativ für die nächsten Jahre beeinflussen und es gibt wirklich keinen Grund für so einen Blockade.
China ist ein freies und rechtsstaatliches Land mitten in tiefgreifenden Reformen (sozial wie auch politisch) die noch bis 2020 reichen werden, und hat sich so was überhaupt nicht verdient.
Die Zielsetzung für 2020 ist eine soziale Marktwirtschaft ähnlich wie in Europa zu erreichen. Der Weg dort hin ist schwierig und nocht weit und wir im Westen sollten dem Land nichts in den Weg legen.

Hardcoreboson
29.03.2008 07:10
tschuldigung ...

aber das mit den reformen das hoer ich schon zu lange. was die zentralregierung in peking sagt, macht ja auch durchaus sinn. allerdings happert die umsetztung MASSIV. das china ein freies und rechtsstaatliches system ist - also hier liegst du sowas von falsch. Die vergabe der olympischen spiele an china (ich war uebrigens damals auch schon in china als das entschieden wurde) war an gewisse bedinungen gebunden, z.b. das die medien darueber und dinge die damit verbunden sind frei berichten koennen. nun genau das hat china mehrfach in den letzten monaten - und massiv mit der ausweisung der presse aus tibet udgl - gebrochen. beziehungen china-westen: es ist nicht nur die aufgabe des westens daran zu arbeiten, auch china muss seinen teil tun!

JP2
28.03.2008 22:01
china ist ein freies land ?

ja warum hat man dann soviel Angst und verbannt ausländ. Journalisten ?

Fakt ist doch, dass sich kaum ein westlicher Politiker normalerweise China kritisieren traut - weil er wirtschaftl. Konsequenzen befürchtet.

Ich denk mir, es wird wieder so sein.
Keiner traut sich wirklich aufmucken, gegen das KP-Regime...

ihre geliebte KP-Regierung wird das überleben...
viele Freiheitsliebende Menschen vielleicht nicht, oder nur im Gefängnis...


si net
28.03.2008 07:44
China ist ein freies und Land mitten in Reformen

Eben deshalb zeigen die Proteste den richtigen Weg, ein Boykott wird nicht von allen positiv ausgesprochen

Ingrid Goeschl1
28.03.2008 07:19

China ist ein freies Land, und Sie sind ein Österreicher in China...

Scherzkeks...

Roland Haidinger
28.03.2008 02:40

Tagtäglich kann man in den Medien kritische Stimmen zu jeglichen sozialen wie auch politischen Themen lesen, hören und sehen.
China ist ein Entwicklungsland und für die riesigen Probleme des Landes vollbringt die Regierung hier eine unglaubliche Leistung wo wir uns in Europa eine Scheibe abschneiden könnten.
Die Staatsführung ist absolut menschlich wie auch sozial eingestellt (besonders ist hier der Premierminister Wen Jiabao aber auch der Präsident Hu Jintao zu nennen).
Euer Chinabild ist nicht richtig und ich bitte euch mir glauben zu schenken und VERANTWORTLUNGSVOLLER mit diesem Thema umzugehen.

Hardcoreboson
29.03.2008 07:20
china-kennen

ist ueberhaupt so eine sache. einerseits muss ich sagen das die meisten chinesen nicht so positiv ueber china reden als sie das tun, und dass obwohl viele von denen sich ja genau von diesen dingen wie berichte ueber soziale themen in den medien blenden lassen. das china im jahr 2020 auch nur annaehernd eine soziale markwirtschaft vergleichbar mit europa wird, ist denkbar unwahrscheinlich. gerade die art wie china das thema tibet behandelt hat, zeigt das erneut.

Hardcoreboson
29.03.2008 07:15
richtig

man kann sehr viel zu sozialen themen im fernsehen sehen. man sieht auch diverse plakate. nur leider wenn man in die realitiaet blickt, ist es ausgesprochen schwierig bzw teilweise unmoeglich die rechte die man theoretisch hat, als chinese der unterklasse auch einzufordern. das "gesetzt" so wie es sich in den buechern chinas findet, ist vorbildhaft, wird aber nicht umgesetzt. die regulativen reformen die peking einsetzt um das in den griff zu bekommen greifen wenig bis nicht, weil die KP mittlerweile unabhaengige machstrukturen wie z.b. gewerkschaften und freiere presse erlauben muesste, um korruption in den eigenen reihen effektiv zu bekaempfen. Chinesische interlektuelle in- und ausserhalb chinas sehen das uebrigens genau so.

JP2
28.03.2008 22:02
menschlich ?

sie sollten sich einmal die Frage stellen wem gegenüber ?

si net
28.03.2008 09:52

Ich decke nur die rhetorischen Ungereimtheiten auf.
Sie sprechen von einem Entwicklungsland einerseits, auf anderer Seite haben sie aber China als absolut freies martkwirtschaftliches System als Europa ebenbürtig bezeichnet. Bitte wundern sie sich also nicht wenn dann Kritik an diesen widersprüchlichen Ausführungen einlangt.
(Und tun es wieder mißverständlich in diesem post)
Hingegen ihre Ausführungen die einer "Absolutierung" gleichkommen, helfen niemanden, am wenigstens China, einer (von mir aus) anerkannten positiven Sache

Roland Haidinger
28.03.2008 02:39

Was bildet Ihr euch alle hier eigentlich ein über ein Land zu urteilen, dass ihr überhaupt nicht kennt?
Ich wohne seit 2005 in China und komme aus Oberösterreich.
Ich spreche fließend chinesisch und bin mit einer Chinesin verheiratet und somit ist meine halbe Familie chinesisch sozusagen.
Meine Frau kommt aus der Autonomen Region Innere Mongolei und Sie wie auch ich mitterlweile kennen die Minderheitenrechte dort ganz genau und diese sind wirklich sehr gut.
Grundlegende Menschen- und Bürgerrechte sind in China absolut gegeben und man kann von einem rechtsstaatlichen System sprechen.
Die Meinungsfreiheit ist nicht eingeschränkt.

JP2
28.03.2008 22:10
sie sind schon etwas lustig Herr haidinger

sie sprechen doch immer wieder der chines. Regierung das Wort !

Natürlich dürfen sie sich frei äussern, sind sie doch offensichtlich ein KP-China-Fan.

Wie wärs aber, wenn sie China kritisieren, am laufenden Band ?

Und vielleicht auch noch Demos organisieren ?

Das muss nämlich ein freies Land aushalten können, ohne irgendwen wegzusperren.

Dass sie ein Fan der Regierung sind, ok, das gabs schon immer Diktaturen, die was weiterbringen - sonderbare Leistungen etc. hatten schon immer ihre Fans.

ABER warum sie in öster. zeitungen Werbung für dieses System machen verstehe ich nicht ganz.

Es geht um das KP-Regime und nicht um die Chinesen.
Regierung und Chinesen sind voneinander zu trennen, sie üben sich leider in Gleichsetzung...

si net
28.03.2008 08:13

Chinas Weg zu einem rechtsstaatl. System wird auch von Deutschland unterstützt
http://tinyurl.com/2wqg2h

Die politische Ordnungstradition Chinas ist ganz wesentlich von der seit über 2000 Jahren bestehenden konfuzianischen Lehre geprägt. Wie dargelegt, ist für das konfuzianische Ordnungsdenken ein patriarchalischer, autoritärer Grundzug maßgebend, der einer Durchsetzung liberaler demokratischer Prinzipien abendländischer Prägung in China bis heute entgegensteht.

si net
28.03.2008 07:54

Zur inneren Entwicklung der Vlksrepl. China


http://www.chinapolitik.de/studien/c... _china.pdf

si net
28.03.2008 07:53
Was bildet Ihr euch alle hier ein

Trappatonie: "Was erlauben"
Sie befinden sich in einem Forum, in dem nicht nur sachliches oder negatives über China verbreitet wird, sondern auch absonderliche Feststellungen die nichts oder wenig mit der Realität zu tun haben
Das politische System der VR China ist noch immer leninistisch geprägt, der Begriff rechtsstaatlichen System zeigt also irgendwo ihr Unkundigkeit die Dimensionen politischer Diskussionen zu artikulieren. Ich verstehe ihre Absicht, China nicht schlecht zu reden, aber mit Verkehrung der Tatsachen oder mißbräuchl. Verwendung von Begriffen tun sie der Sache nichts Gutes.

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